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6 Tipps für mehr Produktivität im Job

Es gibt diese Kollegen, die einfach immer mehr in kürzerer Zeit hinbekommen. Was ist ihr Geheimnis? Wir verraten es.

Erste!

Der Terminkalender platzt, die Aufgaben schwirren herein wie ein Schwarm wild gewordener Bienen und dann klingelt auch noch laufend das Telefon. Klar, dass man da immer wieder aus dem Arbeitsfluss kommt, und am Ende des Tages wahnsinnig müde, aber nicht so richtig zufrieden mit der Menge an erledigten Aufgaben ist. Und während man selbst noch von einem zweiten Kopf und sieben Händen träumt, sieht man die Kollegin nebenan lächelnd ihre To-Do-Liste abhaken.

Ist man einfach zu langsam? Ja, aber das hat weniger mit Kompetenz, als mit ein paar Tricks zu tun, wie das Inc. Magazine schreibt, die sehr produktive Menschen einfach draufhaben. Aber glücklicherweise kann man sich die ja prima abschauen.

1. Sie denken heute schon an morgen

Und sie wissen vor allem, was sie da zu tun haben. Wer sich am Ende eines Arbeitstages kurz Gedanken dazu macht, was am nächsten Tag alles ansteht, der startet strukturierter durch. Außerdem kann man so die bereits erledigten Dinge schon gedanklich abhaken und wir wissen alle, wie zufrieden das Durchstreichen auf der To-Do-Liste ist.

2. Sie halten sich an Teamstrukturen

Überall den Senf dazugeben müssen und es einfach nicht ertragen können, Aufgaben in die Verantwortung anderer zu geben, das ist sicher kein Problem von Menschen, die ihr Arbeitspensum im Griff haben. Denn wer seine Finger überall im Spiel haben muss, hat oftmals am Ende den eigenen Schreibtisch nicht mehr unter Kontrolle. Der ständige Blicke nach links und rechts hält nämlich ganz schön auf. Und zwar alle Beteiligten.

3. Sie haben keine Angst vor unangenehmen Aufgaben

Es gibt da diese eine Sache, auf die man heute so gar keine Lust hat? Also lieber noch ein wenig herauszögern und die schönen Dinge zuerst erledigen. Besser nicht, denn wer eine unangenehmen Aufgabe vor sich her schiebt, der macht auch alles andere etwas langsamer, um nicht zu schnell zu Punkt X zu kommen. Das bedeutet einen unproduktiven Tag und einen, der unzufrieden macht, noch dazu. Denn wie schön ist doch, wenn man diese lästige Sachen endlich abhaken kann.

4. Sie verlieren sich nicht im Klein-Klein

Wer den vielen kleinen Dingen, wie kurz mal beim Kollegen vorbeigehen, um eine wichtige Nachricht persönlich zu überbringen, oder E-Mail-Antworten, die eine langfristig angelegte Aufgabe dauernd unterbrechen, ständig den Vorrang lässt, der kommt mit den wirklich wichtigen To-dos nicht weiter. Und ob ein Projekt gelingt oder nicht, liegt meistens nicht an den besonders elegant gewählten Adjektiven in einer Pressemitteilung, sondern ob man das Große und Ganze wirklich erledigt hat.

5. Meetings? Nur wenn es sein muss

Es gibt diese Kollegen, die ständig in allerlei Meetings auftauchen, ohne dass der Grund dafür so richtig auf der Hand liegen würde. Oder aber diese Menschen, die sich einfach selber gerne reden hören, zu Beginn einen Schwank von ihrem Morgen erzählen, dem Kinofilm von gestern, nur um zehn Minuten später eine wichtige rhetorische Frage zu stellen. Und dann gibt es noch die, die das einfach über sich ergehen lassen und ertragen. Gemeinsam tragen sie dann dazu bei, dass Meetings zu Zeitdieben werden. Wer sich dagegen strikt an Zeit- und Themenpläne hält und sich im Zweifel für die Einhaltung einsetzt, hat mehr vom Tag.

6. Nein zu sagen, ist für sie nicht schwer

„Ich weiß nicht, ob ich das noch schaffe, aber ich schau gleich mal…“ Oder: „Vielleicht kann ich es später noch unterbringen.“ Das sind sicher keine Sätze, die von wirklich produktivenMenschen kommen. Denn die haben keine Angst davor schlicht Nein zu sagen, wennes denn Not tut. Und das schützt sie vor einer zusätzlichen Auseinandersetzungmit Aufgaben, die man in der Regel sowieso nicht mehr unterbringen kann.

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