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Intuitives Essen statt Ernährungsplan – unsere Körper wissen, was sie brauchen

Kund*in
Rama
Autor*in
EDITION F studio
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Wir sind alle unterschiedlich. Trotzdem glauben wir, dass Ernährungstipps für jeden gelten können. Wieso wir uns eher auf uns selbst verlassen und lieber intuitiv essen sollten.

Liebe Ernährungsgurus, seid doch einfach mal still

Bloß nicht zu viele Kohlenhydrate, eigentlich sollten wir uns wieder wie in der Steinzeit ernähren oder vielleicht doch komplett auf Rohkost umsteigen? Und Milch ist sowieso ganz schlimm. Ernährungstrends und -weisheiten gibt es viele. Auch wenn wir uns gerne mit dem Thema Ernährung beschäftigen, denken wir uns bei der Flut an Tipps eigentlich die meiste Zeit: Liebe Ernährungsgurus, könnt ihr einfach mal still sein? Wer soll bei all dem Gerede über „das ist gesund und das nicht“ noch den Überblick behalten? Und wie sinnvoll sind diese Tipps überhaupt?

Die einzige Aussage, die wirklich Sinn macht, ist doch die: Wir haben alle sehr unterschiedliche Körper, also dürfte im Umkehrschluss auch die für uns richtige Ernährung sehr unterschiedlich ausfallen. Regeln und Pläne scheinen da irgendwie unlogisch, denn die entwickelt meist jemand, der einen anderen Körper, einen anderen Stoffwechsel und andere Bedürfnisse hat als wir selbst. Was aber tun, wenn wir all diese Ernährungskonzepte über Bord geworfen haben – schließlich wollen wir ja nicht irgendetwas zu uns nehmen, sondern das richtige!

Wir machen genau das, was wir wahrscheinlich viel häufiger tun sollten: Uns selbst und unserem Körper vertrauen. Stichwort „Intuitive Ernährung“. Die Idee: Unser Körper weiß am besten, was gerade gut tut und was nicht. Das einzige, was wir tun müssen, ist darauf zu achten, wie unser Körper nach einer Mahlzeit reagiert. Und wirklich nur dann zu essen, wenn wir Hunger haben und wonach es uns verlangt und nichts zu essen, wenn wir keinen Hunger haben.

Wie funktioniert intuitive Ernährung?

Sich intuitiv zu ernähren hört sich erst einmal einfach an, ist es aber nicht unbedingt, denn neben dem tatsächlichen physischen Hunger gibt es auch das „emotionale Essen“ – also wenn man nicht aus Hunger, sondern aus Langeweile, Stress, Frust oder Gewohnheit isst. Bei der intuitiven Ernährung geht es folglich auch darum, wieder zu lernen, wann man wirklich körperlichen Hunger hat. Im zweiten Schritt fragt man sich dann, auf was man Appetit hat: Will ich das wirklich essen oder habe ich das Bedürfnis nur, weil ich denke, dass es „gut“ ist?

Oft werden wir nämlich sehr stark von außen beeinflusst und glauben zu wissen, dass beispielsweise Nudeln oder Brot „schlecht“ sind, obwohl der Körper vielleicht gerade einen Extra-Schub Energie durch Kohlenhydrate braucht, um gut zu funktionieren. Wenn uns morgens so gar nicht nach einem grünen Superfood-Smoothie ist und wir uns stattdessen eher nach einer Butterstulle sehnen, dann ist das vermutlich auch das, was wir gerade brauchen. Das Prinzip der intuitiven Ernährung lebt davon, dass man sich selbst nichts verbietet und ohne schlechtes Gewissen alles essen und damit auch genießen kann. Verbote führen nämlich meist zu Essanfällen und dann zu Unzufriedenheit. Isst man stattdessen mit Genuss, ist man nach einer Mahlzeit viel befriedigter und isst dann auch wirklich nur so viel, wie dem Körper und der Seele gut tut. Dabei hilft es, sich Zeit für das Essen zu nehmen, sich etwa nach der Hälfte einer Mahlzeit bewusst zu fragen, wie das Essen schmeckt und ob man schon satt ist. Nach dem Essen sollte man dann kurz in sich hineinhören und reflektieren: Wie fühle ich mich? Wie verträgt mein Körper das Essen? Gibt mir mein Körper irgendwelche Signale?

Vertraue auf deine Intuition

Vielleicht möchte man das nächste Mal lieber Meersalzbutter auf seinem Brötchen, vielleicht ist es doch der grüne Smoothie oder vielleicht fühlt man sich mit einer rein pflanzlichen Ernährung am besten und möchte am liebsten einen veganen Aufstrich essen. Bekannte Lieblingsmarken wie Rama gehen immer mehr auf diese individuellen Bedürfnisse ein und bieten ganz unterschiedliche Brotaufstriche an – von der veganen Variante bis zum Aufstrich mit Buttermilch oder Meersalz – eben ganz so, wie man will und wonach man sich gerade fühlt. Indem man mehr auf seine Intuition vertraut, findet man wieder zurück zu seinem „ursprünglichen“ Essverhalten und ernährt sich nach und nach genau so, wie es für den Körper am besten ist.

Gerade in Zeiten, in denen Fitnessmodels aus sozialen Netzen kaum noch wegzudenken sind und wir in jeder Ecke des Internets einen neuen, noch besseren Ernährungsplan runterladen können, finden wir die Idee einer intuitiven Ernährung, in der wir auf niemand anderen als auf uns selbst und unsere Bedürfnisse hören, ziemlich gut.

Vielleicht kommen wir dann auch irgendwann an den Punkt, an dem wir öfter die Hashtags #intuitiveeating, #eatrightnotless, #foodisfuel und #balanceddiet, statt #fitspo lesen. Das wär doch was.

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