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Wohnpsychologie: 7 Tipps für ein motivierendes Home Office

Wohnpsychologie ist Teil der Architekturpsychologie. Diese wiederum gehört zur Umweltpsychologie. Sie vereinigt unterschiedliche Bereiche der Psychologie, wie z.B. der Wahrnehmungspsychologie. Im Fokus stehen die Wechselwirkungen von Menschen und ihrem direkten Wohn- oder Arbeitsumfeld. Farben, Licht und Natur beispielsweise beeinflussen unser Wohlbefinden nachhaltig. Das passiert ganz automatisch und auch unbewusst. Wie Du gute Bedingungen in Deinem Home Office schaffst erfährst Du in diesen Tipps. Damit Du jeden Tag motiviert und produktiv durchstarten kannst!

 

1. Kraftreserven aufbauen 

Die Natur ist nachweislich der best „Powerbooster“ für unseren Organismus. Sie beeinflusst unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit positiv. Regelmäßige Pausen im naheliegenden Stadtpark wirken Wunder. Unser Arbeitsplatz sollte möglichst so gelegen sein, dass wir einen Ausblick nach
draußen genießen können. Am besten in die Natur. Auch ein einziger Baum kann
schon einen Anker schaffen, der unsere Kreativität anregt. 

2. Lichtquellen nutzen 

Am besten arbeiten wir bei natürlichem Tageslicht. Unsere Sinne werden angeregt und unser Körper produziert Vitamin D. Der Schreibtisch steht bestenfalls parallel zum Fenster. Wer eine Nachtschicht einlegt, sollte auf mehrere direkte und indirekte helle Lichtquellen achten.
Wichtig ist, dass weder künstliches, noch natürliches Licht blenden. Wie hell eine Leuchte sein muss, ist sehr individuell. Die Goldschmiedin braucht sicher ein intensiveres Licht für ein filigranes Werk als die Redakteurin, die am PC einen Artikel schreibt.  

3. Farben abstimmen 

Farben wirken nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst auf uns. Neben persönlichen Vorlieben beeinflussen auch eigene Erfahrungen und kulturelle Assoziationen unsere Farbwahrnehmung. In einem blauen Raum beispielsweise kann unsere Körpertemperatur sinken und in einem roten steigen. Pastellfarben wie Grün- und Gelbtöne wirken beruhigend und fördern die Konzentration. Sie eignen sich für die Gestaltung des Arbeitszimmers. 

4. Ordnung schaffen 

„Das brauche ich noch!“. Wirklich brauchen, tun wir meist viel weniger, als wir glauben. Auch die Sammler unter uns, haben bestimmt schon erlebt, wie befreit man sich nach einer Aufräumaktion fühlen kann. Ein aufgeräumter Schreibtisch schafft Platz für neue Ideen und Gedanken. Ähnlich, wie ein weißes Blatt Papier. Auch ein Ordner in der Schublade kann ja jeder Zeit wieder herausgeholt werden. Eine Alternative für 337 herumfliegende Klebezettel kann eine Kork- oder Tafelwand schaffen. Hier finden alle Notizen gesammelt und übersichtlich ihren Platz. 

5. Motivation verinnerlichen 

Eine Affirmation in Sichtweite kann sehr motivierend wirken. Einen Gedanken, den wir täglich lesen und aussprechen, verinnerlichen wir automatisch. Beispielsweise: „Ich bin kreativ und voller Ideen“ oder „meine Gedanken fließen frei“.  

6. Für gute Luft sorgen 

Gute Luft fördert unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Zu allen Jahreszeiten sollte regelmäßig verbrauchte gegen frische Luft ausgetauscht werden. Im Winter können Luftbefeuchter der trockenen Heizungsluft entgegenwirken. Die optimale Temperatur im Arbeitszimmer liegt ca. bei 20 Grad Celsius. Natürliche Raumsprays können zusätzlich belebend wirken und unsere Konzentration fördern. 

7. Geräusche dämmen 

Ab wann aus Geräuschen Lärm wird, empfindet jeder Mensch unterschiedlich. Dauerhafter Lärm bedeutet Stress für unseren Körper. Er beeinflusst beispielsweise Konzentration, Schlaf, Kreislauf und Blutdruck. Dezente Hintergrundmusik kann Kreativität und Laune hingegen steigern und hält uns im Flow. 

 

 

 

 

 

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