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Caroline: „Stress kann ich nicht vermeiden. Aber ich kann lernen, damit umzugehen”

Kund*in
Reebok
Autor*in
EDITION F studio
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Caroline Günther liebt Sport und zeigt das regelmäßig ihren mehr als 40.000 Follower*innen auf Instagram. Doch anders als bei vielen Sportler*innen will sie nicht ausschließlich ihre Figur optimieren. Caro sucht eher den psychischen Ausgleich und ist dadurch zu einer in sich ruhenden Frau mit klaren Zielen im Leben geworden. Im Gespräch gibt sie uns Tipps für einen ruhigen und stressfreieren Alltag.

„Laufe keiner Idealvorstellung hinterher”

Auf Instagram begeistert Caro seit mehr als zwei Jahren ihre Community mit Posts zu Sport, gesunder Ernährung und einem sorgsamen Lebensstil. Sie zeigt, wie schön das Leben sein kann, wenn man auf sich und seinen Körper achtet. Deshalb ist sie auch eine von fünf Frauen, die für den PureMove Bra von Reebok ihre Selbstliebe vor der Kamera zeigen.

Wie schon Lina, die durch Sport zu sich selbst gefunden hat, und Carina mit ihrer Wandlung von der Body-Builderin zum Model, haben wir auch Caro beim Reebok-Shooting getroffen. Im Gespräch saß uns eine selbstbewusste Frau gegenüber, die viel Ruhe ausgestrahlt hat. Im Gesprächsprotokoll erzählt Caro, wie sie mit ihrem stressigen Alltag umgeht. Ihre Botschaft: Auszeiten vom Instagram-Dasein sind wichtig, um auch mal abzuschalten.

„Selbstliebe kann durch kleine Dinge entstehen”

„Selbstliebe erreiche ich in erster Linie nicht durch Sport, sondern dadurch, dass ich auf meinen Körper achte. Dabei ist es egal, ob ich mich täglich bewege oder ausgewogen ernähre – beides trägt zu einem positiven Körpergefühl und damit zu mehr Selbstliebe bei.

 

Caro Günther liebt Sport und lacht viel – für sie die perfekte Mischung zur Selbstliebe. (Quelle: Instagram)

Um zu wissen, was mein Körper benötigt, muss ich ihn bis in den kleinsten Winkel kennen und dafür ist Sport ein sehr gutes Mittel. Achtsame Sportarten schaffen beispielsweise eine tolle Verbindung zum eigenen Körper. Ich selbst mache sehr gern Yoga, weil ich mich durch die fokussierte Atmung besser konzentrieren kann und jeden Muskel spüre. Soll es weniger sportlich sein, reicht progressive Muskelentspannung, bei der jeder noch so kleine Muskel nacheinander erst angespannt und dann wieder entspannt wird. Dafür lege ich mich einfach hin und lasse meine Gedanken durch den Körper wandern. Anschließend fühle ich mich nicht nur ruhiger – ich habe auch eine viel engere Bindung zu mir aufgebaut, weil ich jede Verspannung im Körper spüre.

Um im Alltag abzuschalten und auf mich selbst zu hören, gehe ich sehr gern spazieren. Hier kann ich meinen Gedanken nachgehen und vergangene Situationen noch einmal analysieren. Eigentlich mache ich das sogar noch lieber als das klassische Joggen – es muss also gar nicht immer der große Ausdauersport sein.  

„Verbanne, was dich unglücklich macht”

Nicht nur privat und im Beruf sollten wir meiner Meinung nach mehr Dinge tun, die uns glücklich machen. Ich versuche das auch in den sozialen Netzwerken immer wieder. Dabei ist mir bewusst, dass nicht alles, was auf Instagram gezeigt wird, immer der Realität entspricht. Deshalb bin ich auch nicht neidisch, wenn auf einigen Profilen ausschließlich tolle Reisen, gutes Essen und ein fröhliches Leben gezeigt wird. Zum Glück entscheiden wir in den sozialen Netzwerken selbst, was uns angezeigt wird und was nicht. Unser Feed richtet sich ja nach unseren Suchanfragen und Vorlieben. Deshalb versuche ich auch hier nur Profilen zu folgen, die mir ein gutes Gefühl geben, möglichst authentisch sind und mich nicht selbst durch ihr vermeintlich perfektes Leben unter Druck setzen. 

Auch Caro Günther muss sich dazu ermutigen, häufiger nein zu sagen. (Quelle: Reebok)

„Wir sollten auch mal abschalten können”

Ich selbst weiß, dass soziale Medien bei mir einen unglaublichen Stress auslösen können, weil ich quasi immer online bin – oft merke ich gar nicht, wie häufig ich im Alltag auf mein Handy schaue. Auch das hat mit Selbstliebe zu tun: In diesen Situationen immer wieder kurz anhalten und entscheiden, wie gut sie mir gerade tun.

Ich denke schon, dass ich als sogenannte Influencerin einschätzen kann, wie viel Zeit solche Plattformen im Alltag einnehmen. Ich merke aber auch an mir, dass sie mittlerweile einfach dazu gehören – sei es nach der Arbeit beim Fernsehabend mit meinem Freund oder im Restaurant mit Freund*innen. Da hilft mir schon mal ein kleiner Wink meines Freundes. Er erinnert mich dann wieder daran, dass ich mich gerade auf mein Offline-Leben konzentrieren sollte. Wir sollten in dieser Hinsicht mehr auf unser Umfeld hören und weniger Zeit auf Instagram und Co. verbringen.

„Der richtige Umgang mit Instagram ist wichtig – auch für Influencer”

Als ich auf Instagram aktiv wurde, waren gerade Profile sehr beliebt, die Body-Building und durchtrainierte Körper feierten. Ich habe dann auch mein Profil darauf ausgerichtet und erst nach einiger Zeit gemerkt, dass dieser Lebensstil gar nicht dem entspricht, was ich als gesund und gut empfinde. Mit den Jahren ist Instagram aber vielseitiger geworden und es finden immer mehr Menschen mit diversen Körpertypen ihren Platz. Ich finde, dass man hier einen Wandel in der Gesellschaft sieht, den es so vor einiger Zeit noch nicht gegeben hat. Schönheit wird nicht mehr ausschließlich mit einem schlanken Körper gleichgesetzt, sondern kann sehr viele Formen haben. Das zeigt auch Instagram inzwischen immer deutlicher.”

Wir danken Caro für die tollen Tipps zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Trefft mit uns im nächsten Protokoll Louisa Dellert, die erst durch eine Erkrankung ihr positives Körpergefühl gefunden und ihre innere Haltung überdacht hat. Beides teilt sie mit ihren Follower*innen und ist dadurch zu einer der erfolgreichsten Influencer*innen Deutschlands geworden.

Protokoll: Julia Burghardt

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