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Crowdfunding als Finanzierungskonzept der Traumhochzeit – Top oder Flop?

Wie sollen wir unsere Hochzeit finanzieren? Diese Frage beantworten immer mehr Brautpaare in Deutschland mit dem Finanzierungsmodell Crowdfunding – ein Konzept, das aufgeht?

 

Jung, verliebt und bereit für den ganz großen Schritt: Immer mehr Deutsche verloben sich in jungen Jahren und planen mit wenig Budget ihre Traumhochzeit. Dass die Ersparnisse bei weitem nicht ausreichen, stört im digitalen Zeitaltar gar nicht mehr, denn das neue Zauberwort für viele Deutsche heißt „Crowdfunding“.

Crowdfunding als Erfolgskonzept

Was das bedeutet? Ganz einfach: Paare rufen im Internet zu Spenden für ihre Hochzeit auf und lassen im Gegenzug die Spender an Hochzeitsplanung, Feier und den ganz großen Emotionen teilhaben. 

Etwa seit 2014 hat das Finanzierungskonzept, mit dem heutzutage sehr erfolgreich Produkte, Projekte und Innovationen finanziert werden, auch die Hochzeitswelt erobert. So beteiligen sich die Förderer eben nicht an einem wirtschaftlichen, sondern an einem sehr persönlichen Projekt, auf das sie durch das Internet aufmerksam geworden sind. 

Geld für die Hochzeit

Das World Wide Web fungiert nämlich als wichtigstes Werkzeug von Crowdfunding-Aktionen, denn über soziale Netzwerke, Blogs und Newsletter werden potenzielle Förderer über das Projekt informiert und zum Spenden animiert. Die Besonderheit: Förderer werden nicht nur zugetextet, sondern auch aktiv in den Prozess miteinbezogen und an der Projektentwicklung beteiligt. 

Auch bei einer Crowdfunding-Hochzeit spielt die Publicity eine entscheiende Rolle: Mit einer Hochzeitshomepage gewinnen Brautpaare interessierte Förderer und informieren regelmäßig über die Fortschritte in Sachen Hochzeitsplanung: Welches Brautkleid steht mir am besten? Wo sollen wir feiern? 

Die Privatsphäre als Preis

Mit Umfragen bei den Besuchern wird Nähe geschaffen und jeder Interessierte aktiv in die Hochzeitsplanung einbezogen – so finanzieren Braut und Bräutigam ihr Outfit, das Hochzeitsessen und alles, was zur Hochzeit so dazugehört. 

Der Preis dafür ist die Einladung von Fremden in das intime Fest mit Freunden, Familie und der ganz großen Liebe. Aber ist es das wert? Möchtet ihr anonyme Nutzer, eine ganze Crowd, an eurem Fest der Liebe teilhaben lassen, um euer Brautkleid zu finanzieren? 

Crowdfunding-Hochzeit – Top oder Flop? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen! 

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