Die verschiedenen Phasen einer Rede

Bevor Sie eine (spontane) Rede halten, können Sie an den vier klassischen Phasen eines Vortrags orienieren. Dieser Aufbau kann Ihnen auch als Gedächtnisstütze bei einem Rede-Blackout helfen…

 

Die Einleitung.

Am Anfang Ihrer Rede geht es darum, die Aufmerksamkeit Ihres Publikums zu gewinnen und das Interesse zu wecken. Der erste Teil ist daher besonders wichtig. Er muss sitzen und einen ersten Höhepunkt darstellen. Gelingt es einem Redner nicht, das Publikum hier abzuholen, bleibt das Interesse schon am Anfang gering und es besteht die Gefahr, dass kaum noch jemand zuhört.

Der Hauptteil.

Nachdem Sie das Interesse der Zuhörer geweckt haben, kommen Sie im zweiten Teil zum Kern der Rede. Hier bringen Sie die Punkte an, die Sie sich bei Ihrer Vorbereitung (in der Mindmap) und bei der Recherche überlegt haben. Es ist das Herzstück des Vortrags.

Die Beispiele.

Unterstützt wird der Hauptteil normalerweise durch einige plastische Beispiele aus der Praxis, die das Gesagte verdeutlichen. Diese können auch genutzt werden, um ein kompliziertes Themengebiet verständlicher zu gestalten. Wichtig dabei: Beschreiben Sie Situationen aus dem Alltag des Publikums – so holen Sie die Zuhörer auch emotional ab.

Der Schluss.

Den Schluss einer Rede bildet normalerweise eine Zusammenfassung von dem, was Sie gesagt haben – die Quintessenz eben (maximal drei Kernbotschaften). Das kann aber auch ein bisschen langweilig werden. Wiederholen Sie daher zwar die wichtigsten Punkte, damit diese in Erinnerung bleiben. Aber formulieren Sie auch eine Art Pointe, um einen letzten Höhepunkt zu erzeugen. Auch eine Handlungsaufforderung ans Publikum kann einen schönen Abschluss der Rede bilden . Abschließend bedanken Sie sich kurz (!) für die Aufmerksamkeit beim Publikum.

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