Foto: Mone Summer

Ich und Oskar

Die Oscars stehen bevor. … ein glänzender Goldjunge, der seit der Erfindung Hollywoods und des Strebens nach eine-Rolle-spielenden-Schönlingen geschaffen wurde, um diese vor der ganzen Welt zu feiern.

 

Die Stars… jene die Idealbilder, Zukunftsbilder der
Regierung, der Konzerne, der Phantasievollen, der Zurückblicker,
verkörpern sollen.

Wir bekommen eine Welt vorgesetzt, in der entweder die Geschichte
der Vergangenheit aufgehübscht und verfremdet gezeigt wird, oder das
Zukunftsbild, was die Machtgierigen, die alles im Hintergrund
finanzieren, zu Gewinnzwecken streuen wollen. Ich sage nur baldiges Roboterzeitalter…

Dass die Schaupieler selbst meist lieber zurückgezogen und normal leben, finde
ich mit am sympathischsten. Ich hoffe, dass einige ihre Rollen gut
auswählen. Diejenigen von Ihnen die gute Werte
verkörpern haben durchaus meinen Respekt. Marionetten der
Gottspielenden Machtgeschöpfe auf dieser Welt verdienen diesen nicht.
Denn sie tragen dazu bei, dass das Volk, die Gesellschaft in eine
bestimmte Richtung und Welt gedrängt werden. Denn durch das Sehen der
Filme, den vorgegaukelten Vorbildern der heranwachsenden Menschen,
falsche Ideale und verzerrte Zukunftswelten wird mindestens durch das Unterbewusstsein
eine Empfänglichkeit dafür geschaffen, diese anzunehmen, und  die Menschen in die gewünschte
Richtung zu lenken.

Diejenigen von den Rollenspielern, die zu sensibel sind, oder zu
gierig nach Aufmerksamkeit, gehen an Drogen und öffentlichem Druck
kaputt. Oder weil sie vor lauter spielen gar nicht mehr zu sich selbst
finden können.

Mein Selbst ist ein sensibles Ich, dass aber zu sich steht und keine
Rolle spielt. Es hat allemal versteckte, nicht direkt offensichtliche
Eigenschaften, die gar nicht mal so schlecht sind. Im Gegenteil, denn
durch Empathie und finden meines Selbst kann ich mich durchaus als
Individuum gut fühlen, und meine Werte vertreten.

Eine Freundin sagte einmal, sie fände Cinderella gut. Das war mit 25
Jahren… sie war in der Internetbranche tätig. Und stand auf märchenhafte
Vorbilder. Wurden diese Filme geschaffen, um Mädchen und Jungs in
bestimmte Rollenbilder zu drängen? Ich denke ja. Denn die Eltern können
nicht immer als Vorbild dienen. Wohl dem, der sich die guten Vorbilder
aussucht, wenn er welche benötigt, um im Leben Bestand zu haben.

Ich bin lieber bei mir selbst, und kämpfe darum, mich so wenig wie möglich verändern und anpassen zu müssen.

Wenn mir jemand früher Hollywoodfilme vorgesetzt hätte (bei uns war
das Fernsehen bis zur späten Jugend verboten und ich konnte nur bei
Besuchen bei der Oma schauen), dann wäre ich heute sicher mehr davon
beeinflusst und ein anderer Mensch. Aber ich bin

KEIN KIND HOLLYWOODS

Da bin ich mir sicher. Ich habe keinen Bezug zum Schauspielen, sondern zur Authentizität und Realität.

Ich kann schlecht lügen, denn ich habe ein Gewissen, und möchte meine
Meinung sagen. Wenn die anstößt, versuche ich es trotzdem zu
verdeutlichen.

Ich bin natürlich und achte darauf bloß nicht zu dünn zu werden, da
ich auf keinen Fall den bald hoffentlich vergangenen Modell- und
Schauspiel-Idealmaßen nahe kommen will. Dafür gibt es genug
Genussnahrungsmittel, die ich liebe.

Ich habe meine eigenen Vorstellungen von der Zukunft, die fernab von
künstlichen Figuren, technischen Welten und Robotern, einer vernichteten
Natur und einer Gesellschaft ohne Glauben, vielen Armen und wenigen
super Reichen liegt.

Ich halte an alten und guten Werten fest, denn nur diese sind wirklich noch durchdacht und menschlich. Echt.

Dann bin ich wohl kein “Kind Hollywoods”. Sondern ich selbst. Und das ist gut so.

monesummer

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