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„Make-up ist letztlich ein Tool, damit Menschen sich wohler fühlen“

Kund*in
L.O.V Cosmetics
Autor*in
EDITION F studio
Gesponsert

Was ist das Spannende an einem Job in der Beauty-Branche, wie schminkt man sich für ein Bewerbungsgespräch und ist Kosmetik nicht doch eher ein sehr oberflächliches Thema? Sieben Fragen an zwei Make-up-Expertinnen.

Zwischen Selbstbewusstsein und Selbstoptimierung

 Über Make-up gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Während sich die einen fragen, ob Feministinnen sich schminken dürfen, denken andere darüber nach, ob es nicht gar ein feministischer Akt sein könnte, Make-up zu tragen. Schafft Make-up gesundes Selbstbewusstsein oder ist es nur Selbstoptimierung? Und wenn Kosmetik bei selbstbewusstem Auftreten helfen kann, wie nutzt man sie am besten, zum Beispiel für ein Vorstellungsgespräch? Wir haben den Beauty-Expertinnen Serena Goldenbaum und Nadine Langen ein paar von den Fragen gestellt, die uns schon länger unter den Nägeln gebrannt haben.

Serena, du bist selbständige Make-up-Artistin, Nadine, du Director der Marke L.O.V COSMETICS. Was hat euch daran gereizt, einen Beruf in der Beauty-Branche zu ergreifen?

 Serena: „Schon von klein auf wusste ich, dass ich Menschen noch schöner machen und ihnen dabei helfen möchte, selbstbewusster, kraftvoller und strahlender auftreten zu können. Deshalb habe ich mit 15 Jahren eine Friseurlehre gestartet. Nur Haare zu schneiden war mir aber zu wenig. Ich wollte ganzheitlich zum Thema Beauty beraten und Frauen helfen, noch mehr aus ihrem Aussehen herauszuholen und sich vor allem mit sich selbst schön zu fühlen.“

 Nadine: „An der Beautybranche hat mich die Abwechslung durch die vielen spannenden Produkte gereizt. Beauty bietet ein Spannungsfeld aus Produkttechnologie im Hinblick auf Texturen und Verpackungen, Innovationen und einer hohen Geschwindigkeit, so dass man sich immer wieder mit neuen Themen und Ideen auseinandersetzen muss. Außerdem ist L.O.V eine aufregende Marke, mit der ich mich stark identifizieren kann, die mich immer wieder herausfordert, antreibt und viel Spaß macht.“

Serena Goldenbaum arbeitet seit fast 30 Jahren als gefragte Make-up-Artistin auf der ganzen Welt. Quelle: Michael Goldenbaum

Menschen, die sich ausführlicher mit Make-up beschäftigen wird oft Oberflächlichkeit vorgeworfen. Wie seht ihr das?

Serena: „Das kann ich nicht bestätigen. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren intensiv mit Make-up, Haaren und dem äußeren Erscheinungsbild von Frauen und würde mich als sehr tiefsinnig und spirituell bezeichnen. Jeder Mensch hat das Bedürfnis, gut auszusehen und das ist auch in Ordnung. Menschen fühlen sich selbstbewusster und kraftvoller, wenn sie ihr Äußeres mögen. Leider ist das aber nicht oft der Fall. Selbst Topmodels und viele Stars sind nicht mit ihrem Äußeren zufrieden. Da können ein paar Beauty-Tricks schon helfen, seinem Spiegelbild liebevoll zu begegnen.“

 Nadine: „Mit unserer Marke unterstützen wir Frauen, sich wohlzufühlen und stärken damit ihr Selbstbewusstsein – eine schöne und wichtige Aufgabe. Um dafür die richtigen Produkte zu entwickeln, setzen wir uns intensiv mit der Lebenswelt und den Bedürfnissen von Frauen auseinander und beziehen alle Lebensbereiche sowie aktuelle Entwicklungen mit ein. Da kann von Oberflächlichkeit keine Rede sein.“

Trotzdem könnte man auch sagen, dass Make-up eine Art Selbstoptimierung ist. Sollte man das Bedürfnis sich „schön zu machen“, generell hinterfragen?

 Serena: „Nein, warum? Jeder hat das Recht sich mit seinem Äußeren wohlzufühlen. Wenn das nicht der Fall ist, kann man doch etwas optimieren oder unterstreichen. Wir dekorieren doch auch unsere Wohnung und umgeben uns mit schönen Dingen. Warum sollten wir da nicht auch uns selbst schöner machen wollen?“

Nadine: „Da gebe ich Serena recht. Make-up hilft uns Frauen, die individuelle Schönheit zu unterstreichen oder kleine Makel zu kaschieren. Es gibt einem auch die Möglichkeit, sich in eine andere Person zu verwandeln, Neues auszuprobieren und verschiedene Facetten von sich selbst zu entdecken.“

„Es kommt immer auf das eigene Wohlbefinden an.“ Quelle: Petra Kilick

Stars wie Alicia Keys verzichten bewusst auf Make-up, um dem Perfektionsdruck etwas entgegen zu setzen. Wie findet ihr den „No-Make-up-Trend“?

 Serena: „Ich liebe ungeschminkte Gesichter, wirklich! Und es gibt viele Gesichter, da möchte ich gar nicht schminken. Bei Claudia Schiffer und Gisele Bündchen war das zum Beispiel so. Aber auch bei vielen ganz normalen Frauen mochte ich gar nichts auflegen. Manchmal aber haben Frauen den Wunsch, etwas frischer oder wacher auszusehen, größere Augen zu haben, im Job etwas kompetenter oder etwas aufregender auszusehen. Das alles kann Make-up. Für mich ist es nur ein Tool, um Menschen sich mit sich selbst wohler fühlen zu lassen. Ob das eine Mutter von kleinen Kindern ist, die das Gefühl hat müde und abgespannt auszusehen oder ein Star, der eine Drei-Stunden-Performance auf der Bühne absolviert. Jeder hat da ein anderes Bedürfnis nach Schönheit, auf das ich eingehen möchte.“

Nadine: „Es kommt dabei ganz auf das eigene Wohlbefinden und die individuellen Bedürfnisse an. Wenn man sich ungeschminkt genauso wohlfühlt, wie mit Kosmetik, muss man doch kein Make-up auflegen. Jeder Typ Frau ist anders, ich habe viele Freundinnen, die sich kaum schminken – andere dafür mehr. Jede Frau sollte das individuell für sich selbst entscheiden. Wir von L.O.V machen ein Angebot, das Frauen annehmen können, aber nicht müssen.“

Gehen wir auf den Aspekt ein, dass Make-up das Selbstbewusstsein unterstützen kann. Welches Make-up würdet ihr tragen, wenn ein Bewerbungsgespräch für den Traumjob ansteht?

Serena: „Weniger ist hier mehr! Das Make-up sollte man nicht sehen, aber alle Vorzüge gut herausarbeiten. Pflicht sind eine leichte Foundation, sowie Puder, damit das Gesicht gepflegt aussieht und nicht zu sehr glänzt. Dann würde ich Wimperntusche tragen, einen hellen Augenbrauenstift zum Auffüllen der Brauen benutzen, Lipliner und einen zarten roséfarbenen Lippenstift auflegen. Als Finish gebe ich Bronzepuder auf die Wangen.“

Nadine: „Nicht zu viel und nicht zu wenig, idealerweise ein Make-up, mit dem man den ganzen Tag über frisch aussieht und sich vor allen Dingen wohlfühlt. Ich mag es gern dezent, aber dennoch selbstbewusst und betone entweder Lippen oder Augen, also jeweils einen Bereich an mir, den ich gerade besonders mag oder mein Outfit oder meine Gefühlslage unterstützt.“  

  1. LOVlight Highlighter, Online Exclusive

  2. EVENelixir Foundation

  3. Perfectitude Powder

  4. GUILTeyes Mascara

Und was ist euer Tipp, wenn man nach der Arbeit noch spontan auf ein Abendevent muss?

Serena: „Ich würde das Make-up mit etwas Kajal am Wimpernkranz verstärken und ‚Cat eye‘-mäßig nach außen ziehen. Toll sieht Amethyst oder Schwarz aus. Dazu nude-farbenes Gloss, viel Wimperntusche und etwas Glow auf die Wangen.“

Nadine: „Für ein Abend-Make-Up würde ich die Augenbrauen etwas mehr betonen. Das gibt dem Gesicht Kontur. Mit einem Kajal Smokey Eyes kreieren und mit Lippenstift auch den Fokus auf die Lippen lenken.“

  1. LOVlicious Gloss

  2. BestDressed Mascara

  3. LOViconyx Eyeshadow Palette

  4. BROWttitude Augenbrauenstift

Wie sieht es auf Reisen aus? Und was habt ihr immer dabei?

Serena: „Bei Geschäftsreisen bin ich selbstverständlich geschminkt – das wird von einer Make-up Expertin erwartet und das liefere ich auch sehr gern. Wenn ich privat reise, benutze ich nur Concealer, viel Wimperntusche, einen Augenbrauenstift und Lippenstifte in coolen Farben. Das reicht mir, um mich frisch und ausgeruht zu fühlen.“

Nadine: „Must-Have für mich auf Reisen sind ein Concealer gegen müde Augen und natürlich Mascara. Augenbrauengel, Highlighter und Bronzer findet man ebenfalls immer in meiner Reisetasche.“

  1. EFFECTful Concealer

  2. Lipaffair Lippenstift

  3. LOVsun Bronzer

  4. RoyalLASH Mascara

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