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Mut, mach die Augen auf!

Kennst Du das, wenn Du keinen Mut mehr findest, wie früher, eine Rutsche herunter zu rutschen oder vom 1 Meter Brett zu springen, in einem Seilpark zu klettern, in ein Karussell zu steigen? Dieser Unmut muss von Dir ziehen, damit Du Dich wieder entfalten kannst, wie eine Seerose.

 

Inmitten der Wellen tauchst Du auf. Du hattest die Augen offen unter Wasser.

Was daran so besonders ist, fragst Du Dich.

Das hast Du seit 25 Jahren nicht gemacht!

Doch heute: Du empfindest plötzlich Stolz. Eine mutige Aufgabe erfüllt.
Erleichterung und auch Übermut folgen. Dein Stolz erhebt Deinen Körper und
lässt Dich aufrecht gehen.

Immer war da der Unmut. Es gab viele Ausreden. Aber jetzt hast Du es getan. Du hast eine von vielen verlorenen Dingen getan, die Dir Spaß bereiten, die Du immer schon wieder machen wolltest. Von denen Du weisst, die anderen Menschen haben auch Ihre Freude daran. Nur Du standst immer daneben. Und so ist es noch mit unzähligen kleinen und grossen Dingen, die Du nicht ausführen kannst, weil Du nicht mutig dafür bist.

Kennst Du Deine Ängste?

Kennst Du Deine Ziele?

Kennst Du Deinen Unmut?

Kennst Du aber auch Deine Leidenschaften?

Du kannst sie nur nicht ausführen, weil Du Angst hast, weil
Du immer Ausreden findest. Und die lassen sich so schön leicht finden…

Deine Mitmenschen ermutigen Dich.

Deine Kinder fragen Dich.

Bequem sein ist herrlich.

Ausweichen klappt immer.

Warum so viel wagen? Ein kleines Stück reicht doch.

Aber es stellt Dich nie zufrieden  – längst wundert es Dich nicht mehr. Du
weisst genau, woher Deine Unzufriedenheit und Deine stete Kritik an Dir selbst
kommen.

Da taucht plötzlich Neid auf. Ups, eine Reaktion. Die willst
Du in dem Ausmaß nicht immer wieder empfinden. Diese Reaktion soll weg von Dir, aber Du machst nicht den Schritt dazu.

Es ist bisher immer alles gut gegangen. Wenn etwas schlecht
lief, hast Du Dich massiv unter Druck gesetzt, dass es gut wird.

Aber Du gehst nicht an Deine Grenze und darüber hinaus. Du kontrollierst und schonst Dich.

Deinen Willen aufgeben, die Ausreden erfinden, die
Unzufriedenheit über Deine ständigen Ängste und Bedenken, 
Deine Überlegungen, warum Du genau nicht tust, was Du gern tun würdest..

All das kostet Dich Aufwand, Energie. Kostbare Zeit, vielleicht Streit, Rückzug, Aufgabe.

Ein kleiner oder grosser Teufelskreis. Denn nicht nur Du
leidest. Dein Team um Dich herum leidet mit und unterstützt Dich irgendwann
nicht mehr. Irgendwann nimmt man Dich auch nicht mehr so ernst, winkt eh nur noch ab. Und spätestens dann bist Du komplett: verängstigt, unzufrieden,
gehässig mit anderen und gehässig mit Dir, verzweifelt, wütend…

Mach Schluss damit!

Es geht doch nur darum, die Augen unter Wasser zu öffnen!
Warum nur kostet Dich das so schreckliche Überwindung?

Jetzt könnte man meinen, es ist doch so einfach!

Aber ja doch! Jedoch gibt es eine ganz kleine und wichtige Feinheit nur für Dich:

Es ist der magische Wille.

Es ist der innere Wille, den nur Du selbst empfinden musst.

Es ist Dein Wille.

Wenn Du diesen Willen in Dir spürst und anfängst zu leben und Dir Dinge zutraust, dann kommt Dein Moment.

Da ist der Moment!

Und genau jetzt tauchst Du nochmals unter Wasser, nur um erneut zu spüren, wie es unter der Wasseroberfläche mit offenen Augen ist.

Die Kraft, die in Dir strahlt.

Die Motivation, die Deine Schönheit herausfordert.

Denn wenn Du wächst, bist Du schön.

Eine neue Leichtigkeit, mit der Du lebst.

Eine echte Leidenschaft…

Das macht Dich gross und macht Dich stolz.

Du besitzt einen neuen Motor, der läuft.

Das zu leben, das auszuleben, stellt Dich zufrieden – ist das
Leben.

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