Raul Aguayo-Krauthausen (* 15. Juli 1980 in Lima, Peru) ist ein in Berlin lebender deutscher Aktivist, der sich für unterschiedliche soziale Projekte einsetzt und selbst einige Projekte ins Leben gerufen hat. Krauthausen hat Osteogenesis imperfecta (umgangssprachlich „Glasknochen“) und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Seit Oktober 2015 wird die Talkshow Krauthausen – Face to Face auf Sport 1 von ihm moderiert. © Anna Spindelndreier, 2020

Raúl Aguayo-Krauthausen

Als Gründer der Sozialhelden, studierter Kommunikationswirt und Design Thinker arbeitet Raúl Krauthausen seit über 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt. Das Netz ist sein zweites Zuhause. Dort twittert, bloggt, postet und podcastet er über Dinge, die ihn bewegen. Einmal die Woche schreibt Raúl einen Newsletter mit handgepflückten Links zu den Themen Inklusion und Innovation. Mal humorvoll, mal ernst und mal mit spitzer Zunge.

Bekannt geworden ist Raúl vor allem durch die von ihm erfundene „Wheelmap“ – eine weltweite digitale Landkarte barrierefreier Plätze, die von User*innen erstellt wird – und durch sein „Undercover- Heimexperiment“. Viel Aufmerksamkeit erlangt hat er zudem durch den Protest gegen das Bundesteilhabegesetz, das eigentlich für mehr Inklusion und ein selbstbestimmtes Leben für behinderte Menschen sorgen soll, aber an den Lebensrealitäten der Betroffenen vorbei geht und stattdessen die Bevormundung durch Behörden fördert. 

Foto: Anna Spindelndreier

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