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Role-Model statt One-Woman-Show: „Wo es noch keine Vorbilder gibt, da müssen wir welche schaffen“

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In den 30 Jahren, in denen Angelika Huber-Strasser bei KPMG tätig ist, ist viel passiert. Die Vorbilder, die sie auf ihrem eigenen Weg vermisst hat, möchte sie nun für nachfolgende Generationen schaffen.

„Ich wollte schon immer Karriere machen“, sagt Angelika Huber-Strasser. Im Jahr 1991 saß sie in der Lobby von KMPG, ziemlich nervös und voller Neugierde auf das bevorstehende Bewerbungsgespräch. In dem Moment kam gerade eine Frau ins Foyer, der man zu ihrem bestandenen Wirtschaftsprüfungs-Examen gratulierte. Auch Männer gratulierten ihr – und das war der entscheidende Moment. In den anderen großen Unternehmen, bei denen sich Angelika zeitgleich beworben hatte, habe es das nicht gegeben.

Am 1. Oktober 2021 feierte Angelika Huber-Strasser ihr 30-jähriges Jubiläum bei KPMG. Seit Juni ist sie Regionalvorständin Süd und verantwortlich für 2.000 Mitarbeiterinnen. Früher, erinnert sie sich, galt die Führungsetage als „heilige Halle“. Mittlerweile leitet sie die Niederlassung, in der sie damals als „kleine Wirtschaftsprüferin“ angefangen habe. In ihr fließe KPMG-blaues Blut, erzählt sie uns lachend.  

Keine Selbstverständlichkeit

Angelika hat gleich in den ersten Jahren, wie die Frau damals in der Lobby, ihr Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-Examen gemacht, dann Versicherungen und IT-Unternehmen beraten, die Siemens-Nixdorf-Übernahme begleitet, mit global agierenden Unternehmen zusammengearbeitet.  

Eine Frau in ihrer Position, das war in den 90er Jahren keine Selbstverständlichkeit. Als sie eingestellt wurde, sagte man ihr: „Sie wissen schon, dass Sie ein großes Glück haben. Das ist normalerweise nicht schicklich, unverheiratete Frauen einzustellen und diese mit verheirateten Männern auf Geschäftsreise zu schicken.“

Learning by doing

„Normalerweise“ und „nicht schicklich“, das ließ Angelika nicht gelten. Umso größer waren ihre Ambitionen, die tradierten Geschlechterrollen aufzubrechen und sich für mehr Diversität im Unternehmen stark zu machen. „Wo es bisher noch keine Role Models gibt, da müssen wir eben welche für die nachfolgenden Generationen schaffen“, so die Regionalvorständin. Für Angelika bedeutete das, ihre eigenen Fehler zu machen, ihre eigenen Lösungen zu suchen und Wege zu gehen, die bis dato noch keine andere Frau vor ihr bei KPMG gegangen war.  

„Als ich mit meinem ersten Kind schwanger wurde, wusste ich erstmal gar nicht, wie ich das machen soll. Meine damalige Vorgesetzte war der Meinung, dass ich so nicht mehr zu unserem Klienten geschickt werden könne. Nach dem Motto: Jetzt sind Sie erst mal weg vom Fenster. Aber ich hatte doch keine Pocken.“ Bei ihrem zweiten Kind ist Angelika zunächst zu ihrem Klienten gegangen, um ihn einzuweihen. „Der Klient war einverstanden, mein Vorgesetzter dann auch. Damit war die Sache klar.“  

„Alles, was nicht in Stein gemeißelt ist, lässt sich ändern.“  

Angelika Huber-Strasser
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Ähnlich war es bei ihrem Partnerverfahren, in das sie nach ihrem Wiedereinstieg nach ihrem zweiten Kind aufgenommen wurde. Die Bedingung war für sie, Partnerin in Teilzeit anstatt in Vollzeit zu werden – was für KPMG damals ein Novum war. Dafür mussten die Partner-Statuten geändert werden. Angelika war der festen Überzeugung: „Alles, was nicht in Stein gemeißelt ist, lässt sich ändern.“ Und so kam es dann auch.  

Das seien Momente gewesen, in denen sie Tipps von anderen Frauen gut hätte gebrauchen können. „Die Frauenförderung liegt mir vermutlich so besonders am Herzen, weil ich mich früher in den Männerrunden immer recht einsam gefühlt habe. Wir müssen die männliche Kultur weiterhin verändern und aufbrechen.“  

KNOW: KPMG’s Network of Women  

Aus diesem Grund hat sie das KNOW-Netzwerk, KPMG’s Network of Women, mit ins Leben gerufen. KNOW ist ein Businessnetzwerk für Frauen, um sich miteinander zu vernetzen, über Karriere- und Zukunftsthemen auszutauschen und diese aktiv mitzugestalten. Seit 2016 existiert in der Region Süd – Angelikas Bereich – zusätzlich die Plattform KNOW Young, ein Format, das sich insbesondere an junge Kolleginnen mit Führungsambitionen richtet.   

Bei der Durchlässigkeit ins Mittelmanagement sei KPMG auf einem guten Weg, meint Angelika, auch wenn noch nicht von vollständiger Parität gesprochen werden könne. Herausfordernder sei hingegen die Anzahl der weiblichen Kolleginnen, die nach zehn bis zwölf Jahren die Partnerschaft anstreben. „Ich bin der Meinung, dass sich kein Unternehmen gesellschaftlichen Trends entgegenstellen kann. Wir können viel flankieren und Support bieten, aber auch Familie, Partner*in und Umfeld müssen am selben Strang ziehen.“

Mehr Aufbruch und weniger Bias

Von der Arbeitswelt würde sie sich in Zukunft noch mehr Aufbruch, Offenheit und weniger Bias wünschen. Tradierte Rollen müssen nicht nur im Sinne der Frauen, sondern auch im Sinne aller anderen hinterfragt werden. „Die Erwartung an junge Männer besteht ja auch darin, dass alle denken, sie müssen Karriere machen. Und diese Rollenerwartungen, egal an wen, müssen wir aufbrechen.“ Angelika sagt, es müsse anerkannt werden, dass niemand einem bestimmten Bild entsprechen muss, das in der Firma geprägt wird. Das Wichtigste sei, dass man respektvoll miteinander umgehe und sich selbst treu bleibe.

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