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Selbstgespräche – Antworten fühlen – EIN Anfang – Klarheit finden.Was hat das mit Erleuchtung zu tun?

Durch das Buch von Jed McKenna „Verflixte Erleuchtung: Als Schmetterling unter Raupen“ war ich inspiriert, hier eine Textnachricht zu veröffentlichen, die ich vor ca.2 Jahren geschrieben habe. Sie hatte mich an die Anleitung von Jed McKenna erinnert, a la „fang mit einer Wahrheit an, die deine ist“, wie „Ich wasche gerade ab.“ und dann schreibst du noch eine und noch eine, usw. „ «Es ist ganz simpel», sage ich zu ihr. «Erleuchtung bedeutet Erkenntnis der Wahrheit. Die Wahrheit ist nicht nur simpel, sie ist sogar das Allersimpelste, was es gibt. Etwas, das sich nicht weiter reduzieren lässt.» “

Ich möchte hier eine Textnachricht veröffentlichen, die ich vor ca.2Jahren geschrieben habe, die mich sehr an die Anleitung von Jed McKenna erinnert, a la „fang mit einer Wahrheit an, die deine ist, wie „ich wasche gerade ab“ und dann schreibst du noch eine und noch eine usw. “

 

Ich hab mal gehört, wenn jemand erleuchtet ist, dann ist da kein Drama mehr, alles ist machbar und nichts muss gemacht werden, man weiß genau was seine Aufgaben/Projekte sind und arbeitet sie strukturiert ab; man lacht trotzdem über Witze.

Ich habe das mit meinem Alltag verglichen, wann, in welchen Momenten fühle ich mich so. Ich weiß nicht, ob ich es als erleuchtet bezeichnen würde, dass ich es liebe abzuwaschen…das Gefühl dabei, etwas zu klären, mich selbst danach klarer zu fühlen…
hahaha, wei-el 😛
oft empfinde ich Abwasch als echt nervig und…joa dann ist da ne Menge Drama ^^
Also, ich würde den Zustand oder das zustande kommen von dem Zustand der als Erleuchtung betitelt wird, als innerlich aufräumen bezeichnen.

Wenn ich aufgeräumt bin, sortiert – dann bin ich klar. 

Ist „klar“ die Farbe der Erleuchtung? Wenn ja, ist dann jeder erleuchtet, der klar ist? 🙂
Das würde ich sehr schön finden.
Und wenn das schön ist. vlt. braucht man das Wort Erleuchtung dann nicht mehr 🙂 dann reicht schön. Schön ist mehr als genug 🙂 Oder?

Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich viele Dreher in meiner Logik hatte, sicher noch habe.
Ich mag meine Logik.  Sie bringt mich oft zum Lachen.

 Ich mag sie gern wie mathematische Gleichungen behandeln und schreibe deshalb gern “ = „.

Win Win ( Win = Win 😛 ) Dadurch, dass es „meine“ Logik ist, ist es ein Teil von mir. Dadurch, dass ich einem Teil von mir Aufmerksamkeit und Glauben schenke…ist es nicht nur eine Bestärkung für mich (SelbstwertPLUSPunkte die ich mir selber gebe). Es ist eine andere Art Sicherheit, die das Zweifeln und Ängste vermag außer Kraft zu setzen, weil es sich nicht nur wie Wissenschaft anfühlt, sondern auch lesbar/greifbar und in einer Sprache geschrieben ist, die mein „ich“ versteht. Dem es schmeichelt, dass ich nach Wegen suche, damit wir uns (gut) verstehen. Das wir bin ich. Ich gehe mit mir in Kontakt. Ich „lerne“ mich kennen. 

Ich vergesse nur leider oft.

Dieser Text ist einer meiner Lieblingstexte, die mich daran erinnern, wie kraftvoll Worte, vor allem wenn es die eigenen, sind.

Zum Verständnis: Wenn ich von (alten) Glaubenssätzen spreche, dann beziehe ich mich auf die Philosophie, dass jedes Verhalten des Menschen auf Glaubenssätzen, deren Wirkung bis auf DNA – Ebene gehen, beruht.

Ein alter Glaubenssatz ist für mich eine Gedankenform, die mir und meinem System (Körper, Geist und Seele) nicht mehr dienlich ist und oder nicht von mir stammt, sondern von einer anderen Person übernommen/antrainniert/gelernt wurde und „gehen“ /transformiert werden möchte.

Mir ist klar, dass sich durch bewusstes Wahrnehmen Gedanken ändern und somit die Struktur von Glaubenssätzen beeinflusst werden kann.

„Gedanken sind nicht Information, es ist die Qualität von Informationen“ Mikhail Petrovich Schetinin. 

Nach meiner Logik =

Es ist nicht: Was hast du für Gedanken? sondern: „Wie sind deine Gedanken?“  WIE wäre es,  wenn nur die Bewertung von „gut“ oder „schlecht“ da wäre.


An sich ist nichts weder gut noch böse.
Das Denken macht es erst dazu.
Hamlet II, 2. (Hamlet)

William Shakespeare

Ich stelle mir gerade viele viele Gespräche mit verschiedenen Menschen vor. Ich hatte ihnen allen das gleiche erzählt. Immer das gleiche Thema nur keine ihrer Antworten hat mir wirklich „Erleichterung“ gebracht. Ich fühlte mich unbefriedigt… und bei diesem Wort unbefriedigt, denke ich an frieden. Ich war trotzdem unruhig. Jedes Gespräch nur für kurze Zeit genügt. Wie eine Droge ? Was hat gefehlt? Die Erklärung von warum gut oder eben schlecht?

Das sind dann noch mehr Gedanken, die Gedanken beschreiben.

Vielleicht ist es wie ein Kreislauf, bei dem man letzten Endes doch immer dorthin kommt, zu dem Wichtigen. (die mathematische Gleichung — wie man sie dreht alles gleich )

Denn umso mehr man sich mit den Gedanken beschäftig, umso mehr Spannung wird aufgebaut, noch mehr möchte man wissen, noch mehr Emotionen steigen auf… das ist der Ablauf. Und dieser Ablauf zeigt alles, was nötig ist um es zu verstehen.

Für mich impliziert dieses WIE Gefühle. = „Wie fühlen sie sich an ?“ Und wenn diese Frage gestellt wird, bedeutet das für mich, dass Empathie mit im Spiel ist. Weil ohne jegliche Empathie würde diese Frage nie gestellt werden. Ohne Gefühle keine Empathie. Gibt es Empathie ohne Gefühle ?

Wo Empathie ist, ist Verbindung.

Und um Verbindungen geht es letzten Endes. Der Gedanke an sich ist es nicht. Die Erinnerung an sich ist es nicht. Die Person an sich ist es nicht.

Es ist die Verbindung die ich aufgebaut habe, die ich aufbaue. Eine Verbindung trägt Glaubenssätze für mich.

Gedanken sind Impulse … Impulse führen zu Handlungen. Beobachten, genauso wie Ignorieren ist für mich eine Handlung, genauso wie gehen

: Mit sich selbst ins Gespräch gehen

Den Schritt gehen, tut der, der ihn tut:  für mich war es vor 2 Jahren: eine Frage/Challenge anzunehmen, ihr nachzugehen

Hallo lieber Uli

🙂

du hast mich darauf gebracht…und ich schreibe dir das hier, weil ich dir damit danken möchte, dass du mir die Frage gestellt hast : 

„Anna,wer bist du?“ 

Ich hatte dir gesagt „ein Mensch“. 
und in dem Moment als ich es aussprach, war das war für mich „irgendwie“ so und „irgendwie“ nicht. 
Und dann sagtest du sowas ähnliches wie „Das ist aber sehr ungenau“.
Das hat mich gewurmt (zuerst dachte ich, es lag daran, dass ich dir nicht meinen Lebenslauf erzählte. Schließlich waren wir im SohoHaus und da macht frau sowas, um besser (wirtschaftlich nützliche) Kontakte zu knüpfen 😛 
Nein, es hat mich gewurmt, dass die Frage hängen geblieben war und warum mir meine Antwort nicht einfach genug war.Warum ich es nicht so stehen lassen konnte.
Aaaalso habe ich mich gerade zum Schreiben hingesetzt und mich gefragt „Glaubst du,dass du ein Mensch bist?“
 (hatte heute morgen gehört: „nur die Gedanken,die einen aus dem Konzept bringen, können das, weil man an sie glaubt“) . 
Meine Antwort: „Nein“. 
(was mich total überrascht hat).
Also hab ich mich gefragt: 
– Was/Wer bist du dann? 
„Mein Gefühl sagt: jmd in ein einem menschlichen Körper.“
– Ist es dein Körper?
„Nein.“
– Von wem ist er dann?
„Von einer jungen Frau,die sich immer noch wie ein Mädchen fühlt.Nicht ganz Frau sein will. Sie hat Angst vor dem Alter.“
 (sofort Notiz an mich -> (alte) Glaubenssätze ) 
Durch diese Notiz kommt:
 „Das ist eine alte/erwachsene Frau.So sieht sie aus.Das macht sie.So handelt sie.“ 
Bilder kommen dazu hoch.Wie ich erwachsene Frauen sehe.Ihr Kleidungsstil, ihre Lebensweise… ihr „norm“al-Sein…. das Gefühl: das ist schrecklich = häßlich. 
(gefühlt wie auf einer anderen Ebene die nicht die Fragestellerin oder die Antwortende ist. Und doch genau durch dieses Fühlen und dem Beobachten der verschiedenen Ebenen, entsteht das Gefühl, dass jede diese Bilder, Gefühle, den Dialog  sieht/fühlt/hört) …“jede“ ist im selben Körper, sieht durch die selben Augen = jede ist Ich.

„Das Mädchen möchte hübsch sein = schön – Das ist sie.
Ich bin Schönheit. Ich bin Freude.Ich bin Lachen. und noch viel mehr…

Ich bin Liebe.“
Glaubst du jetzt,dass du ein Mensch bist?

„Wenn das ein Mensch ist.
Dann bin ich ein Mensch.“

In diesem Sinne.
Wünsch ich dir einen schönen Tag 🙂

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