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Anfängerfehler: Wenn du diese fünf wichtigen Punkte beherzigst, wird deine PR zum Erfolg

PR ist eine wirkungsvolle Maßnahme für dein Business, denn du kannst damit deine Botschaft in die Welt tragen, deine Marke aufbauen und neue Kunden erreichen.

 

Für jede Selbstständige kann Sichtbarkeit in Mainstream-Medien das eigene Unternehmen wirklich in die Höhe schießen lassen. Beiträge in Zeitungen, Magazinen, Blogs oder sogar in Fernsehen und Radio können dir enorm dabei helfen, dich von der Konkurrenz abzuheben und dein Geschäft anzukurbeln, eben weil du damit Zehntausenden von deinen idealen Kunden erreichst.
Und entgegen der landläufigen Meinung muss Pressearbeit nicht teuer sein, vor allem, wenn du sie selbst in die Hand nimmst.

Hier sind die fünf wichtigsten Tipps, damit deine PR auch wirklich funktioniert:

1. Bereite dich vor

Was würde passieren, wenn dich morgen ein Journalist anrufen würde, weil er über dich berichten möchte? Wärst du vorbeireitet und startklar? 

Was musst als Vorbereitung du tun? Checke regelmäßig deine Webseite und stelle sicher, dass die Infos auf dem aktuellsten Stand sind. Habe gute, hochwertige Fotos von dir (Portraits), von deinen Mitarbeitern, ev. von deinem Produkt, parat, die du sofort an Journalisten schicken könntest. Mach es bitte dem Journalisten auch so leicht wie möglich, dass er sich mit dir in Verbindung setzen kann und verstecke deine Kontaktdaten nicht auf deiner Webseite. Auch ein Pressebereich mit Informationen über dich und dein Unternehmen ist von Vorteil.

2. Sei berichtenswert

Bevor Du deine Geschichte einem Journalisten vorschlägst, überprüfe ob sie einen News-Wert für das Medium hat. Das bedeutet, dass sie idealerweise einen Aufhänger haben sollte. Zum Beispiel beziehst du dich auf einen Artikel, der unlängst in der selbigen Zeitung erschienen ist, schlägst die Brücke zu deiner Branche, und kommentierst diesen Artikel. Oder dein Themenvorschlag passt saisonal gut. Wenn du zum Beispiel Beziehungsexperte bist, könntest du eventuell für Dezember Tipps für eine stressfreie Weihnachtszeit anbieten, oder im Februar Überlebenstipps für den Valentinstag geben. 

3. Präsentiere dich als Expertin

Artikel in den Medien sind eine sehr effektive Art, sich als Branchenexpertin zu positionieren. Zeige den Journalisten, dass du weisst wovon du sprichst, indem du dich vorab mit deiner Expertise präsentierst. Zum Beispiel durch das Veröffentlichen von Blog-Beiträgen auf der eigenen Website, das Schreiben von Gastblogs für andere Online-Plattformen, oder das Interview mit einem Podcast. All dies hilft, deinen Expertenstatus aufzubauen und zu festigen.

4. Sei aktiv 

Sei ruhig proaktiv und kontaktiere Journalisten und Redakteure. Finde heraus, welche Publikationen oder Medien von deinen idealen Kunden gelesen werden. Suche dort im Impressum oder auf der Webseite die richtigen Redakteure als Ansprechpartner. Du findest Journalisten auch auf Facebook oder Twitter, dort kannst du dich mit ihnen be-freunden oder ihre Fanpage liken. Die Emailadressen findest du dann über die Google-Suche oder noch schneller ist es, wenn du einfach in der Redaktion anrufst. Die Redaktionsassistenz gibt gerne Auskunft. Aus meiner Erfahrung weiß ich, die meisten Journalisten es vorziehen, in erster Instanz per E-Mail kontaktiert zu werden. Mit einer kurzen und knackigen Mail stellst du dich und deinen Themenvorschlag vor, und warum du denkst, dass er daran Interesse haben könnte

5. Follow-up Mail 

Manchmal schreibst du einem Journalisten und du bekommst keine Antwort. Dies ist durchaus üblich und muss nicht heißen, dass der Journalist nicht interessiert ist. Tatsächlich stehen Redakteure oft unter einem großen Arbeits- und Zeitdruck, dass sie oft nicht auf eine erste E-Mail antworten. Bleib also dran, und schicke nach 3-4 Tagen ein freundliches Follow-up Mail oder du rufst den Journalisten an und fragst ihn persönlich ob er interessiert ist. Sei dabei nicht aufdringlich oder unfreundlich. Doch bedenke, ein einziges E-Mail zum Nachfassen oder ein Anruf könnte den Unterschied bedeuten, dass über dich berichtet wird, oder nicht. Wenn es also um PR geht, sei immer hartnäckig, aber freundlich hartnäckig.

 

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