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„Lasst euch nicht von technologischen Themen abschrecken!“

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Freenet
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EDITION F studio
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Wie ist es, in der Digitalbranche zu arbeiten? Was für Aufgaben und Möglichkeiten gibt es da? Im Interview erzählen Julia Borchert und Stephanie Wolff, die beiden Teamleiterinnen der Bereiche CRM & Sales und Produktmanagement & Konzeption bei freenet.de, von ihrem Joballtag in dem Digitalunternehmen.

„Der größte Reiz ist für mich die Schnelllebigkeit und die immer neuen Themen und Projekte“

Frauen sind in vielen Unternehmen der Tech- und Digitalbranche bis heute leider unterrepräsentiert. Zum Glück gibt es immer mehr Frauen, die Führungspositionen in diesem Sektor einnehmen. Zwei davon sind Julia Borchert und Stephanie Wolff. Beide sind Teamleiterinnen bei freenet.de: Julia Borchert ist verantwortlich für das Team CRM und Sales, Stephanie Wolff leitet das Produktmanagement- und Konzeptionsteam. Im Interview sprechen die beiden über die Aufgaben und Herausforderungen ihres Berufsalltags und die Kultur und die Möglichkeiten in einem Unternehmen in der digitalen Welt.

Wie seid ihr beide zu freenet.de gekommen? Könnt ihr kurz etwas zu eurem Werdegang erzählen und warum ein Job bei freenet.de der nächste richtige Schritt für euch war?

Stephanie Wolff: „Nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaft habe ich zunächst im Projektmanagement einer Internetagentur gearbeitet. Da ich gerne die Unternehmensseite kennenlernen wollte, bin ich von dort zu freenet.de ins Produktmanagement gewechselt. Zu freenet.de zurückgekommen bin ich durch private Kontakte: Ich wurde von meinem zukünftigen Vorgesetzten, den ich aus einem gemeinsamen Projekt kannte, auf das ausgeschriebene Stellenprofil aufmerksam gemacht, woraufhin ich mich beworben habe.“

Julia Borchert: „Ich bin zu freenet.de gekommen, als ich auf der Suche nach einer neuen Aufgabe in Hamburg war. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch in Düsseldorf bei einem Telekommunikationsunternehmen im Retention Management gearbeitet und habe dort Kampagnen bei externen Partnern gesteuert. Mir gefiel die Kombination aus Marketing- und Service-Themen und auch die Funktion als Schnittstelle, aber mir fehlte die wirkliche Herausforderung. Ich bekam dann bei freenet.de die Chance den Customer-Care-Bereich als Verantwortliche zu übernehmen und völlig neu aufzubauen. Das war ein großer Schritt mit viel Verantwortung, noch dazu in einer Branche und einem Bereich, der sehr techniklastig ist und in dem ich nur bedingt Erfahrung gesammelt hatte. Ich freue mich nach wie vor, dass man mir das Vertrauen geschenkt und die Möglichkeit dafür eröffnet hat.“

Gibt es etwas Spezielles, das für euch eure Arbeit bei freenet.de ausmacht, etwa bezüglich der Unternehmenskultur? Was habt ihr in der Zeit im Unternehmen bislang für euch mitnehmen können?

Stephanie Wolff: „Wir haben eine offene und dynamische Unternehmenskultur, das heißt, die Tür zu jedem im Unternehmen ist immer offen. Wenn es zum Beispiel ein Problem gibt, spricht man es an und es wird versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden. Besonders toll finde ich die Feedbackkultur und der Respekt, der einem entgegen gebracht wird. Ich habe in der langen Zeit in diesem Unternehmen nicht nur Kollegen gewonnen, sondern auch einige gute Freunde.“

Wie kann man sich als Mitarbeiter bei euch einbringen? Habt ihr viel Raum, um mitzugestalten? Falls ja: Wie zeigt sich das im Berufsalltag?

Julia Borchert: „Bei uns haben die Leiter und die Geschäftsführer, aber auch alle anderen ein offenes Ohr für Ideen. Es besteht der große Wunsch, dass sich alle Mitarbeiter einbringen und die Augen offen halten nach neuen Ansätzen und Innovationen.
 Neuerdings ist eine Trainee in meinem Team, die schon jetzt voll in die Aufgaben und ins Team eingebunden wird. Im Traineeprogramm fördern wir die Teilnehmer stark, ermöglichen ihnen Kontakte, neue Sichtweisen und Trainings, aber auch schon hier besteht der Wunsch, dass sich der Nachwuchs einbringt und mitgestaltet – ganz unabhängig der Funktion und der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit.“

Was sind eure wesentlichen Aufgaben und Projekte als Teamleitung der Bereiche CRM & Sales und Produktmanagement & Konzeption?

Stephanie Wolff: „Eine wesentliche Aufgabe ist für mich als Teamleiterin Produktmanagement und Konzeption die Priorisierung und die gemeinsame Abstimmung mit den Kollegen aus den anderen Teams unseres Scrum Backlogs. Außerdem unterstütze ich mein Team oder auch mal Kollegen beratend und versuche transparent das Team zu führen. Wir betreuen bei uns im Team die Weiterentwicklung aller Mail- und Cloud-Produkte über alle Plattformen. Wichtigste Projekte sind aktuell die Weiterentwicklung der freenet Mail-App und der Relaunch der Web- und mobilen Anwendung.“

Julia Borchert: „Als Teamleiter CRM und Sales verantworte ich unsere Produktvermarktung in unseren Bestand über verschiedene Online-Kanäle. Dazu gehört natürlich die Entwicklung von Konzepten und Kampagnen, die Abstimmung mit Schnittstellen-Abteilungen wie zum Beispiel der IT und dem Produktmanagement und die Entwicklung von neuen Vermarktungsansätzen.
Außerdem bin ich mit meinem Team auch für unseren Customer-Care-Bereich zuständig. Hier kümmern wir uns um die Steuerung der Dienstleister, optimieren die relevanten Prozesse und stellen eine hohe Kundenzufriedenheit und Servicequalität sicher.“

Was macht für euch den Reiz an euren Fachbereichen und der Arbeit in einem digitalen Unternehmen insgesamt aus?

Julia Borchert: „Der größte Reiz ist für mich die Schnelllebigkeit und die immer neuen Themen und Projekte, die bei uns entstehen. Es gibt kaum Stillstand, sondern es ist immer etwas los. Hinzu kommt in meiner Funktion die spannende Zusammenarbeit mit sehr unterschiedlichen Fachbereichen: Es gibt Schnittstellen zur Portal-Vermarktung, zum Produktmanagement, zu anderen Unternehmensbereichen in der freenet Group und natürlich zur IT. Gerade die Arbeit mit der IT war anfangs neu und besonders für mich. Es gibt so unterschiedliche Charaktere und die Kommunikation funktioniert teils anders, als man es gewohnt ist, sodass man lernt sich ganz neu auf das Gegenüber einzustellen und gleichzeitig fachlich und persönlich profitiert.“

Habt ihr einen Rat für Frauen, die sich beruflich für „Digital Lifestyle“ interessieren?

Stephanie Wolff: „Lasst Euch nicht von technologischen Themen abschrecken! Da kommt man mit der Zeit rein. Auch wenn man nicht programmieren kann, kann man tolle Projekte in der Digitalwirtschaft umsetzen.“

Julia Borchert: „Mein Rat ist: offen sein! Seid interessiert an neuen Entwicklungen, verschließt euch nicht vor Themen, die nicht direkt etwas mit eurer Aufgabe oder dem zu tun hat, was ihr gelernt habt oder was ihr gut könnt.
Insbesondere in diesem Bereich profitiert man von Neugier und einem technischen Verständnis, das sich nach und nach ergibt.“

Welche wesentlichen Eigenschaften und Fähigkeiten sollte man mitbringen, um in diesem Bereich zu arbeiten? Und was wäre vielleicht eher hinderlich?

Stephanie Wolff: „Kommunikationsfähigkeit halte ich für sehr wichtig. Man darf keine Scheu haben auf Menschen zuzugehen und Fragen zu stellen. Auch sollte man bereit sein, sich in neue Themen einzuarbeiten, sprich man sollte Flexibilität mit sich bringen. Außerdem ist Organisationstalent von Vorteil, da man meist mehrere Projekte gleichzeitig betreut. Hinderlich ist es sicherlich, wenn man sich nicht mit den Produkten, für die man arbeitet, identifizieren kann.“

Was sind für euch als Teamleiterinnen besondere Herausforderungen in eurem Joballtag?

Stephanie Wolff: „Die besondere Herausforderung ist sicherlich die eigentliche Führungsrolle. Ein Team mit unterschiedlichen Charakteren immer in der Spur zu halten, ist nicht so einfach. Und da muss man auch mal unangenehme Dinge ansprechen. Man muss zudem lernen Dinge abzugeben und auch akzeptieren, dass sie anders gemacht werden, als man es selbst machen würde.“

Julia Borchert: „Eine Besonderheit ist sicherlich auch die Zusammenarbeit mit IT-Bereichen, die eine Herausforderung sein kann, da ich unsere fachlichen Anforderungen bestmöglich verständlich und nachvollziehbar weitergeben muss, sodass das Ergebnis nachher auch wirklich der Vorstellung und Definition entspricht.“

Gibt es Ziele, die ihr für euch persönlich im Job gesetzt habt? Was motiviert euch in eurem Berufsleben besonders?

Stephanie Wolff: „Mein Ziel ist es auch weiterhin mit Spaß zur Arbeit zu gehen. Mich motiviert die Arbeit im gesamten Team und gemeinsam unsere Produkte immer weiter zu verbessern, um so unsere Kunden glücklich zu machen.“

Julia Borchert: „Meine Ziele sind auch gleichzeitig meine Motivation. Die größte Motivation ist immer wieder Neues kennenzulernen und mich stetig mit neuen Entwicklungen und damit auch meiner persönlichen Entwicklung befassen zu können. Und genau das macht auch die Arbeit in einem Digital-Unternehmen aus: Kaum ein Tag ist wie der andere und die Entwicklung schreitet so schnell voran, dass man immer wieder neue Themen kennenlernen darf!“

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