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Diese Berlinerin weiß, wie sich die Stadt in Zukunft entwickelt

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Franziska Krokutsch weiß, was die Hauptstadt gerade bewegt. Wir haben mit der Immobilienrechtsexpertin über das Berlin der Zukunft, Trends in der Stadt und Herausforderungen in ihrem Job gesprochen.

Wie soll das Berlin der Zukunft aussehen?

Deal or no Deal? Was sich ein bisschen nach einem spannenden Kinofilm anhört, ist für Franziska Krokutsch Arbeitsalltag. Sie sitzt bei den großen Immobiliendeals am Tisch und ist so bei der Entwicklung der Stadt hautnah dabei. Wie wird sich Berlin in Zukunft entwickeln? Welche Trends kann man jetzt schon beobachten und wie bleibt man eigentlich cool, wenn es um richtig große Summen geht? Die Immobilienrechtsexpertin hat es uns im Interview verraten.

Immobilienrechtsexpertinnen treffen wir nicht so oft. Kannst du kurz etwas zu deinem Werdegang sagen?

„Nach meinem Abitur war klar: Ich will unbedingt mit internationalem Bezug arbeiten. Ich habe dann an der Universität Potsdam Jura studiert und im Anschluss während des Referendariats verschiedene Berufsfelder des Juristen ausprobiert. Zum Immobilienrecht kam ich dann in der anwaltlichen Station, die ich bei CMS Hasche Sigle absolviert habe und wo es mir so gut gefallen hat, dass ich dort angefangen habe. Nun arbeite ich viel mit Mandanten aus dem In- und Ausland, vor allem mit spanischen und französischen Unternehmen.“

Was reizt dich am Immobilienrecht als Berufsfeld?

„Die Immobilien – ob als Bestandsobjekt oder in Form einer Neuentwicklung – haben immer unmittelbaren Einfluss auf das Stadtbild sowohl durch ihre Optik als auch durch ihre jeweilige, mitunter sich wandelnde Nutzung. Das finde ich unheimlich spannend. Die Immobilien sind dabei die Träger der Ideen und Entwicklungsschritte einer Stadt und ihres Stadtbildes.“

Du bist an den wichtigsten Immobilientransaktionen Berlins beteiligt. Wie entwickelt sich die Stadt momentan?

„Obwohl der große Wandel der Stadt in den 90ern und Nullerjahren stattgefunden hat, wird dieser auch weiterhin, wenn auch etwas abgeschwächt, anhalten. Ein Beispiel bildet das Areal um den Hauptbahnhof und den Hamburger Bahnhof, wo derzeit ein komplett neues Viertel entsteht.“

Wie würdest du das „Berlin der Zukunft“ beschreiben? Welche Faktoren werden künftig das Stadtbild verändern oder sogar bestimmen?

„Die Digitalisierung der Immobilienbranche ist gerade das große Thema: Es geht um ‚Smart Homes‘, ‚Digital Keys‘ und die Optimierung der Immobilie in digitaler Hinsicht – analog zur Digitalisierung, die uns bereits in den übrigen alltäglichen Lebensbereichen betrifft. Das ist weniger wahrnehmbar im Stadtbild selbst, hat jedoch unmittelbaren Einfluss auf das Berlin der Zukunft.“

Entwickeln sich Deutschlands Großstädte alle ähnlich oder hat tatsächlich jede Stadt ihren ganz eigenen „Charakter“?

„Städte grenzen sich untereinander zum Beispiel durch die Durchführung von Architekturwettbewerben, den örtlichen Denkmalschutz oder die Förderung von besonderen, einzigartigen Projektentwicklungen ab. Beispielsweise geht der aktuelle Trend im Retailbereich weg von der klassischen Einkaufscenteratmosphäre hin zu individualisierten Einkaufserlebnissen wie Pop-Up-Stores oder der Revitalisierung von Fußgängerzonen.“

Als Immobilienrechtsexpertin bei CMS vertrittst du Konzerne und sitzt bei großen Deals am Tisch. Was macht die Stadt für Konzerne attraktiv?

„Berlin und andere sogenannte A-Städte werden, insbesondere von ausländischen Investoren und auch Retailern wie Modeketten, gern als Einstieg in den deutschen Markt gewählt. Berlin bietet noch erschließbare Räume und somit viel Entwicklungspotential.“

Wie können wir uns das genau vorstellen? Welche Rolle nimmst du bei den Verhandlungen ein und vor welchen Herausforderungen stehst du – beruflich und persönlich in solchen Situationen?

„Als Rechtsanwältin bin ich in erster Linie Interessenvertreterin und stehe in dieser Rolle meinen Mandanten in allen Stadien der Verhandlungen zu Seite. Je nachdem, welche Partei wir vertreten, das heißt den Verkäufer oder Kaufinteressenten, den Vermieter oder Mieter einer Immobilie, nehmen wir seine speziellen Interessen wahr. Wir können auf unsere Erfahrungen zurückgreifen, die wir als Vertreter der jeweils ‚anderen‘ Seite schon gesammelt haben. Da wir den Markt und die Marktbedingungen kennen, kennen wir auch die Argumente, Wünsche und relevanten Themen der jeweiligen Partei und können so gut unter den Parteien vermitteln oder für eine bessere Rechtsposition unserer Mandanten kämpfen.“

Wir können uns denken, dass man einen enormen Druck spürt, wenn es um große Transaktionen geht. Wie behältst du einen kühlen Kopf?

„In schwierigen oder langwierigen Verhandlungsphasen ist es entscheidend, mit einem gut funktionierenden Team zu arbeiten, auf das man sich verlassen kann. Zudem hilft es auch immer, sich in Erinnerung zu rufen, dass auch alle anderen nur mit Wasser kochen.“

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