Foto: Matthew Thompson

Was muss passieren, damit Frauen ihre Stimmen erheben?

Kund*in
Fischer Krüger
Autor*in
EDITION F studio
Gesponsert

Mit ihrem neuen Buch „Frauen, die ihre Stimme erheben. ROAR!“ erzählt Bestellerautorin Cecelia Ahern in 30 Kurzgeschichten über Wendepunkte im Leben – und darüber, dass Freiheit nur dann wartet, wenn wir lernen für uns selbst einzustehen.

Veränderung – jetzt bitte!

Frauen, denen Flügel wachsen. Frauen, die ihre Männer in ein Warenlager zurückgeben möchten (und das sogar können). Frauen, die ihren gesunden Menschenverstand verlieren – den Protagonistinnen der 30 Kurzgeschichten aus Cecelia Aherns neuem Buch: „Frauen, die ihre Stimme erheben. ROAR!“ passiert alles (un-)mögliche, bevor sie zu sich selbst finden. Die Autorin erzählt liebevoll, lustig und mitfühlend von unterschiedlichsten Frauen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen. Mit der Frage verbunden: Sollen sie genau jetzt ihre Stimme erheben oder doch lieber alles so lassen, wie es ist? Überwiegt die Angst oder der Mut, sich auf ein neues Kapitel im Leben einzulassen?

Sie alle finden – mal auf schmerzhafte und mal auf sehr humorvolle Weise – ihre eigene Stimme wieder oder erheben sich erstmals gegen die großen und kleinen Ungerechtigkeiten ihres Alltags. Es sind Mutmacher-Geschichten, die wir doch alle immer wieder gebrauchen können. Es ist ein Buch, das sich von den Romanen der Bestsellerautorin unterscheidet – und für sie, so sagt sie, ist es ein absolutes Herzensprojekt: „Es geht um unsere eigene Stimme – um all die Momente, in denen Frauen sich erheben.“  Und dieses Herzensprojekt über wichtige Momente zeigt sich dann so:

Ein liebevoller Rat

Eine Frau sitzt wie jeden Mittag auf einer Bank, füttert Enten und schimpft über ihr Leben. Bis es einer der Enten schließlich reicht, sie auf die Frau zu watschelt und klar macht, dass sich etwas ändern muss. Sie kann die Hasstiraden nicht mehr hören und ist es leid, täglich mit Brot beworfen zu werden. Also gibt sie den Rat, der das Leben der Frau verändern wird:

„Versteck dich nicht, denn Verstecken macht alles nur schlimmer. Stell dich den Dingen lieber direkt. Aber bleib besonnen. Steh zu dir selbst. Rede mit den Leuten. Benimm dich wie ein erwachsener Mensch.“

So einfach ist das und so wunderschön. Manchmal muss man eben an der Realität vorbeigehen, um Wahres zu erfahren. Und genau die steckt in jeder einzelnen der Kurzgeschichten, die die unterschiedlichsten Probleme aufgreifen und charmant originell verpackt haben. Sei es die Frage, ob eine Trennung vom Partner überfällig sei, der Job gerade wirklich glücklich macht oder das eigene Wohlbefinden in letzter Zeit viel zu kurz kam.

Ändere, was dich unglücklich macht

Anders, als es der Titel vielleicht vermuten lässt, geht es hier nicht um Frauen, die Unterdrückung erfahren werden oder deren Entscheidungen von Männern abgenommen werden. Generell geht es selten um die Beziehung zwischen Mann und Frau. Das Buch handelt vielmehr davon, dass wir all dem was uns unglücklich macht, laut entgegenschreien sollen. Wir haben selbst in der Hand, was wir ändern und wann wir uns für uns selbst und andere erheben. Vielleicht trägt auch deshalb kaum eine der Protagonistinnen einen Namen – sie alle könnten wir sein.

Dabei ist es egal, ob die tragische Heldin der ersten Erzählung langsam aber sicher unsichtbar und dadurch zum medialen Phänomen wird, bis ihr eine Spezialistin für Unsichtbarkeit die Wurzel allen Übels vor Augen führt: „Die Gesellschaft hat Ihnen beigebracht, dass Sie nicht wichtig sind, dass Sie nicht existieren und Sie haben gedacht, dass ist die Wahrheit. Sie haben die Botschaft in sich aufgenommen, haben ihr erlaubt, Sie von innen her zu zerfressen. Sie haben sich selbst gesagt, dass Sie nicht wichtig sind und sie haben es geglaubt.“ Dieses Gefangensein in Glaubenssätzen, ist sicherlich etwas, das viele Frauen schon einmal erlebt haben und nur zu gut nachvollziehen können.

30 Ratschläge und Botschaften voll Liebe

Dir sagt Cecelia Ahern nichts? Wahrscheinlich doch, denn du kennst mindestens ein Buch von ihr. Mit „P. S. Ich liebe Dich“ landete sie bereits 2004 einen weltweiten Erfolg. Die Verfilmung eroberte die Herzen vieler Kinobesucher*innen und Ahern gewann unzählige Preise. Mit ihrem neuen Buch schafft die Bestsellerautorin ein wahres Herzensprojekt, das vollkommen anders ist, als alle Vorgänger aus ihrer Feder.

Auch „Frauen, die ihre Stimme erheben. ROAR!“ handelt zwar von der Liebe, dieses Mal aber zu uns selbst. Es geht darum, dass es nicht immer angenehm ist, zu lernen, was sich ändern muss – aber auch, dass dieses Dilemma, in das man sich hin und wieder hineinmanövriert, auch so absurd werden kann, dass man den Humor nicht verlieren muss.

Ein Roman, in dem wir uns wiederentdecken sowie Stunden zwischen weinen und lachen verbringen können – und auch noch etwas lernen, ohne den erhobenen Zeigefinger vor uns zu sehen? Klingt wie die perfekte Sommerlektüre für dieses Jahr!

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