Fotocredit_Franziska Krug

Das sind die Gewinnerinnen des Bold Woman Award

Kund*in
Veuve Clicquot
Autor*in
EDITION F studio
GesponsertVeuve Clicquot

Mit dem Bold Woman Award zeichnet das Champagner-Traditionshaus Veuve Clicquot weltweit erfolgreiche Frauen aus. Unter den Nominierten finden sich jedes Jahr aufs Neue Unternehmerinnen, Gründerinnen und weibliche CEOs aus diversen Branchen. Was sie vereint: Ihr Mut, ihre Risikobereitschaft und der Wille, Großes bewegen und leisten zu wollen.

Ganz im Sinne der Erfolgsgeschichte von Veuve Clicquot

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1805 übernahm Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin die Leitung des kleinen, von ihrem Schwiegervater gegründeten Champagnerhauses. Nicht nur stellte sie sich damit gegen den Willen ihrer Familie, sondern Madame Clicquot wagte einen Schritt, mit dem sie ihrer Zeit um einiges voraus war: Während die Emanzipation der Frau und der Feminismus noch nicht mal in den Kinderschuhen steckten, schuf die „Witwe Clicquot“, so die wortwörtliche Übersetzung der Champagnermarke, aus einem kleinen Familiengeschäft ein in ganz Europa agierendes Unternehmen. Eine Erfolgsgeschichte, für die Madame Clicquot vor allem eines benötigte – Wagemut.

So „bold“ wie Madame Clicquot sind auch die zwei Frauen, die gestern von Veuve Clicquot für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. Während der Award bisher ausschließlich an bereits erfolgreiche und erfahrene Unternehmerinnen verliehen wurde, ist in diesem Jahr mit dem Veuve Clicquot Bold Future Award ein zweiter Preis für junge Start-up-Gründerinnen ins Leben gerufen worden.

Dafür, die Waage zwischen wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung zu halten, für ihre visionäre und kreative Unternehmensführung und für ihren Mut wurden Saskia Bruysten und Antonia Albert gestern ausgezeichnet. Wir stellen euch die beiden Gewinnerinnen vor:

Saskia Bruysten, Gewinnerin des Bold Woman Award

Der Wunsch, mit ihrer Wirtschaftsexpertise Gutes zu bewirken, entwickelte sich bei Saskia Bruysten besonders durch eine Erfahrung während eines Auslandssemesters in Argentinien. Während ihres Aufenthalts brach die Währung zusammen. Saskia war berührt von den Schicksalen der Argentinier*innen, die von heute auf morgen alles verloren. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst bei der Boston Consulting Group. Anschließend nahm sie sich eine Auszeit, reiste um die Welt und absolvierte an der London School of Economics ihren Master.

Als sie ihrem Idol, Nobelpreisträger Muhammad Yunus, in London bei einem Vortrag begegnete, veränderte das ihr Leben grundsätzlich. Muhammad Yunus erlangte von Bangladesch aus Weltruhm mit der Idee für Mikrokredite. Zusammen mit ihm und Sophie Eisenmann gründete Saskia Bruysten daraufhin 2011 den Social Business Venture Capital Fond und das Beratungsunternehmen Yunus Social Business. Die Yunus Social Business Funds finanzieren und beraten Sozialunternehmen in Entwicklungsländern, die dort lokale Armutsprobleme lösen sollen.

Seit 2011 haben die Yunus Social Business Sozialunternehmen bereits über neun Millionen Menschen in Armut mit Gesundheitsversorgung, Ausbildung, Energie und Trinkwasser erreicht und über 55.000 Arbeitsplätze unterstützt. Über 60 Sozialunternehmen wurden mit rund 15 Millionen Euro finanziert und 1.800 Sozialunternehmer*innen beraten. Darüber hinaus berät Yunus Social Business große Unternehmen dabei, ihr Kerngeschäft zu nutzen, um soziale und Umweltprobleme zu lösen. Inzwischen hat das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter*innen und Büros in Berlin, Sao Paolo, Bogota, Kampala, Nairobi, Mumbai und Bangalore.

Saskia Bruysten war unter anderem Speakerin beim Weltwirtschaftsforum in Davos, sprach vor der UN-Vollversammlung, ist Mitglied der Young Presidents Organisation und regelmäßig als Expertin in Brüssel tätig. EDITION F und das Handelsblatt zeichneten sie 2017 als eine der „25 Frauen, die die Welt besser machen“ aus.

Antonia Albert, Gewinnerin des Bold Future Award

Als die Großmutter der Geschwister Antonia und Nikolaus Albert plötzlich zum Pflegefall wurde und sie akut Hilfe benötigten, aber keine passende Pflegekraft finden konnten, beschlossen sie, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Aus der eigenen Not heraus gründeten sie das Pflegeportal Careship. Antonia Albert entschied sich, ihren Arbeitgeber Rocket Internet zu verlassen und die Risiken einer Selbständigkeit auf sich zu nehmen.

Seit der Gründung von Careship 2015 in Berlin hat Antonia Albert mit ihrem Bruder unter anderem Standorte in Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart, München und Düsseldorf eröffnet. Das Unternehmen hat 850 Alltagshelfer*innen im Einsatz und arbeitet mit einem Team von 50 festangestellten Mitarbeiter*innen in Berlin an der täglichen Weiterentwicklung und dem Aufbau des Unternehmens.

Ein wichtiges Anliegen für Antonia Albert ist es, nicht nur Pflegekräfte für Senioren zu finden: Die Alltagshelfer*innen müssen gewisse Kriterien erfüllen, wobei Empathievermögen und Persönlichkeit sehr wichtig sind. Obwohl Familien heutzutage oft viele Kilometer trennen und sich dadurch die familieninterne Pflege als schwierig gestaltet, machen bisher Angehörige den größten Anteil der Pflegenden in Deutschland aus. Mit Careship versucht Antonia durch Digitalisierung mehr Personal in den Markt zu bringen. Das Unternehmen berät außerdem zu Themen wie Versicherungsanspruch und Abrechnungen bei den Krankenkassen.

Antonia Albert wurde 2015 von der englischen BBC zu einer der 100 inspirierendsten Frauen des Jahres gewählt. 2018 wurde sie vom Forbes Magazine in die „30 under 30″-Liste aufgenommen.

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