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Für mehr finanzielle Unabhängigkeit – die besten Vorsorge-Strategien für alle Lebenssituationen

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EDITION F studio
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Frauen erhalten nur halb so viel Rente wie Männer. Trotzdem schrecken sie davor zurück, ihre Finanzen in die Hand zu nehmen und privat vorzusorgen. Dabei ist es gar nicht schwer, eine passende Spar-Strategie für die eigenen Lebensumstände zu finden.

Das Vorurteil – Frauen hätten kein gutes Händchen für Finanzen – ist jedoch völlig überholt.

Gehaltsunterschiede, Teilzeit-Jobs und Elternzeit – für den sogenannten Renten-Gap gibt es mehrere Gründe. Durchschnittlich 53 Prozent weniger Geld erhalten Frauen im Alter, wie ein Report der Hans-Böckler-Stiftung zeigt. Erkennbar ist der Unterschied aber erst ab dem Alter von 36 Jahren – also dann, wenn Frauen eine Familie gründen und beruflich kürzertreten. Bis zum Lebensende öffnet sich die Schere immer weiter. Das ergab eine Studie der Universität Mannheim und der niederländischen Tilburg University, über die die Süddeutsche Zeitung berichtete.

Zwar berücksichtigt die gesetzliche Rente auch Kindererziehungszeiten: Ein Elternteil erhält drei Jahre lang einen Punkt pro Jahr. Wer anschließend unterdurchschnittlich verdient, kann sich den Rentenanspruch aufstocken lassen. Doch meist wirkt sich die Elternzeit über die zehn Jahre hinaus auf das Gehalt und die Karriere aus. Zudem ist selbst die gesetzliche Rente derer sehr niedrig, die durchschnittlich verdienen. Eine private Altersvorsorge ist also unabdingbar.

Screenshot von der finanzcoach App von den finanz-heldinnen

Wissen – die Grundlage für finanzielle Unabhängigkeit

Viele Frauen verlassen sich in Sachen Finanzen völlig auf ihren Partner. Kommt es zur Trennung oder zum Todesfall, sind sie jedoch auf eine eigene Rente angewiesen. „Wir Menschen sind grundsätzlich eher schlecht darin, weit in die Zukunft zu planen. Oftmals fehlt auch einfach das Wissen über die eigene finanzielle Situation im Alter sowie über die verschiedenen Möglichkeiten des Vermögensaufbaus“, erklärt Katharina Bremer von den finanz-heldinnen.

„finanz-heldinnen“ ist eine Initiative der Direktbank comdirect. Das Ziel: Frauen für das Thema Finanzen begeistern und ihnen entsprechendes Wissen vermitteln. In der kostenlosen Lern-App „finanzcoach“ gibt es etwa Erkläreinheiten zur Börse oder zu Wertpapieren. Das gelernte Wissen lässt sich direkt testen. Der Finanz-Planer ist ein digitales Bullet Journal, das erklärt, wie Geldanlagen am Aktienmarkt funktionieren und in das Frauen ihre Ziele und Fortschritte eintragen können. Im Online-Magazin und im Podcast gibt es ebenfalls Informationen über die Finanzwelt. Eine weitere Möglichkeit, solches Wissen zu erlangen, sind Ratgeber. Zudem gibt es immer mehr Kurse und Trainings für Frauen, die sich informieren möchten.

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„Jede Lebensphase, jedes Lebensziel erfordert eine darauf abgestimmte finanzielle Vorsorge. Die Grundlage für jede Strategie ist Wissen“, sagt Katharina Bremer. Und dass Frauen sich Finanz-Kenntnisse aneignen, ist dringend nötig. In einer europaweiten Umfrage  fand J.P. Morgan Asset Management heraus, dass nur ein Fünftel der Frauen glaubt, genug Finanzwissen für Geldanlagen zu haben.
Das Vorurteil – Frauen hätten kein gutes Händchen für Finanzen – ist jedoch völlig überholt. Tatsächlich erzielen sie laut diverser Studien sogar bessere Ergebnisse bei der Geldanlage als Männer. Etwa, weil sie zurückhaltender agieren und sich besser informieren.

Welche Strategie eignet sich für mich?

Die gute Nachricht vorweg: Für jede Lebenssituation gibt es eine passende Möglichkeit, vorzusorgen. Es ist völlig egal, ob Mutter, in einer Beziehung oder Single, hohes oder niedriges Gehalt, Anfang 20 oder Anfang 40.

Einige Dinge gelten ganz unabhängig von den Lebensumständen, wie Katharina Bremer von den finanz-heldinnen erklärt: „Jede*r sollte einen Notgroschen für ungeplante Ausgaben in Höhe von drei bis sechs Gehältern auf einem Tagesgeldkonto haben. Dann folgen Töpfe für mittel- und langfristige Ziele.“ Dafür gibt es verschiedene Angebote.

Einige Riester-Verträge können sich zum Beispiel für Mamas lohnen: Der Staat steuert pro Jahr 175 Euro Grundzulage bei sowie 300 Euro für jedes ab 2009 geborene Kind. Für ältere Kinder gibt es 185 Euro pro Jahr. Für die Förderung ist es jedoch nötig, mindestens 4 Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens einzuzahlen. Anspruch auf eine Riester-Rente haben lediglich Angestellte. Es ist jedoch möglich, den Anspruch vom Partner zu übernehmen, sofern dieser ihn nicht nutzt.

Für die Rentenvorsorge kann sich ein Wertpapierdepot lohnen. „Für den langfristigen Vermögensaufbau kommt man an Wertpapieren nicht vorbei. Durch Nullzinsen und Inflation verliert das Geld, das auf wenig verzinsten Konten liegt, stetig an Wert“, erklärt Katharina Bremer.

Katharina Bremer, Projektleitung Initiative finanz-heldinnen Foto: finanz-heldinnen

Viele Menschen glauben, für diese Art der Geldanlage benötigen sie ein großes Vermögen oder hohes Gehalt. Doch das ist nicht der Fall. „Bereits ab 25 Euro im Monat kann mit Hilfe von Wertpapiersparplänen an der Börse investiert werden. Durch den Zinseszinseffekt kann so über die Zeit auch mit kleinen Beträgen ein ordentliches Vermögen entstehen. Das Gute dabei ist, dass die Sparpläne individuell ganz einfach an die Lebenssituation angepasst werden können“, erklärt Katharina Bremer. Je früher man damit beginnt, jeden Monat etwas zur Seite zu legen, desto besser.

Vorsorge ist immer riskant und zeitaufwendig? Stimmt nicht!

Auch die Angst vor Risiko sollte niemanden davon abhalten, sich um die Altersvorsorge zu kümmern. Denn wer sein Geld breit streut, anstatt nur in ein Unternehmen, ein Land oder eine Branche zu investieren, kann das Risiko verringern. Geht es in einem Bereich bergab, verliert man nicht das gesamte Geld. Zudem sollte man mindestens sieben Jahre Zeit haben, bis man das Geld benötigt. So hat man die Möglichkeit, bei Kursschwankungen und Wirtschaftskrisen abzuwarten.

Aber: Je weniger Risiko, desto weniger Chance auf einen hohen Gewinn, auch Rendite genannt.

Ebenfalls falsch ist, dass es extrem zeitaufwendig ist, seine Finanzen in die Hand zu nehmen, wie Katharina Bremer erklärt: „Wenn man eine Strategie hat, genügt es, regelmäßig zu überprüfen, ob die Strategie weiterhin zu einem passt.“ Bei Wertpapieren sollte man einmal jährlich sein Portfolio überarbeiten. Denn wenn Positionen stark wachsen, vergrößert sich ihr Anteil im Portfolio. Wenn Positionen verlieren, sinkt der Anteil. Plötzlich ist der riskante Anteil des Portfolios viel größer als zu Beginn. Durch Zukaufen und Verkaufen der entsprechenden Positionen, lässt sich die ursprüngliche Verteilung wiederherstellen.

Endlich loslegen: wer abwartet, verliert Geld

Katharina Bremer von den finanz-heldinnen rät, sich bei jedem Produkt zu fragen: „Passt es zu mir und meiner Lebenssituation? Welche Kosten zahle ich und wie schaut es auf der Ertragsseite aus?“

In allen Fällen ist wichtig, überhaupt einmal zu starten. Denn wer nichts für seine Vorsorge tut, verliert Geld. Das zeigt auch der aktuelle comdirect Realzins-Radar. Als Realzins wird der tatsächliche Zins auf Sparprodukte bezeichnet, der nach Abzug der Inflation übrig bleibt. Im dritten Quartal dieses Jahres lag er bei minus 1,32 Prozent. Dadurch haben die Deutschen allein in den ersten neun Monaten in 2019 insgesamt 24 Milliarden Euro an Wert auf ihre Ersparnisse verloren, nur in dem sie ihr Geld auf niedrigverzinsten Konten liegen lassen. Für den langfristigen Vermögensaufbau, etwa für die Rentenvorsorge, eignen sich Wertpapiere also ganz besonders.

Neujahrsvorsatz: #FinanzenStattFitness

Abnehmen, Sport treiben, weniger Alkohol trinken – warum nicht statt der klassischen Neujahrsvorsätze endlich die eigenen Finanzen in Angriff nehmen?
Deswegen starten wir die #FinanzenStattFitness-Challenge. Auf unserem Instagram-Account hält unsere Partnerships Managerin Vicky jede Woche eine neue Aufgabe bereit, mit der wir gemeinsam das Thema Finanzen und Altersvorsorge in Angriff nehmen und den guten Vorsätzen direkt Taten folgen lassen.

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