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Wie aus meinem Tagebuch Datenschrott wurde

Kund*in
Samsung
Autor*in
EDITION F studio
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Kaum zu glauben: alles weg. Unsere Autorin Polina erzählt die (traurige) Geschichte ihrer digitalen Tagebucheinträge und gibt drei wertvolle Tipps, wie sie ihren neuen Rechner so nutzt, dass sich ihre Erinnerungen nie wieder einfach in Luft auflösen.

Mein Zufluchtsort auf Papier

Kopf. Hand. Stift. Papier. Kurz bevor ich mich tatsächlich Teenager nennen – und den dreizehnten Geburtstag feiern – durfte, begann ich damit, Tagebuch zu schreiben. Nicht täglich, aber wann immer mich etwas bedrückte, ich stundenlang den Gedanken über Matthias, den Jungen in der letzten Bankreihe, den Streit mit meiner besten Freundin oder den Ideen über meine Zukunft nachhing, schrieb ich es auf. Das Schreiben sollte Katalysator sein, mir Klarheit bringen oder einfach einen Raum, in dem ich ohne Scham sein konnte. Jeder Gedanke durfte gedacht, jede Angst aufgeschrieben und jede Sehnsucht formuliert werden. Ich schrieb, was mir gerade in den Sinn kam – „Stream of Consciousness“: Dieser Begriff begegnete mir erst Jahre später. Diese Art zu schreiben aber ist bis heute Teil meines Lebens.

Eine neue digitale Welt 

Nach mehr als drei Jahren und 37 Notizbüchern war erstmal Schluss. An Weihnachten – mit 15 Jahren – packte ich meinen ersten Laptop aus. Das Gekritzel unter der Bettdecke wurde abgelöst von „Klick, Klick, Klack“. Aus zwei Fingern wurden zehn. Und aus Notizbüchern unendliche Seiten eines einzigen Dokuments. Jedes Jahr wurde das Dokument geschlossen, benannt und abgelegt – und ein neues geöffnet. Und jedes Mal aufs Neue blinkte der Cursor oben links ganz frisch – mein Neujahrsritual. 

Bis ich 34 Jahre alt war, hatte ich an meinem digitalen Verhalten in puncto Tagebuch nichts verändert. Alle Dateien und Dokumente zogen immer wieder mit mir um und reisten dahin, wo ich gerade war: von einem Laptop zum nächsten, von Berlin nach München, Bali oder New York. Meine innere Welt, in der es inzwischen weit weniger fantasiegetrieben um Job, Männer, Freund*innen und die Sehnsucht nach Freiheit, nach Ruhe und um das Loslösen von gesellschaftlichen Erwartungen ging, war also überall, wo ich war.

Alles weg, oder was?

Es war Sonntag. Noch kurz was fertigmachen für Montag und ein paar Gedanken aufschreiben. Und da – wer kennt es nicht – dreht sich wieder einmal das bunte Rädchen, das sich auf dem in die Jahre gekommenen Laptop immer häufiger zeigt. Wartepause. Einen Kaffee oder Tee lang. Manchmal so lang, dass man sich Sorgen macht. Nur leider nicht genug. Diesmal wurde aus dem Rädchen eine unendliche Pause. Aus der Pause ein schwarzer Bildschirm. Und aus dem Tagebuch ein ewiges Nichts. Ich rief einen Freund an, der mir sonst auch bei allen Dingen rund um meinen Computer half, und der stellte fest, was ich schon geahnt hatte: irreparabel, ein Festplattenschaden. Das war die trockene Aussage des Reparaturservices, den ich am Tag darauf kontaktierte. Unglaublich. Wie konnte das passieren? Mein Leben, meine Erinnerungen, alles weg? Das konnte nicht sein! 

Ich erinnere mich an ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit. An Wut und Ärger über mich selbst. Das Rädchen hätte mir doch Warnung genug sein können. 

Drei Tipps, damit das nicht nochmal passiert

Der Kauf eines neuen Laptops war also nicht abzuwenden. Aber wie konnte ich sicherstellen, dass so ein Desaster nie wieder passiert? Ich habe Tech-Expert*innen gefragt, was ich in Zukunft beachten sollte:

  • Einfach das richtige Speichermedium nutzen

Es kann so einfach sein. Denn tatsächlich gibt es SSDs. Was? Ja, auch ich musste kurz in ganz neue Welten eintauchen, um zu verstehen, wie ich mein Desaster hätte verhindern können. SSD steht für Solid-State-Drive. Dahinter verbirgt sich ein Datenspeicher, der PCs und Laptops entweder als intern verbaute Lösung oder als externes, mobiles Gerät einen deutlichen Performance-Schub gibt und die Speicherkapazität radikal erhöht. Samsung bietet hier beispielsweise mit der Samsung 970 EVO (intern) und der SSD T5 (extern) Optionen in unterschiedlichen Kapazitäten an. Eine solche SSD ist eine gute Wahl für alle, die das Rädchen nicht so schnell wiedersehen und dafür lieber effizient arbeiten möchten.

Wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach und schnell eure Festplatte mit einer SSD ersetzen könnt:

  • Marie Kondo für Festplatten

Und wo wir schon beim Speichern sind: Je nach Modell und Betriebssystem kann man die Festplatte quasi automatisch aufräumen lassen und den Speicher optimieren. Und für alle, bei denen dieser Automatismus noch nicht greift, müssen wir am besten selbst regelmäßig die innere Marie Kondo finden und den Laptop von überflüssigem Ballast befreien.

  • Externe Festplatten nutzen – nur zur Sicherheit

Wie oben schon angedeutet, erleichtern mobile Helfer*innen das Leben ungemein. Und weil doppelt gesichert eben doch besser hält: Speichert eure Daten doch einfach in regelmäßigen Abständen extern – egal, ob auf einer externen Festplatte wie einer Samsung SSD T5   oder aber in der Cloud. Dann können wir alle auch wirklich beruhigt weiterschreiben, Fotos oder Filme ablegen oder ganz schnöde arbeiten. 

  1. Wie bitte schön kommt man in JAHREN nicht auf die Idee seine wichtigsten Daten einfach mal woanders zu speichern?
    Vor allem Textdateien sind so klein. Man hat doch überall einen USB Stick rumfliegen. Wie konnten sie denn ins ferne Ausland reisen ohne Sicherungen?
    Da ist die Chance, dass ein Laptop verschwindet doch groß.

    Und da wundern sich die Damen, dass sie weniger verdienen. Das hat ja schließlich nichts mit technischem, sondern MenschenVerstand zu tun.

    Wenn sie eine HDD hatten, dann sollten sie diese einfach an einen Wiederherstellungsdienst schicken, diese können Ihre Daten meistens retten. Ein Reparaturservice stellt niemals Daten wiederher! Die schauen nur ob evntl die Festplatte ansich noch funktioniert.

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