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Warum wir uns jetzt alle glücklich denken sollten

Eine positive Einstellung ist wichtig für uns und unsere Körper. Doch wie schafft man es, positiv zu denken? Unsere Community-Autorin Louisa weiß: Das Glück beginnt im Kopf.

Alles Einstellungssache

Eine positive Einstellung ist wichtig für euch und euren Körper. Wir kennen es doch alle: Zu viel Stress macht uns müde und kaputt und ist somit schlecht für unsere Gesundheit. Um Stress zu umgehen, gibt es eine eigentlich ganz simple Lösung: positives Denken. Wer positiv eingestellt ist, nimmt automatisch Dinge viel lockerer und lässt sie nicht so nah an sich heran. Es ist viel zu anstrengend, sich über jede Kleinigkeit aufzuregen. Die Kraft und Zeit, die man damit verbringt sich aufzuregen, kann man viel besser in andere Dinge investieren.

Doch wie schafft man es positiv zu denken? 

Ich denke, es ist alles eine Einstellungssache. Fangt damit an, euch über die kleinen Dinge zu freuen.  Freut euch immer wieder über euer eigenes Leben und macht euch bewusst, dass es schöne Dinge in eurem Leben gibt und überlegt, welche das sind. Schreibt diese Dinge auf und hängt den Zettel zum Beispiel an euren Spiegel. So könnt ihr euch jeden Tag wieder bewusst machen, dass euer Leben nicht nur schlecht ist, sondern dass es viele Dinge gibt, über die ihr euch freuen könnt. So könnt ihr euch in einem schlechten Moment an diese schönen Dinge erinnern und die Situation wirkt gleich nicht mehr so aussichtslos. 

Wichtig ist es auch, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Mit Gedanken wie: „Ich hätte so gerne ihre tolle Locken“ oder „Sie ist so schön schlank, ich würde auch gerne so aussehen wie sie“, macht ihr es euch selbst schwer. Denn nur wer mit sich selbst zufrieden ist, kann auch positive Energie nach außen strahlen. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, vergisst schnell seine eigenen tollen Eigenschaften. Versucht euch jeden Tag bewusst zu machen, dass auch ihr so toll seid, dass mit Sicherheit viele andere Menschen neidisch auf euch sind.

Keep Smiling

Versucht öfter zu Lächeln. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen: Lächeln stößt Glückshormone aus und fördert die Konzentration. Anstatt grimmig vor sich hinzustarren sollte man zwischendurch immer mal wieder einfach lächeln. Außerdem steckt lachen an und so werden vielleicht auch eure Mitmenschen glücklicher. Wartet nicht darauf, dass die gute Laune gleich um die Ecke kommt und sich auf euren Schoß setzt, sondern macht etwas dafür. Macht euch gute Musik an, esst die Schokolade, auf die ihr grade Lust habt, und quält euch nicht ständig. Setzt euch kleine Ziele, die ihr schaffen könnt, und haltet sie euch immer wieder vor Augen. Das motiviert. Sagt euch immer wieder: „Na klar, ich schaffe das.“ Versucht umzudenken. Tauscht Sätze wie: „Ich darf den Bus nicht verpassen“ in Sätze wie „Ich schaffe den Bus.“ Das Gehirn kann negative Wörter wie „nicht“ nicht verarbeiten und merkt sich dadurch nur den Satz: „Ich verpasse den Bus.“ Tatsächlich ist somit die Wahrscheinlichkeit höher, dass ihr auch wirklich den Bus verpasst. 

Das Glück beginnt im Kopf

Natürlich müsst ihr nicht alles durch die rosarote Brille sehen. Aber versucht trotzdem, die Welt nicht zu ernst zu nehmen. Lasst die Vergangenheit hinter euch und konzentriert euch auf das Hier und Jetzt. Durch positives Denken könnt ihr alles etwas gelassener angehen.

Also: Falls ihr euch mal wieder bei negativen Gedanken erwischt, ruft euch in Erinnerung, dass ihr selbst für eure Stimmung verantwortlich seid und formuliert eure Gedanken nochmal um. Eigentlich ganz einfach: Denkt euch glücklich.

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