Foto: Joe Yates | Unsplash

„Berührungen sind viel wichtiger als ständig ‚Ich liebe dich‘ zu sagen!“

Autor*in
Anne-Kathrin Heier für Edition F studio
Kund*in
Fun Factory
Gesponsert

In einem Liebesfilm von Regisseur Hans Weingartner kommen sich zwei Menschen auf einem Roadtrip näher. Irgendwann fällt dieser Satz: „Eine einzige zärtliche Berührung killt übrigens Tausende von Stresshormonen.“ Und dann berühren sich zwei Finger langsam und vorsichtig zum ersten Mal. – Erinnert ihr euch noch an eure allererste Berührung? Diese Frage stellten wir fünf Paaren, die auf ganz unterschiedlich lange gemeinsame Zeiträume zurückblicken. Wundervoller Nebeneffekt: Alle fünf Paare wirkten nach dem Interview wie frisch verliebt.

Eineinhalb bis zwei Quadratmeter Haut umschließen unseren Körper, damit ist sie unser größtes Sinnesorgan. Und: Sie ist die Schnittstelle, an der Innen- und Außenwelt aufeinandertreffen und wir uns über unsere Existenz als körperliche Wesen bewusst werden. Die allererste Berührung mit der geliebten Person ist eine der schönsten Erinnerungen, die wir meistens auch nicht mehr verlieren. Das Unbekannte, die Ungewissheit, die verrückt spielenden Hormone, die Möglichkeit, sich zu verlieben.

Die Hand wird zum Sextoy. Foto: Fun Factory

Mit diesem unvergesslichen Gefühl der ersten Berührung hat sich auch Fun Factory beschäftigt und möchte es mit dem Paarvibrator BE•ONE in den Alltag – und in die Betten zurückholen. Vor allem Paaren in festen oder schon lange andauernden Beziehungen wird gezeigt, dass der Körper der*s anderen immer wieder erforscht und entdeckt werden kann, als wäre es das erste Mal. Wir müssen festgefahrene Strukturen aufbrechen, damit sich ganz neue Räume öffnen, in denen die pure Berührung in den Vordergrund rückt.

Der Haptikforscher und Sachbuchautor Dr. Martin Grunwald („Homo Hapticus“, 2017) bezeichnet Berührungen als ein Lebensmittel, das eine enorm große biologische und psychologische Bedeutung für Menschen aller Altersstufen habe. 45 Prozent der Deutschen sagen, dass sie es als größten Liebesbeweis ansehen, wenn die*der Partner*in immer wieder körperliche Nähe sucht. Für 72 Prozent ist regelmäßiges Umarmen sogar die Voraussetzung für das allgemeine Wohlbefinden.

Keine Frage also: Wir alle zehren vom Berühren, vom Berührtwerden, von der Sehnsucht danach, dem*der anderen so nah zu sein wie möglich, und zwar ganz unabhängig von der Anzahl der Jahre, die wir bereits gemeinsam verbringen.

1000 mal berührt: Fünf Paare – Fünf Geschichten

Wir haben mit fünf sehr unterschiedlichen Paaren über ihre sehr unterschiedlichen Liebesgeschichten gesprochen und sie außerdem gefragt, welchen Stellenwert Berührung in ihrer Beziehung hat und ob sie sich noch an die allererste gemeinsam erlebte Berührung erinnern können.

Jana und Benjamin aus Krefeld

„In dem Moment war alles so perfekt“

Jana (28) und Benjamin (38): Seit sieben Jahren sind Jana und Benjamin ein Paar. Die beiden haben sich auf Instagram gefunden . Benjamin kommentierte damals ein Foto, das Jana gepostet hatte. „Auf dem Foto war nicht mal ich zu sehen“, sagt Jana lachend. Benjamin muss auch lachen: „Ich glaube, das war ein Eisbecher.“ Sie schrieben hin und her, es kam zum ersten Date.

Benjamin ist Lehrer. Er lebte zu dieser Zeit in Würzburg und Jana arbeitete als Krankenschwester in Coburg. „Die erste richtige Berührung gab es an dem Tag, als wir zusammengekommen sind. Und das ist eh die allerschönste Geschichte, die ich noch ewig erzählen werde.“ Es war kurz vor Weihnachten, Jana sollte über die Feiertage im Krankenhaus arbeiten. „Ich hatte an dem Tag Frühdienst, musste um kurz nach 5 aufstehen. Da kam plötzlich eine SMS: ‚Es ist ziemlich kalt. Jetzt beeil dich mal‘. Benjamin war extrem früh aufgestanden und von Würzburg nach Coburg gefahren, um mich zu überraschen und zur Arbeit zu bringen.“ Das Krankenhaus, in dem Jana damals arbeitete, lag direkt gegenüber ihrer Wohnung. Benjamin begleitete sie also auf die andere Straßenseite. „Da ist die Tür zum Krankenhaus, ich muss eigentlich rein und dann steht er da und schaut mich an. In dem Moment war alles so perfekt, dass wir uns zum ersten Mal geküsst haben.“

Die beiden erinnern sich: „Wenn du zum ersten Mal neben jemandem im Bett liegst, so schüchtern mit Klamotten, ist da dieses Knistern, dieses ganz besondere Gefühl. Wenn du den neuen Menschen, den du so gerne hast, berührst und die Wärme spürst.“

Mittlerweile haben beiden einen kleinen Sohn, leben gemeinsam in Krefeld. „Diese Kombination aus Elternsein, Alltag, Druck macht alles ein bisschen schwieriger.“ – Als wir uns verabschieden, liegen die Hände von Jana und Benjamin so nah beieinander, dass sie sich berühren. 

Jassi und Charlotte aus Berlin und Frankfurt am Main

„Zum Abschied habe ich ihr noch einen Streifkuss verpasst!“

Charlotte (34) und Jassi (40): Die allererste Berührung passierte auf einer queeren Party über Ostern im vergangenen Jahr. Jassi war mit einer Gruppe von etwa zehn Frauen von Berlin nach Frankfurt gereist, um eine gemeinsame Freundin zu besuchen, die nach Frankfurt gezogen war. Es herrschte eine gewisse Konfusion darüber, wer hier mit wem zusammen, wer wessen Ex-Freundin oder wer in wen verliebt war. „Wir wussten relativ wenig voneinander. Haben am Tresen zusammen Schnaps getrunken und irgendwie gespürt, dass es eine krasse Connection zwischen uns gibt“, erzählt Jassi. Charlotte, die aus Frankreich kommt, ergänzt: „Es stellte sich heraus, dass Jassi französisch spricht. Darüber habe ich mich so gefreut. Alles erschien ohnehin schon so leicht und so einfach, und dann kommt noch so etwas dazu!“ So einfach war es dann aber doch nicht. Charlotte befand sich zu der Zeit noch in einer Beziehung. „Für mich war das frustrierend“, erinnert sich Jassi. Sie habe während der Party immer mehr getrunken, bis ihre Gruppe plötzlich im Begriff war, die Party zu verlassen. „Also hab ich ihr im Gehen noch ein Streifkuss verpasst. Der war superpräsent.“

Den „Streifkuss“ werdet ihr nicht im Duden finden: Jassi’s Wortneuschöpfung ist zu einem festen Bestandteil ihrer Liebesgeschichte geworden – es war die allererste Berührung. „Wir erinnern uns gerne daran. Es holt dieses Gefühl des Sich-so-gar-nicht-kennens wieder hervor.“

Mariangela und Roshan aus Bonn

„Wir haben uns mit vielen Dingen viel Zeit gelassen.“

Roshan (27) und Mariangela (26): Sie sind seit 11 Jahren zusammen, kennen sich seit der 5. Klasse. „Dabei waren wir eigentlich immer sehr verschieden. Andere Interessen, andere Freunde. Vielleicht war es dieses ‚Gegensätze-ziehen-sich-an’“, überlegt Mariangela. Bei der Frage nach der ersten Berührung sagen beide wie aus einem Mund: „Der 5. April 2009.“ Mariangela war damals 15, Roshan 16, beide kommen aus Bonn, wo sie den Rhein entlanggelaufen sind, „zum ersten Mal händchenhaltend“, lacht Mariangela, „so ganz naiv“, fügt Roshan hinzu. Die Eltern von Mariangela, Erstgeborene von fünf Kindern, seien relativ streng und Verabredungen zu Hause undenkbar gewesen. „Ich musste pünktlich um 22 Uhr zurück sein, mein Vater stand schon an der Tür“, erinnert sich Mariangela. Da brach es aus Roshan heraus. Er gestand ihr seine Liebe und gab ihr zum Abschied einen Kuss auf die Stirn. „Nicht auf den Mund?“, fragt Roshan. „Nein“, ist sich Mariangela sicher. Das Hände-Halten und der Kuss auf die Stirn – damit überschritten beide zum ersten Mal eine klare Grenze.

Zwar sind sie sehr früh zusammengekommen, haben sich aber nie hetzen lassen und ihre eigene Geschwindigkeit gefunden. „Mittlerweile bin ich froh darüber, dass alles so schrittweise dazugekommen ist“, gibt Roshan zu. „Dadurch haben wir jede neue Erfahrung viel intensiver erlebt.“ Und Mariangela sagt noch: „Für uns ist das Kuscheln, das Beieinanderliegen bis heute ein festes Ritual, das einfach dazugehört. Während das bei manchen Leuten in Langzeitbeziehungen vielleicht in den Hintergrund rückt, ist es für uns superwichtig. Sich zu vertrauen, eine feste Basis zu haben, das sind für mich Voraussetzungen dafür, mit jemandem intim zu werden. Und dann entwickeln wir uns gemeinsam weiter.“

Ben und Nina aus Berlin

„Man könnte sagen: Wir haben uns fünf Jahre geliebt und sind seit einem Jahr zusammen“

Ben (29) und Nina (22): Der Start ist etwas holprig. Die beiden schreiben sich via Dating-App. Das erste Treffen platzt, weil Ben absagen muss. Nina ist daraufhin angekratzt und lässt das Ben auch spüren, als sie sich endlich sehen: Nachts um halb zwölf, mitten auf dem Ku’damm. Ben erinnert sich: „Wir sind am Zoo spazieren gegangen. Ich habe versucht, Nähe herzustellen, nachdem ich gespürt habe, dass ich das jetzt machen darf. Und dann, als ich so durch Nina’s Haar gestreichelt und den Kopf gekrault habe, kam zum ersten Mal dieses schöne Gefühl auf.“ – „Aber geküsst haben wir uns da noch nicht, oder?“, fragt Nina. „Nein“, sagt Ben, „das kam erst beim zweiten Date. Das weiß ich auch noch. Da hab ich deinen Kopf so in meine Hand genommen. Das war sehr schön.“

An eine längere Beziehung hatten die beiden damals nicht gedacht. Und tatsächlich kam auch erst einmal viel dazwischen: Auslandsaufenthalte, eigene Pläne – sie blieben immer in Kontakt. „Man könnte sagen: Wir haben uns fünf Jahre geliebt und sind seit einem Jahr zusammen“, lacht Ben. Und wie haben sich die Berührungen verändert? „Ich würde schon sagen, dass wir uns immer wieder neu erfinden oder auch immer wieder neu entdecken. Das macht man, glaube ich, ohnehin, weil man sich ja immer verändert und Erfahrungen sammelt, die man dann neu einbringt.“ Nina nickt: „Es gibt dieses Buch ‚Die 5 Sprachen der Liebe‘ und eine davon ist die der Berührungen. Ich merke schon, dass wir beide uns gerne berühren. Ich brauche das auch: gar nicht, dass er sagt, ich liebe dich oder so. Sondern Berührung, Streicheln, Kuscheln… Das ist immer da.“

Willi und Iris aus Nortorf

„Das war damals eine andere Zeit, viel wilder als heute.“

Iris (69) und Willi (75): Im Jahr 1974 kamen Iris und Willi auf einem Parkplatz in Berlin-Spandau, ganz in der Nähe der Zitadelle, ins Gespräch. Sie arbeiteten in derselben Firma, sahen sich ab und zu, hatten sonst aber wenig miteinander zu tun. „Ich fand ihn muffelig“, sagt Iris. „Ich fand sie super“, antwortet Willi. Es war Monatsende, beide hatten kaum noch Geld und Willi machte Iris den Vorschlag, zur Trabrennbahn Mariendorf zu fahren, das letzte Geld auf ein „vielversprechendes“ Pferd zu setzen und mit dem Gewinn groß essen zu gehen. „Da hab ich Iris zum ersten Mal berührt. Immer so ganz beiläufig. Mal am Arm. Mal an der Schulter.“ Ihr Pferd, auf das sie gesetzt hatten, wurde Vorletzter. Sie fuhren in die Wohnung von Willi, um die Reste der Kartoffelsuppe vom Vorabend zu essen. „Die hat gut geschmeckt, aber da passierte noch nicht viel. Zwei Tage später stand sie vor der Tür.“ Und da ging es weiter mit den ersten Berührungen? „Ach, das war damals eine andere Zeit, viel wilder als heute. Da war nicht viel mit Berührung. Wir sind einfach übereinander hergefallen.“ Iris und Willi müssen lachen.

Sie sind jetzt 43 Jahre zusammen, „ohneeinander geht es nicht“, sagen sie. Die beiden Kinder sind lange aus dem Haus, leben inzwischen in Berlin, während Iris und Willi aufs norddeutsche Land gezogen sind. „Wir haben uns genug ausgetobt. Uns stand der Sinn nach mehr Ruhe. Und die gibt es hier“, sagt Willi und streichelt Iris über die Wange. 

BE•ONE: Großes entsteht im Kleinen

Das Fazit? – Die allererste Berührung ist etwas Magisches, etwas, das kaum in Worte zu fassen ist und das gerade in Langzeitbeziehungen viel zu schnell in Vergessenheit gerät. Das liegt auch daran, dass wir all das, was Berührung auslösen kann, oft maßlos unterschätzen. Körperkontakt ist Superfood, und zwar für Körper und Kopf. Verschiedene Studien zeigten, „dass selbst eine kurze Umarmung von nur 20 Sekunden unter Partner*innen zu einer deutlichen Senkung des Blutdrucks und einer Verminderung der Herzfrequenz führt“, heißt es in Grunwald’s „Homo Hapticus“. Während wir also über 2000mal am Tag unser Handy berühren, sollten wir zwischendurch öfter mal den Kopf heben und überprüfen, ob es nicht gerade eine sinnvollere Beschäftigung gäbe.

BE•ONE von Fun Factory ist ein „Vorspielzeug“, das die Lust maximal steigern kann. Anders als übliche Sextoys ist er sehr unauffällig. Er fühlt sich selbst an wie Haut und die beiden integrierten Motoren sind so leise, dass er ausschließlich das tut, wozu er gemacht wurde: Er verwandelt die Hand zum Sextoy und das Vorspiel zu einem Fest der Berührung, er verlängert den gemeinsamen Rausch und er kann zu superintensiven Höhepunkten führen.

Small but powerful!


So zurückhaltend der handliche Paarvibrator ist, so wirkungsvoll ist er auch. Große Dinge entstehen durch das Zusammenkommen vieler kleiner Dinge: die richtigen Berührungen an den richtigen Stellen.

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