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Karriere-Ratschläge von Hillary Clinton

Eine beeindruckende Karriere, die noch auf ihren Höhepunkt wartet. Hillary Clinton gibt ihr Wissen weiter. Von Perfektionismus hält sie nichts.

 

Hart erkämpftes Wissen

Es bleibt ihr Geheimnis: Ob Hillary Rodham Clinton als Präsidentschaftskandidatin ins Rennen geht, verrät sie noch nicht – auch wenn ihre Medienstrategie ein klarer Hinweis darauf ist, dass sie ins Weiße Haus will. Dafür gibt sie über andere Dinge bereitwillig Auskunft. „Hard Choices“ heißen ihre Memoiren, die in diesem Jahr erschienen sind, „hard-earned“ nennt sie die Karriereerfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt hat. Mit dem amerikanischen Glamour-Magazine hat sie jetzt im Interview über die Dinge gesprochen, die sie vor allem an junge Frauen mit Ambitionen weitergeben möchte.

Das wünschen wir uns von mehr erfolgreichen Frauen: Teilt euer Wissen. Wir müssen nicht gegen gläserne Decken rennen, wenn uns Mentorinnen verraten, wie man sie durchbricht.

Das sind Hillary Clintons Ratschläge aus dem Interview:

Beziehungen sind das Herzsstück

Nicht nur in der Politik, auch in der Wirtschaft seien direkte Kontakte zwischen Menschen das Wichtigste, sagt Clinton. Als Außenministerin sei es eine ihrer wichtigsten Aufgaben gewesen, Beziehungen rund um die Welt aufzubauen: „Ich habe viel Zeit und Mühe dafür aufgewendet, um genau zu durchdenken: ‚Wie kann ich eine Verbindung zu dieser Person aufbauen?’“

Gib dir Zeit

Es gebe viele Wege einflussreich zu sein, sagt Clinton, und viele unterschiedliche Zeitpunkte. Eine der einflussreichsten Politikerinnen sei Nancy Pelosi, die fünf Kinder bekam und erst in die Politik ging, als ihr jüngstes Kind in die Highschool kam. „Das ist das Tolle daran, in der heutigen Welt eine Frau zu sein: Wir haben nach hinten hinaus viel mehr Zeit Karriere zu machen, als unsere Mütter und Großmütter.“

Trau dich und übe

Man dürfe keine Angst haben, vor anderen Leute zu sprechen – und das brauche Praxis. Wenn man sich bei Präsentationen oder Vorträgen nicht wohlfühle, müsse man genau das lernen. „Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, zu üben“, rät Clinton. Freunde, Familienmitglieder oder gute Kollegen könnten dabei helfen, besser zu werden.

Bitte um Hilfe

„Um Hilfe zu fragen ist eine wichtige Fähigkeit“, sagt Clinton. Zu viele Menschen hätten Angst, dass auf sie herab geblickt würde, wenn sie andere um Rat fragen würden. Nach Clintons Ansicht ist es anders herum: Wer um Hilfe frage, der werde mehr geschätzt als diejenigen, die es nicht täten. Außerdem: „Es spart dir selbst Zeit. Es spart die Zeit deines Chefes oder deines Mentors.“

Du musst nicht perfekt sein

„Das Streben nach Perfektion hält junge Frauen zurück“, sagt die Politikerin. Es reiche aus, wenn man versuche „gut genug“ zu sein. „Du muss nicht perfekt sein. Die meisten Männer sind so nicht. Sie versuchen eher heraus zu finden, was genau die Chance ist und wie sie diese ergreifen können.“

Sich füreinander einsetzen

Auf sexistische Äußerungen, die sie betreffen, antworte sie in der Regel nicht direkt, sagt Clinton. Sie reagiere eher, wenn es um andere Frauen geht, um damit zu zeigen, dass sie ein solches Verhalten ablehnt. Wer wütend auf persönliche Angriffe reagiere, spiele Sexisten in die Hände. „Wir haben Fortschritte gemacht, aber wir müssen uns immer noch durchsetzen. Dass Frauen sich füreinander einsetzen, ist von entscheidender Wichtigkeit.“

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