Foto: She's Mercedes

Kerstin Heiligenstetter: „Revolution bedeutet für mich, im Alltag den Mut zu finden, nie stehen zu bleiben“

Kund*in
She’s Mercedes
Autor*in
EDITION F studio
Gesponsert

Wer hätte das gedacht? Welches Auto in einer Familie gekauft wird, entscheiden oft die Frauen. Kein Wunder also, dass Kerstin Heiligenstetter sich den ganzen Tag mit inspirierenden Frauen beschäftigt. 25 Fragen an die Leiterin der She’s Mercedes-Initiative von Mercedes-Benz.

Als Leiterin der Initiative „She’s Mercedes“ vernetzt und  inspiriert sie weltweit Frauen im Namen von Mercedes-Benz und bestärkt sie in allen beruflichen Phasen. Kerstin Heiligenstetter stieg direkt nach ihrem Studium bei Daimler ein und arbeitet nun schon seit 16 Jahren für das Unternehmen – die Initiative „She’s Mercedes“ rief sie gemeinsam mit anderen Mitarbeiterinnen im heutigen Bereich „Lab1886“ ins Leben und leitet diese bereits seit 2016. In über 50 Märkten erreicht das Projekt junge Berufsanfängerinnen, erfahrene Führungskräfte und selbständige Unternehmerinnen.

EDITION F hat Kerstin Heiligenstetter 25 Fragen zur Zukunft der Mobilität, ihren Karrieretipps und Vorbildern gestellt.

Was bedeutet Revolution für Sie?

„Im Alltag den Mut zu finden, nie stehen zu bleiben, mich selbst und andere immer wieder zu hinterfragen und mich nicht mit dem Status quo zufrieden zu geben.”

Wenn Sie die Autoindustrie ganz alleine revolutionieren könnten, was würden Sie radikal anders machen?

„Ich würde noch mehr Frauen in unsere Industrie bringen.”

Was wird in der Mobilität die nächste große Revolution bringen?

„Die Haupttrends, mit denen wir uns im Mobilitätssektor aktuell beschäftigen, lauten „Connected, Autonomous, Shared and Electric“. Jeder einzelne dieser Punkte hat das Potenzial, unsere Industrie auf den Kopf zu stellen. Die wahre Revolution steckt allerdings in der intelligenten Verknüpfung all dieser Dinge.”

Fahren wir in zehn Jahren überhaupt noch Auto?

„Ja, das werden wir –  nur wird sich die Mobilität anders gestalten als heute: Wir werden viel vernetzter und automatisierter unterwegs sein, uns zum Beispiel ein autonomes Auto per App dorthin bestellen können, wo wir gerade sind.”

Und in 20?

„Ganz bestimmt, wenn bis dahin das Beamen nicht erfunden wurde …”

Vorbilder finden Sie sehr wichtig, wurden Sie einmal zitiert. Wer ist Ihr eigenes Vorbild?

„Es gibt einige Vorbilder für unterschiedliche Situationen. Die prägendsten finden sich in meiner Familie: meine Mutter, die für liebevolle Stärke steht, oder mein Vater, der in seiner beruflichen Laufbahn immer Geradlinigkeit und Menschlichkeit miteinander zu verbinden gewusst hat.”

Für wen sind Sie vielleicht selbst ein Vorbild?

„Ob ich für anderen ein Vorbild werden kann, kann ich nicht sagen. Aber als mich mal eine Praktikantin zu ihrem Vorbild erklärte, hat mich das schon sehr gerührt.”

Wie lautet der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?

„Die besten Ratschläge sind für mich tendenziell nicht die, die gut gemeint sind, sondern die, die ehrlich sind.”

Und welchen würden Sie weitergeben?

„Ein Zitat von Katharine Hepburn: ,If you want to change attitudes, start with a change in behavior.’“

Sie dürfen sich den ganzen Tag mit inspirierenden Frauen beschäftigen. Mit wem würden Sie gern einmal eine lange Autofahrt machen?

„Die wohl wichtigste Autofahrt, die in meinen Augen je gemacht wurde, war die von Bertha Benz. Ihre Langstreckenfahrt 1888 war die Feuertaufe des Automobils, neudeutsch das „Proof of Concept“. Gerne würde ich mich heute in einem halbautonomen Fahrzeug mit ihr über ihren Mut und ihre damaligen Beweggründe unterhalten.”

Und mit wem würden Sie es nicht einmal fünf Minuten in einem Wagen aushalten?

„Der/Die schlecht riechende Rechthaber*in wäre der schlimmste Fall.”

Was war die längste Autofahrt, die sie je gemacht haben?

„Nach dem Abitur von Denver, Colorado, an die Westküste der USA nach San Francisco und zurück.”

Empfehlenswert?

„Definitiv! Nicht zu toppen ist allerdings eine Fahrt im Cabrio durch die Toskana.”

Wer trifft beim Autokauf eigentlich die Entscheidung? Frauen oder Männer?

„Meistens die Frauen, auch wenn das nicht immer offensichtlich ist.”

AMG oder Hybrid?

„Eine Mischung aus beiden! Mal sehen, was die Zukunft bringt …”

Kaufen oder Leasen?

„Sowohl als auch – je nach Gelegenheit und Geldbeutel.”

Auto oder Fahrrad?

„Zur Arbeit am bequemsten mit dem Auto, in den Biergarten am liebsten mit dem Fahrrad.”

Sind Autos als Statussymbol noch genauso wichtig wie vor 20 Jahren?

„Es gibt Studien, die nahelegen, dass das Auto in der jüngeren Altersgruppe vor allem in Städten seine Monopolstellung als Statussymbol eingebüßt hat. Wenn wir jedoch sehen, wie sich Technologiekonzerne wie Google, Apple oder Baidu für das Auto interessieren, ist für uns ganz klar, dass es von seiner Faszination nichts verloren hat, im Gegenteil.”

Was war denn Ihr erstes Auto?

„Ein gebrauchter dunkelblauer Audi 100, Baujahr 1990.”

Und wie viel Zeit verbringen Sie heute im Auto?

„In den Stuttgarter Staus täglich mehr, als mir lieb ist.”

Wenn wir nicht mehr selbst fahren würden. Was würden Sie dann mit der Zeit machen?

„Lesen, arbeiten, abschalten.”

Was kann Ihr Unternehmen, das sonst keins kann?

„Vom Müllauto bis zum Mercedes-Maybach – die größte Bandbreite einer Marke.”

Und Sie selbst?

„Das müssten Sie andere fragen.”

Was würden Sie gerne können?

„Singen.”

Gibt es etwas, das Frauen sich wünschen und Sie unbedingt einmal anbieten wollen?

„Das darf ich Ihnen an dieser Stelle leider nicht verraten …”

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