Foto: Oleg Magni | Pexels

Liebeserklärung an den Winter

Kund*in
Yves Rocher
Autor*in
Edition F studio
Gesponsert

Es ist immer wieder magisch: Die Lichter gehen an. Wir zählen Weihnachtsbäume am Straßenrand und Sterne auf den Balkonen. Unterbrechen das Gehetze, blicken zurück und trinken heißen Tee, der nach Zimt duftet. Wenn ich anfange, den Winter zu feiern, reichen die Reaktionen von ungläubig bis genervt. Dabei ist der Winter das Beste vom Jahr. Der Beweis:

Wenn es plötzlich nach Schnee riecht, die Luft beinahe durchsichtig ist, wenn sich die Leute in dicke Mäntel wickeln und der rauchige Grillduft von zarten Glühweinnoten abgelöst wird, wenn aus den Lautsprechern „Snow and Taxis“ oder „White Winter Hymnal“ tröpfelt, wenn sich die Regale mit Lebkuchen füllen und die Augenlider ein bisschen schwerer werden, dann ist er ganz sicher in der Nähe: der Winter.

Die ganze Welt, überzogen von einer kalten Watteschicht

Früher, als es noch richtig schneite und dieses mittlerweile vollkommen verschwundene Knarzen unter den Füßen zum Winter-Alltag dazugehörte, wurde ich immer sehr ruhig. Das war ein bisschen so, als hätte sich ein weißes Pflaster über alles gelegt: die ganze Welt, überzogen von einer kalten Watteschicht, auf der man noch dazu ziemlich gut Schlitten oder Ski fahren konnte.

Zugegeben: Heute ist der Schnee selten geworden. Aber zumindest riecht es noch danach. Wenn es dunkel wird, dann spannen sich die Lichterketten zwischen den Häusern auf. Dann leuchten die Sterne heller. Und die Stadt sieht von weitem aus wie ein UFO – so habe ich das als Kind gesehen.

Als Kind lebte ich in den Schweizer Bergen. Fast jedes Wochenende fuhren wir hinauf und verbrachten den ganzen Tag auf Langlaufskiern, glitten kreuz und quer durch die verschneiten Wälder, bis wir zurückkehrten und erschöpft in die Betten fielen. Das war der beste Schlaf überhaupt. 

Akteur*innen in einem Science-Fiction-Film

In der Großstadt ist das alles sehr weit weg. So eine Metropole kann den Körper ganz schön herausfordern. Vor allem in diesem verrückten Jahr 2020, in dem wir alle uns fühlen wie Akteur*innen in einem Science-Fiction-Film: Wir sprechen über die Bedeutung von Normalität, verlangen nach einer Pause, sehnen uns nach fernen Ländern und machen uns Tag für Tag bewusst, dass viele von uns ein sehr privilegiertes Leben führen – gerade in solch einer Krisenzeit.

Im Rückblick ist das Jahr sehr laut gewesen. Lauter als sonst, trotz Lockdown und eines Minimums an sozialen Kontakten. Denn was immer da war, war die Unsicherheit. Wir schwebten unablässig ein paar Millimeter über dem Boden und wünschten uns zugleich eine feste Basis. Mir ist nach Loslassen, zumindest innerlich. Für mich sind Winter und Zuhause ein ideales Match. Runterkommen, ruhig werden, die verlorengegangene Verbindung zwischen Kopf und Körper wiederherstellen. Sich umsehen und verstehen, dass da eine Menge Leute sind, die mit ähnlichen Ängsten zu tun haben. 

Winter ohne Stress; der Arbeitstag beginnt mit Kaffee und Geschichten. Foto: Anthony Tran | Unsplash

Das Morgenritual – ein guter Anfang

Rituale sind ein Anfang. Gleich am Morgen nehme ich jetzt, in den letzten Monaten des Jahres, den Stress und die Geschwindigkeit raus. Zünde Kerzen an. Drehe die Musik langsam hoch. Die Dreijährige springt dabei von Wand zu Wand, ihr Gesang schiebt sich ein bisschen schief und krumm in die Melodie hinein, klingt aber auch ganz schön. 

Ritual Nummer zwei: Müsli. Dinkelflocken mit Sirup, viel zu viel Zimt, Banane und Chiasamen. Regen prasselt gegen das Fenster. „Nur ein paar Grade kälter und es läge Schnee.“ – Dieser Satz fällt seit einigen Jahren bei uns ständig in der Winterzeit. Ist es nicht verrückt, dass viele Kleinkinder noch nie Schnee gesehen haben – da, wo sie zu Hause sind?

Das dritte Morgenritual widmet sich meiner Haut, die auf Heizungsluft eher irritiert reagiert. Ich hatte schon immer ziemlich empfindliche Haut, und wenn sie durch Trockenheit spannt und wehtut, kann das den ganzen Tag beeinflussen – was bei all den täglichen Herausforderungen durch Vollzeitjob und Kinder auf Dauer nicht unbedingt sein muss. Was bei mir wirklich hilft, ist der Repair-Balsam aus der Christmas-Edition „Karité Magique“ von Yves Rocher.

Meine Hautrettung: „Karité Magique“
Foto: Joanna Bartnik

Die Bio-Karitébutter entspannt die Haut, dafür sorge ich täglich, sobald alle aus dem Haus sind und ich mich auf das Homeoffice vorbereite, als würde ich mich gleich ganz normal mit dem Fahrrad auf den Weg ins zwölf Kilometer entfernte Büro machen.

Meine Winter-Rituale sind vielleicht zudem eine Strategie, die derzeitige Situation für vorübergehend zu erklären und damit Hoffnung auch in meinem direkten Umfeld zu verbreiten. 

Weniger Druck. Mehr Akzeptanz

Wie diese Tage enden? Ich telefoniere oder skype mit einem der vielen Menschen, die ich derzeit nicht sehen kann. Neulich fragte mich einer von ihnen nach meinen Vorsätzen für das nächste Jahr. Ich muss gestehen: So sehr ich die Winter- und Weihnachtszeit liebe, so sehr lehne ich Silvester- und Neujahrstraditionen ab. „Aber wenn ich es mir genau überlege“, sagte ich am Telefon, „dann würde ich gern versuchen, mehr ,Winter‘ auf das restliche Jahr zu verteilen. Oder eben Dinge, die den Winter für mich ausmachen: weniger Geschwindigkeit, mehr Aufmerksamkeit für die anderen und für sich selbst. Weniger Druck. Mehr Akzeptanz. Und dann natürlich all die Songs, die tausendmal besser sind als alles, was der Sommer hervorbringt: „Mushaboom“ von Feist, „Winter“ von Tori Amos, „While I Shovel the Snow von The Walkmen“, „Winter Morning“ von Woodkid/Nils Frahm, „Winter Hymn“ von Pantha du Prince – ach und so viele mehr.

Ich wünsche uns allen einen grandiosen Winter. Und für das nächste Jahr: natürlich Gesundheit. Und dass wir das Leben zu schätzen wissen – mehr denn je. 

Übrigens: Die limitierte Edition „Karité Magique“ von Yves Rocher umfasst neben dem Repair Balsam auch noch das Körperpeeling, die Repair-Milch und den Duschbalsam – gerade in Kombination perfekt für trockene Haut, für die wir uns jetzt Zeit nehmen sollten.

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