Foto: Alisa Anton

„Guck mal, so eine kleine Frau!“ – warum ich Kindern nicht immer meine Behinderung erklären mag und wie Eltern damit umgehen können

Wer sind „wir“ als Gesellschaft, was muss sich verändern und wo wollen wir hin? Das sind Fragen, auf die es mit jeder neuen Perspektive auch neue Antworten gibt. In unserer Kolumne „Reboot the System“ gehen ihnen deshalb verschiedene Autor*innen zu unterschiedlichen Themenbereichen nach. Heute mit: Rebecca Maskos

Angestarrtwerden kann anstrengend sein

„Guck mal, so eine kleine Frau!“, höre ich eine piepsige Stimme sagen und ich weiß: Wahrscheinlich kommt gleich ein Kind vorbei und stellt eine Menge Fragen. Das passiert mir mehrmals in der Woche. Mindestens genauso oft blicke ich in faszinierte Kinderaugen, die nicht aufhören können, mich anzustarren. Meine neunzig Zentimeter Körpergröße sind für Kinder ein Mysterium: Ein Mensch, so klein wie ich und doch erwachsen? Noch dazu hat diese kleine Frau dann auch noch einen Rollstuhl. Den kennen viele schon, meist von Oma und Opa. Oft höre ich deshalb auch: „Guck mal, eine kleine Oma!“ Mit Mitte zwanzig fand ich das wenig schmeichelhaft, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. So wie an die vielen anderen Fragen von Kindern. Die sind oft überraschend und süß: Warum hast du so kleine Füße? Wann bist du so klein geworden? Kannst du gar nicht laufen, auch nicht wenn du das mal zusammen mit mir ausprobierst?

Nicht alle Kinder sind gleich nett. Da ist das andere Extrem, die – sagen wir es mit Christiane RösingerArschlochkinder. Die bauen sich vor mir auf, zeigen mit dem Finger auf mich und lachen mich aus. Holen andere Kinder zur Verstärkung und laufen hinter mir her. Die gibt es immer seltener, und Erwachsene schreiten dann auch öfter mal ein. Die meisten Kinder machen das mit dem Nachfragen sehr charmant. Sind es Kinder meiner Freund*innen, ist das ohnehin völlig in Ordnung. Manchmal aber sind die Fragen und das Angestarrtwerden auch einfach nur, naja, ein bisschen anstrengend. Vor allem von Kindern, die mir gerade im Supermarkt, im Bus oder im Großraumwagen des ICE begegnen. Nicht immer habe ich gerade die Zeit, Lust und Ruhe, Kindern meinen Körper zu erklären. Manchmal habe ich einfach einen unsozialen Tag, bin müde, gestresst oder ich möchte gerade etwas lesen.

Muss ich wirklich darüberstehen?

Ich weiß  – es sind Kinder. Sie können ja nichts dafür. Sie wollen die Welt entdecken. Und ich bin erwachsen und sollte darüberstehen. Doch so erwachsen ich auch bin – das Starren und die Fragen, sie machen etwas mit mir. Die Kinder können es wirklich nicht wissen, und sie machen es nicht bewusst, aber sie machen mich zur „Anderen“. Sie zeigen mir immer wieder aufs Neue, dass ich herausfalle aus der Normalität. Das kann ich mit Humor nehmen, was ich meistens auch tue. Das kann ich als Auftakt für Sensibilisierung sehen und sagen: Menschen sind verschieden, es gibt große und kleine. Was ich nicht kann: Es komplett ausblenden, wenn es mir gerade zu anstrengend ist.

Würde ich das Gleiche mit Erwachsenen erleben – private Fragen von Fremden nach meiner Behinderung, nach Diagnosen, warum ich nicht laufen kann, intensives Anstarren – es wäre ein klares No-Go. Es wäre allgemein akzeptiert, dass ich darüber nicht begeistert bin. Bei Kindern scheint das nicht ganz so klar. Viele finden: Kindern muss man Behinderung erklären, damit sie einen ungezwungen Umgang damit bekommen. Das stimmt auch! Aber: Ist das immer mein Job?

Berührungsängste abbauen ohne Aufdrängen

Klar ist: Kinder wegzuzerren und zu sagen: „Guck da nicht hin!“ ist keine Lösung. Meistens passiert mir aber eher das Gegenteil: Eltern bleiben mit ihren Kindern vor mir stehen, lassen die Kinder machen, ermuntern sie, mir Fragen zu stellen. Oft ist ihnen die eigene Unsicherheit deutlich anzusehen, vielen ist das auch unangenehm, sie sind hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, den Kindern keine Berührungsängste zu vermitteln und gleichzeitig meine Privatsphäre zu wahren. Manche Eltern treten aber auch auf, als hätte ihr Kind ein Recht darauf, meine Behinderung zu erforschen. Bestärkt werden sie durch Debatten in sozialen Medien und Texte von behinderten Aktivist*innen. Dort wird Eltern vorgeschlagen, gemeinsam mit dem Kind die behinderte Person anzusprechen: „Ich weiß nicht, warum der Mann so klein ist. Aber wenn du willst können wir gemeinsam zu ihm gehen und ihn fragen.“ Der nachvollziehbare Vorschlag, ungezwungen und ehrlich mit den Fragen der Kinder umzugehen, kann zum Anspruch an behinderte Menschen führen, jederzeit als Diversity Trainer*in fungieren zu müssen.

Das scheint vor allem in Deutschland ein Trend zu sein. Behinderte Freund*innen, die erst seit kurzem in Deutschland leben, erzählen mir, sie würden nirgendwo so häufig von Kindern angestarrt und ausgefragt wie in Deutschland. Ich selbst merke im Urlaub, dass sich die Situation außerhalb Deutschlands deutlich entspannt. Als einmal in Deutschland ein Kleinkind mit Mutter eine gefühlte Ewigkeit vor mir stehen blieb und zuschaute, wie ich aus dem Auto stieg, war eine meiner Freundinnen dabei. Sie ist in Frankreich aufgewachsen. Fassungslos schüttelte sie den Kopf: Ihre französische Mutter habe es ihr in ihrer Kindheit streng verboten, fremde Menschen anzustarren.

Statt Verbote: Empathie und Respekt

Verbote finde ich alles andere als hilfreich. Empathie und den Respekt vor den Grenzen anderer Menschen hingegen schon. Warum sollen nicht auch Kinder das schon früh lernen? Wenn Kinder einen unverkrampften Umgang mit Behinderung lernen sollen, dann gehört dazu auch, dass Starren und private Fragen Menschen unangenehm sein können – allen Menschen, auch behinderten. Wenn ein Kind einen nichtbehinderten, dicken Mann fragt „Warum bist du so fett?“ – dann ist das vielleicht lustig, aber es wird nicht allgemein erwartet, dass der dicke Mann darauf freundlich antwortet. Auch von einer Frau mit Bart wird möglicherweise nicht immer und überall angenommen, dass sie bereitwillig Kindern ihre Gesichtshaare erklären wird. Körper, die aus der weißen, deutschen, heterosexuellen, nichtbehinderten Norm fallen, erzeugen immer noch viel Erstaunen und Neugier, unter Erwachsenen und Kindern – und der Grad der Sensibilisierung für Rassismus, Sexismus und Ableismus variiert stark. Was in einer Großstadt wie Berlin für Kinder Alltag ist, wird auf dem Land wahrscheinlich mehr Aufsehen erregen und von Eltern unterschiedlich eingeordnet werden.

Sichtbar behinderte Menschen werden gesellschaftlich dabei besonders häufig als „offene Personen“ behandelt, wie Forscher*innen in den Disability Studies es nennen. Sichtbar behinderte Menschen erleben deutlich mehr Eingriffe in ihre Privatsphäre als Nichtbehinderte, Grenzüberschreitungen scheinen legitim: ungewolltes Anfassen, private Fragen, übergriffiges Helfen. Oft wird nicht mit ihnen selbst gesprochen, sondern mit anderen über sie – auch wenn sie direkt daneben stehen.

Ironischerweise haben sie dies mit Kindern gemeinsam: Auch ihnen wird gerne von Fremden mal eben über den Kopf gestreichelt, auch über sie wird oft in der dritten Person gesprochen, obwohl sie direkt daneben stehen und zuhören, auch ihnen nötigen fremde Menschen manchmal unnötig Gespräche auf. Umso wichtiger, dass Kinder lernen, dass man Grenzen schützen darf – nicht nur die der anderen, sondern auch die eigenen.

Keine Spekulationen

Viele Eltern wünschen sich ein klares Rezept für den Umgang mit behinderten Menschen. So werden auch aktivistische Texte von behinderten Menschen (inklusive dieser hier) oft gelesen. Doch behinderte Menschen sind – wie alle Menschen – vielfältig. Statt es als „Pflicht“ zu begreifen, Kinder in Kontakt mit behinderten Menschen zu bringen, können Eltern versuchen, die jeweilige Situation einzuschätzen, genauer hinzuschauen: Passt es für die behinderte Person gerade, angesprochen oder angeschaut zu werden? Schaut die behinderte Person interessiert zum Kind hin, nimmt sie sogar selbst Kontakt auf? Dann sollte man das Kind nicht daran hindern, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Schaut die behinderte Person aber eher gestresst zur Seite oder ignoriert sie das Kind? Dann hat sie vielleicht gerade keine Lust auf Begegnungen mit Fremden. Wenn das Kind weiter fragt, können Eltern ihm die Unterschiedlichkeit von Menschen erklären. Überlegungen zu Diagnosen, Unfällen oder Gendefekten führen dabei eher auf den falschen Weg. Im Gegenteil: Es ist okay, als Elternteil nicht alles zu wissen, auch nicht, warum genau jemand nicht laufen kann oder blind ist. Was zählt, ist die Botschaft: Menschen sind verschieden. Manche verstehen auch als Erwachsene Dinge nicht so schnell, manche nutzen einen Rollstuhl, manche können nichts sehen, manche nichts hören. So ist das. Und das ist gut so.

Reboot the System“ ist eine Kolumne von verschiedenen Autor*innen im Wechsel. Mit dabei: Rebecca Maskos (inklusive Gesellschaft), Sara Hassan (Sexismus), Josephine Apraku (Diskriminierungskritik), Elina Penner (Familienthemen), Natalie Grams (Gesundheit / Homöopathie) und Merve Kayikci (Lebensmittelindustrie).

  1. Hallo,

    Ich finde diesen Artikel sehr gut und er beschreibt sehr schön, dass auch nett gemeintes übergriffig sein kann. Wenn man das nicht möchte, hat jeder die Wahl abzulehnen. Man muss nichts aushalten auch Kindern gegenüber nicht. Kinder empfinden Hilfe auch nicht immer als angenehm, denn Sie bekommen bei zu schneller Hilfe das Gefühl, sie könnten es nicht. Das fühlt sich für niemanden gut an. Generell finde ich das Bewertungen überflüssig sind, denn wenn jeder sein darf gibt es keine Bewertungen. Das ist es wie es ist. Leider ist das Wertesystem noch sehr stark ausgeprägt in der Gesellschaft. Doch jeder von uns kann dazu beitragen, dass sich das verändert, indem er selbst aufhört andere und anderes zu bewerten.

    Wenn Sie also keine Lust haben Fragen zu beantworten, lassen Sie es und sagen den Kindern freundlich „Ich will gerade nicht reden“. Stehen Sie zu Ihren Gefühlen, egal was andere denken oder wie es in der Gesellschaft angesehen ist, denn es geht um Sie.

    Herzliche Grüße

  2. Danke für diesen Beitrag. Ergänzend kann ich hinzufügen, dass ich gerade im Zug sitzend oft erlebe, dass Eltern es gar nicht merken, welche Blick-Scharmützel zwischen mir (mit sichbarer Beeinträchtigung) und ihren Kinderlein passieren. Und manchmal geht es mir mächtig auf die Ketten. Da ich nicht auf einen Rollstuhl angewiesen bin, kann ich bei Bedarf den Platz wechseln, was ich meistens nicht tue, weil ich mich nicht vertreiben lassen möchte. Aber etwas mehr Sensibilität für das, was ihr Kind gerade tut und dem Grenzen setzen, wünsche ich mir schon. Im Augenblick schaffe ich es meistens gut, den Kindern per Blickkontakt deutlich zu „sagen“, dass es mich nervt und dann hören sie irgendwann auf.

  3. Hey!

    Danke für den Text.

    Ich versteh den Wunsch nicht.
    „Sonderbehandlung“ oder nicht?

    Ich verstehe die Bitte, zB an Mütter, die Situation vorher abzuschätzen und dann entsprechend mit dem Kind darüber zu reden, bzw. es „anzuleiten“, im Umgang.
    Aber das mache ich nicht generell bei jedem, mit dem meine Kinder zu tun haben. Ich wahre primär die Grenzen MEINER KINDER und gehe davon aus, dass das Gegenüber (bis auf einige, wenige Ausnahmen), seine Grenzen selber wahrt. Abgesehen davon, dass meine Interpretation und Einschätzung immer auch falsch sein kann. Was völlig menschlich ist.

    Also ist es für mich einfacher, wenn die Bitte an mich eindeutiger wäre.

    Abgesehen davon, dass Kinder IMMER etwas finden, was sie gerne länger ansehen. Und man könnte zB auf der anderen Seite froh sein, dass sie sich interessieren für ihre Mitmenschen. Auch das ist wieder nur menschlich.
    Und das Starren ist ja nur der 1. Schritt, besten Falls kommt danach das Verstehen und dann das Unterstützen.
    Je nachdem, wie erfolgreich sie in solchen Situationen begleitet werden.

    Leben im Rollstuhl bringt mit Sicherheit viele Herausforderungen mit sich, bei denen man oft – ob man will oder nicht – auf Hilfe angewiesen ist.
    Also ist das „den Kindern die Situation erklären“, nicht nur ein Unterfangen, ausschließlich zu Gunsten der Kinder, sondern auch eines, das auch für einen selber Vorteile bringen kann.

    Beste Grüße, alles Gute,
    Simone

  4. Hallo! Ich schließe mich deiner Meinung voll an. Ich ignoriere die Kinder in meinem Umfeld oft oder gebe kurze Erklärungen.. Ich wohne auf dem Land und auch da gehen die Kinder offener mit Behinderung um wie z.B. noch vor 15 Jahren. … Sie fragen oft höflicher als Stadtkinder.Oft antworte ich auch aber nur kurz und effektiv… Soviel zu meinem Umgang mit den starrenden oder fragenden Kindern im privaten Umfeld.Von Beruf bin ich Lehrerin. Seit einem Brandunfall im Säuglingsalter fehlen mir an beiden Händen die Finger. Gemeinsam mit meinen persönlichen Assistenten ist es mir möglich meinem Beruf als Lehrerin in den Klassen 5-10 nachzugehen. Ebenfalls hatte ich auch schon Vertretungsstunden in den Grundschulklassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es immer am besten war, wenn ich anfangs des Schuljahres neuen Klassen meine Behinderung und die Anwesenheit und Funktion meiner Assistenten erklärt habe. Wichtig dabei ist zuerst über sich und die Schulfächer zu erzählen usw.. Das macht jeder Lehrer so. Dann erst kommt der Zusatz.. Dann erzähle ich von meinem Unfall usw und dabei versichere ich wegen meiner Narben immer dass ich keine Schmerzen mehr habe.. Das ist umso jünger die Kinder sind desto wichtiger. Danach sage ich, dass sie mir jetzt oder auch über das Schuljahr hinweg jederzeit Fragen stellen können oder mit mir reden können.. Egal ob schulisch oder privat.. Das schließt auch meine Behinderung mit ein.ab und zu kamen Fragen aber es war alles im Rahmen. Die Eltern aus meiner eigenen Klasse haben sich dem guten Beispiel der Akzeptanz ihrer Kinder angeschlossen, was an Elternabenden, Schulveranstaltungen etc abzulesen war.Für einige Kinder war die Behinderung so unwichtig dass sie zu Hause nie etwas darüber erzählt haben. Aber man sollte auch Kindern Grenzen aufzeigen.. Unhöfliches und respektloses Verhalten geht nie – egal wem gegenüber. Und das ist Aufgabe von Eltern, Lehrern und anderen Spezialisten..am besten natürlich berufsmäßige multiprofessionelle Teams aus behinderten und nicht behinderten Experten. Aber wir als Privatpersonen haben sicher nicht den Auftrag den Job der Aufklärung über Behinderung bei Kindern ohne Lohn zu verrichten.

    Aus Baden-Württemberg grüßt euch herzlich,
    Denise

  5. Sehr guter Bericht und Einordnung. Mir geht es eigentlich exakt genauso. Auch ich habe manchmal keine Lust oder Kraft, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Aber schlussendlich mache ich dies von der Reaktion des Kindes abhängig. Reagiert es neugierig und interessiert, geb ich gerne bereitwillig Auskunft.

  6. Nun ja … das ist kein „Problem“ der Behinderung, sondern ein „Problem“ der Andersartigkeit. Kinder fragen nach allem was sie nicht kennen, oder so noch nicht gesehen haben (grüne Haare, dunkelhäutige Menschen, Kopftücher, …).
    Und glauben Sie mir, wenn man sehr groß ist, hat man dieses „Problem“ nicht nur mit Kindern. Es glaubt fast jeder egal welchen Alters, das man ungefragt seinen Kommentar hören möchte, gerne Fragen nach der Größe und Freizeitaktivitäten beantwortet, Fotos mit ihm machen möchte, oder auch seinen Blick und Kichern ertragen muss.
    Also wie sie schon sagten -> Man muss Kindern mitgeben: Menschen sind verschieden – groß, klein, dunkel/hellhäutig, dick, dünn, … – und all das ist ok.

  7. „Oft wird nicht mit ihnen selbst gesprochen, sondern mit anderen über sie – auch wenn sie direkt daneben stehen.“

    Ist das nicht dann aber gewissermassen die logische Folge des mangelnden Interesses, etwas „erklären“ zu wollen?

    Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder auch dann, wenn sie jemanden nicht anstarren, doch weiter Interesse und Neugier haben – und dementsprechend Andere, naheliegendster Weise die jeweiligen erwachsenen Begleitpersonen, fragen.

    (Auf der anderen Seite kann ich das Dilemma zumindest theoretisch nachvollziehen, da es selbstverständlich keine Verpflichtung für irgendwen gibt, die/den ErklärerIn machen zu müssen, wenn dazu gerade keine Lust besteht)

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