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5 erstaunlich simple Tricks, die dich fit gegen Stress machen

Ja, unser aller Alltag ist verdammt stressig. Und es gibt Phasen, in denen wir so viel um die Ohren haben, dass wir kaum aus dem Bett kommen. Und genau für die gibt es mentale Tricks, die uns auch langfristig resistenter gegen Belastung machen.

 

Wie man sich mental gegen Belastungen wappnet

Man kann nicht drumherum reden: Das Leben ist anstrengend – schließlich stecken wir alle immer wieder im Alltagstrott fest, mit all seinen Herausforderungen in Sachen Job, Familie und eigenen Bedürfnissen. Was in besonders schwierigen Phasen hilft, um trotzdem gut in den Tag zu starten? Umzudenken und sich Tipps von Menschen abzuschauen, die Methoden für sich gefunden haben, um den Stress nicht hochkochen zu lassen und mit mehr Stärke durch den Tag zu gehen. Elle Kaplan hat für Inc Verhaltensweisen zusammengetragen, mit denen man sich stark gegen Belastungen macht – etwas, das tatsächlich jeder umsetzen sowie dann für sich nutzen kann. Hier sind ihre besten Tipps:

Stark statt gestresst: mit diesen 5 Tipps

1. Das positive Selbstgespräch

Bitte was? Selbstgespräche sollen dabei helfen, um besser mit Stress klarzukommen? Oh ja –  vor allem, wenn wir uns dabei nicht selber fertig machen oder die Fehler und Versäumnisse anderer bis ins Unendliche durchexerzieren, sondern uns auf das Positive konzentrieren. Mitglieder der US-Spezialeinheit  Navy Seals nutzen diese Methode etwa für sich, wenn sie in die unangenehme Situation kommen, dass der Sauerstoff unter Wasser ausgeht und sie sich davor bewahren wollen, in Panik zu geraten.

Und wenn das funktioniert, dann bekommen wir damit auch einen stressigen Tag in den Griff. Diese positiven Konversationen können ganz klein anfangen und müssen auch nicht laut ausgesprochen stattfinden – etwa, indem man sich auf dem Weg ins Büro innerlich versichert, dass heute ein guter Tag wird oder man sich bei einer neuen, aufreibenden Aufgabe einfach sagt: Schaff ich! Statt gleich die Zweifel zuzulassen.

2. Visualisiere, wie du die Herausforderung meisterst

Statt immer nur an den Anfang und das Ende einer Aufgabe zu denken, sollte man sich gedanklich auch dem Prozess widmen. Du musst heute noch einen wichtigen Vortrag halten? Oder hast einen schwierigen Termin bei der Bank? All das kann man sich leichter machen, wenn man sich selbst während der Aufgabe visualisiert und sich wirklich vorstellt, wie man die Sache meistert – denn das kurbelt die Willenskraft an und senkt die Aufregung. Schließlich hat man es ja schon einmal durchgespielt. Das nutzen auch viele Sportler für sich! Ein zusätzlicher Effekt ist, dass einem so oft Lösungen einfallen, auf die man zuvor nie gekommen wäre.

3. Die schwerste Aufgabe kommt zuerst

Ja, es ist verlockend, erst einmal wegzuarbeiten, was leicht zu händeln ist – um dann gedanklich schon mal einen Haken hinter ein paar To-Do’s zu setzen. Mental starke Menschen machen es aber genau andersherum: Sie picken sich die schwerste Aufgabe als erstes heraus. Warum das klug ist, legen Studien nahe, die sagen, dass Willensstärke und Motivation über den Tag gesehen endlich sind. Wenn man sich also mit diversen kleineren Aufgaben auspowert und dann erst an die große Herausforderung geht, kann das energietechnisch zum Problem werden – außerdem ist es doch viel schöner, nervige Aufgaben nicht den ganzen Tag mit sich herumzutragen. Das heißt also: Ab sofort die schwierigen E-Mails oder Anrufe gleich abhandeln und nicht lange fackeln.

4. Raube dir nicht selbst die Kraft

Als würde uns der Alltag nicht Kraft genug kosten, sind wir oft auch Meister darin, sie uns auch noch selbst zu rauben – etwa mit falschen Glaubenssätzen. Wer morgens schon mit dem Gedanken aufsteht, dass es bei der Arbeit sowieso wieder stressig wird und Kollegin XY ganz sicher wieder mit ihren negativen Kommentaren nervt, kann einfach nicht mit Power in den Tag starten. Wir machen uns die Welt auch wenig selbst – und wer sich einfach mal auf das, was kommen mag oder auch nicht einlässt, statt schon im Vorhinein festzulegen, dass da ganz sicher nur Hürden warten, hat es einfacher – und gibt nicht einfach die Kontrolle über sein eigenes Leben ab. Also: Erst ärgern, wenn es soweit ist, statt sich schon vorher verrückt zu machen.

5. Stell deine Gesundheit in den Vordergrund

Wer physisch stark ist, hat es auch einfacher, mental Stärke aufzubauen – etwa durch Sport, der bekanntlich das Stresslevel senkt. Aber ganz gleich ob man ein Sportfan ist oder nicht, ist es wichtig, seine eigene Gesundheit immer im Blick zu haben und danach zu handeln, was einem guttut. Das kann bei der Ernährung anfangen, über Sport weitergehen und bei den eigenen Grenzen enden, die man ernstnimmt und weder selbst überschreitet, noch das durch andere zulässt. Hört also auf euren Körper, tut euch regelmäßig etwas Gutes und stellt eure Gesundheit nicht hintenan – ganz gleich, in welchem Alter ihr seid.

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