Foto: Scarlett Werth

„Scheitern ist normal – warum sprechen wir nicht offen darüber?“

Wir haben im Insta-Live mit der Journalistin und Autorin Judith Poznan über Momente des Scheiterns und ihren öffentlichen Umgang mit dem Thema gesprochen. Die Aufzeichnung des Gesprächs könnt ihr euch hier anschauen.

Judith Poznan spricht und schreibt offen übers Scheitern und nimmt ihre Community bei Instagram mit auf ihre Reise voller Höhen und eben auch Tiefen. Nach mehreren Absagen und gescheiterten Versuchen, Verlage von ihren Buchideen zu überzeugen, ist vor wenigen Wochen ihr Romandebüt „Prima Aussicht” beim Dumont Buchverlag erschienen.

„Mir hat es total geholfen, mit meinen Misserfolgen und Selbstzweifeln nicht alleine zu bleiben, sondern offen darüber zu sprechen.“

Im Live-Talk haben wir mit Judith darüber gesprochen, was ihr hilft, wenn Pläne nicht aufgehen und Dinge schieflaufen. Die Autorin sagt: „Scheitern ist normal“ und wünscht sich einen offeneren Umgang mit diesem noch oft schambehafteten Thema.

Was hilft bei Misserfolgen? Was können wir aus dem Scheitern lernen? Und wie könnte eine neue „Kultur des Scheiterns“ in unserer Gesellschaft aussehen? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Judith Poznan gesprochen.

„Niemand bereitet uns so richtig aufs Scheitern vor. Vielleicht behalten wir es geheim und schämen uns dafür, weil wir keinen Umgang damit gelernt haben.“

Den Insta-Live-Talk haben wir für euch zum Nachschauen aufgezeichnet. Als EDITION F PLUS-Mitglied kannst du die Aufzeichnung des Gesprächs hier ansehen.
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„Andere bei Social Media stummzuschalten, weil es mir nicht guttut zu sehen, dass die Person gerade erreicht, was mir nicht gelingt, ist total okay.“

Schöner Scheitern. Trennung, Kündigung, Vorsätze – wir scheitern alle, immer wieder. Doch was lernen wir daraus?

Du willst noch mehr Input zum Thema? Alle Inhalte aus dem Themenschwerpunkt findest du jederzeit auf unserer Überblicksseite. Hier geht‘s lang.

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Seit 2019 schreibt Camille Haldner für EDITION F über gesellschaftspolitische und zwischenmenschliche Phänomene, widmet sich Kultur-, Arbeits- und Körperthemen und trägt Inhalte weiter auf die Social-Media-Kanäle des Magazins.

In ihrer Kolumne „Wann hören wir endlich auf ... ?“ thematisiert die Redakteurin all die Dinge, die ihr in Gesellschaft und Politik so richtig auf den Keks gehen.

Die Wahlberlinerin und Heimwehbaslerin hat vor, während und nach dem Studium (Journalismus & Kommunikation, ZHAW) für verschiedene Schweizer Publikationen und Medien gearbeitet, zuletzt für die Kulturredaktion des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

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