Foto: Ana Torres

INTRO: Was ich brauche, um auf gute Ideen zu kommen

Als neue Geschäftsführerin ist Lana Wittig auch dafür verantwortlich, EDITION F mit neuen Ideen voranzubringen. Wie sie sich motiviert und neue Ideen findet, erzählt sie in unserer Intro-Kolumne.

Ich war lange die Königin der Neujahrsvorsätze. Gleichzeitig bin ich damit in der Vergangenheit aber auch verlässlich immer wieder gescheitert – vor allem an mir selbst. Meine Vorsätze spielten sich meistens im Dunstkreis Disziplin und Verantwortungsbewusstsein, Karriere und Körper ab. Aber als Perfektionistin par excellence begleiten mich diese Themen eh fast jeden Tag.

Ich war einfach immer eine Typin mit Drang zur Selbstoptimierung, schon bevor es ein Wort dafür gab. Was mir daher gar nicht gut gelingt: Ohne schlechtes Gewissen Dinge tun, die nicht zielführend oder zukunftsweisend für mein Leben sind.

Seit wenigen Jahren versuche ich daher, meine Liste an Vorsätzen so klein wie möglich zu halten, nicht mehr als drei Vorhaben darf sie enthalten, und das Ziel, auf das alle drei einzahlen müssen, ist, dass es mir gut geht. Daher war einer meiner Vorsätze für 2020 übrigens auch „Mehr Alkohol trinken“. Ich hatte das Gefühl, dieser Vorsatz würde für viel Spaß in meinem Leben sorgen.

Mein Vorsatz für 2020: „Mehr Alkohol trinken“

Nun ja, es hat nicht so gut geklappt – aber was hat 2020 schon gut geklappt? Die meisten Menschen haben lange mit dem Jahr gehadert und es hat uns geschlaucht. Mich auf jeden Fall – trotz Privilegien, trotz glimpflich davon gekommen sein, trotzdem mir auch einige tolle Dinge passiert sind in diesem letzten Jahr. Aber es war einfach von allem entweder ein bisschen zu viel oder zu wenig.

Zeit und Energie

Viel Unsicherheit, viel Angst, viel Arbeit, wenig Kontakt mit Freund*innen und Familie, wenig Zusammenkommen mit den Kolleg*innen, wenig Hoffnung. Ich werde eine Weile brauchen, um alles zu verarbeiten, was in so kurzer Zeit auf mich, wie auf uns alle, eingeprasselt ist. Und ich merke, diese Verarbeitung braucht nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

Energie, die sonst voll und ganz in die Motivation für die Zukunft fließen würde, wird jetzt verbraucht für das Jetzt. Mir ist mit ein bisschen Ruhe zwischen den Jahren ganz klar geworden, dass ich für neue Ideen zu allererst auf mich selbst Acht geben muss. Ein erschöpfter Kopf, ein überlasteter Körper können nicht genug Kraft für Neues aufbringen.

Mein Vorsatz Nummer eins für 2021 ist also, Körper und Geist zu pflegen und zu hegen und die Kraftreserven immer schön gefüllt zu halten.Aber das Leben bleibt natürlich nicht stehen. 2021 ist hier und damit beginnt für mich auch eine neue große berufliche Herausforderung: Ich übernehme die Geschäftsführung von EDITION F.

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Das bedeutet für mich eine größere Verantwortung, viel Arbeit und viel Neues, das ich im Laufen lernen muss. Und es schauen auch viele Menschen zu mir, wenn es um neue Ideen für das Unternehmen geht. Und da sind wir schon beim Thema: Motivation und Ideen – beides hängt für mich nicht nur zusammen, sondern voneinander ab.

Eine Idee als Funke

Eine neue, vielversprechende Idee ist manchmal der eine Funke, den ich brauche, um neue Energie und Motivation zu schöpfen und komplett in ein neues Projekt einzutauchen. Einmal in diesem Zustand angekommen, kann ich auch andere leicht mitziehen. Aber neue Geschäftsideen fallen nicht vom Himmel, deswegen geht es manchmal auch den anderen Weg.

Ich muss mich motivieren, kreativ zu werden, Inspiration zu finden, Output zu kreiieren. Für mich funktioniert das am allerbesten im Austausch mit Menschen. Mit Freund*innen, mit meinem großartigen Team oder auch mit geschäftlichen Kontakten. Aus dem eigenen Kreis auszubrechen kann nämlich Wunder bewirken.

Als ich die Geschäftsführungsposition bei EDITION F angenommen habe, hat mir jemand einen Rat gegeben, an den ich seit Monaten immer wieder denken muss. Er sagte, ich solle mir meine Tage so gestalten, dass ich mindestens die Hälfte des Tages Zeit habe, mit Leuten zu sprechen, zu lesen und zu denken. Einfach nur denken. Das schien mir im ersten Moment absolut utopisch. Wer hat denn während eines normalen Arbeitstags Zeit zum Denken?

Aber der Ratschlag hat tiefen Eindruck hinterlassen, sonst würde mein Gehirn mich nicht immer wieder dahin zurückführen. Daher habe ich meinen zweiten Vorsatz für 2021 daraus gemacht: Für mehr Raum im Kopf, für mehr Ideen, für mehr Inspiration außerhalb meiner eigenen Bubble möchte ich in diesem neuen Jahr so viele neue Leute wie möglich treffen (wenn Corona es denn dann wieder zulässt).

Räume zum Denken

Ich möchte mir Räume zum Denken schaffen. Zeit zum Lesen. Und ich möchte zusammen mit dem EDITION F-Team noch mehr Ideen haben und umsetzen, die Frauen weiter stärken. Ich fange gleich hier an: Wie kommt ihr auf neue Ideen? Habt ihr vielleicht schon welche? Wen von euch sollte ich kennenlernen?

Vorhaben Nummer drei habe ich noch nicht gefasst. Wahrscheinlich wird es irgendwas mit Zucker. Vielleicht bleibt es auch einfach bei den zwei Vorsätzen für 2021. Es wird eh genug passieren und ich glaube, es werden ganz tolle Dinge. Für EDITION F bin ich mir da sogar ganz sicher. Und für mich persönlich bestimmt auch. Ich freu mich auf das neue Jahr. Mit euch und euren Ideen.

Motivation für 2021! Wie du Ideen entwickelst und sie umsetzt. – alle Inhalte

Du willst noch mehr Input zum Thema – Podcasts, Texte und Gedanken? Alle Inhalte aus dem Themenschwerpunkt findest du jederzeit auf unserer Überblicksseite. Hier geht’s lang Alle weiteren Inhalte zum Thema Motivation und neue Ideen gibt es am 6. Januar 2021.

lernen muss. Und es schauen auch viele Menschen zu mir, wenn es um neue Ideen für das Unternehmen geht. Und da sind wir schon beim Thema: Motivation und Ideen – beides hängt für mich nicht nur zusammen, sondern voneinander ab. Eine neue, vielversprechende Idee ist manchmal der eine Funke, den ich brauche, umneue Energie und Motivation zu schöpfen und komplett in ein neues Projekt einzutauchen. Einmal in diesem Zustand angekommen, kann ich auch andere leicht mitziehen. Aber neue Geschäftsideen fallen nicht vom Himmel, deswegen geht es manchmal auch den anderen Weg. Ich muss mich motivieren, kreativ zu werden, Inspiration zu finden, Output zu kreiieren. Für mich funktioniert das am allerbesten im Austausch mit Menschen. Mit Freund*innen, mit meinem großartigen Team oder auch mit geschäftlichen Kontakten. Aus dem eigenen Kreis auszubrechen kann nämlich Wunder bewirken. Als ich die Geschäftsführungsposition bei EDITION F angenommen habe, hat mir jemand einen Rat gegeben, an den ich seit Monaten immer wieder denken muss. Er sagte, ich solle mir meine Tage so gestalten, dass ich mindestens die Hälfte des Tages Zeit habe, mit Leuten zu sprechen, zu lesen und zu denken. Einfach nur denken. Das schien mir im ersten Moment absolut utopisch. Wer hat denn während eines normalen Arbeitstags Zeit zum Denken?Aber der Ratschlag hat tiefen Eindruck hinterlassen, sonst würde mein Gehirn mich nicht immer wieder dahin zurückführen. Daher habe ich meinen zweiten Vorsatz für 2021 daraus gemacht:Für mehr Raum im Kopf, für mehr Ideen, für mehr Inspiration außerhalb meiner eigenen Bubble möchte ich in diesem neuen Jahr so viele neue Leute wie möglich treffen (wenn Corona es denn dann wieder zulässt). Ich möchte mir Räume zum Denken schaffen. Zeit zum Lesen. Und ich möchte zusammen mit dem EDITION F-Team noch mehr Ideen haben und umsetzen, die Frauen weiter stärken. Ich fange gleich hier an: Wie kommt ihr auf neue Ideen? Habt ihr vielleicht schon welche? Wen von euch sollte ich kennenlernen?Vorhaben Nummer drei habe ich noch nicht gefasst. Wahrscheinlich wird es irgendwas mit Zucker. Vielleicht bleibt es auch einfach bei den zwei Vorsätzen für 2021. Es wird eh genug passieren und ich glaube, es werdenganz tolle Dinge. Für EDITION F bin ich mir da sogar ganz sicher. Und für mich persönlich bestimmt auch. Ich freu mich auf das neue Jahr. Mit euch, der Community.

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Lana Wittig arbeitet seit 2016 bei EDITION F. Ab Januar 2021 übernimmt sie die Geschäftsführung des Unternehmens. Seit 2019 spricht sie in ihrem Podcast "Alles anders" mit den spannendsten Köpfen aus der Wirtschaft darüber, wie wir unsere Arbeitswelt gerecht, divers und inklusiv neu denken können. Ihr Karriere begann sie 2006 in der Musikbranche und war als Künstlermanagerin für Bands, DJ's und Infleuncer*innen tätig.

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