Foto: XX Empowerment

To Do mit Sarah Oppenländer und Julia Frank: Wie du lernst, besser mit Unsicherheiten umzugehen

Unsicher? Aber klar – ständig. Dieses Gefühl kennen auch die Gründerinnen Sarah Oppenländer und Julia Frank. Für To Do haben sie ein Arbeitsblatt mit Tipps und Übungen erstellt, die euch dabei helfen, besser mit Unsicherheiten umzugehen.

Der Mensch trifft täglich rund 20.000 Entscheidungen, viele davon unterbewusst und wenig lebensverändernd. Dann gibt es aber auch die Entscheidungen, die uns nächtelang nicht schlafen lassen. Situationen, in denen die „Was-wäre-wenn?“-Maschinerie in unserem Kopf anspringt. „Was, wenn ich mich falsch entscheide?“ – eine von zahlreichen Fragen, die sich bestimmt jede*r schon mal gestellt hat. Dieses Gefühl der Unsicherheit kennen auch Sarah Oppenländer und Julia Frank. Die beiden haben Anfang des Jahres das Ingolstädter Social Startup XX Empowerment gegründet, mit dem sie Diversität und Gleichberechtigung stärker in die Mitte Gesellschaft bringen und Menschen vernetzen möchten.

Als sie ihre sicheren Jobs im öffentlichen Dienst gekündigt haben, konnten die beiden noch nicht ahnen, dass Corona sie gleich mit voller Wucht treffen würde. Ein eher ungünstiger Zeitpunkt also, ein Unternehmen zu gründen. Auf erste Zweifel und Gefühle der Unsicherheit folgte jedoch die Erkenntnis, das es schier unmöglich ist, alle Eventualitäten im Vorfeld abzuwägen. Ihnen wurde bewusst: Viel wichtiger ist, wie man in unsicheren Momenten reagiert. Also haben sich Sarah und Julia neue Jobs gesucht, die es ihnen ermöglichen, ihr eigenes Unternehmen in Ruhe weiterzuentwickeln.

Keine Entscheidung ist in Stein gemeißelt

Natürlich sind wir nicht nur in Entscheidungssituationen mit Unsicherheit konfrontiert. Viele von uns erleben diese Gefühle auch in Momenten, in denen wir eine Präsentation vor anderen Menschen halten müssen. „Was wird das Publikum von mir denken?“ Oder Momente, in denen wir uns nicht trauen, das zu sagen oder zu fragen, was uns gerade durch den Kopf geht – aus Angst, dass es nicht gut ankommen könnte. Situationen, in denen man neue, vielleicht unkonventionelle Ideen lieber für sich behält, aus Angst die anderen könnten es doof finden.

Viel zu oft beschäftigen wir uns damit, was andere von uns denken könnten. Das verursacht nicht nur Unsicherheit sondern häufig auch Selbstzweifel. Hier ist Abgrenzung das Zauberwort, sind Sarah und Julia überzeugt. Wie man mehr Sicherheit in Entscheidungssituationen gewinnen und Selbstzweifel bekämpfen kann, erklären die beiden Gründerinnen in ihrem To do – anhand von nützlichen Tipps und praktischen Übungen.

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Manchmal stark, manchmal schwach. Warum Unsicherheit ein Teil von uns allen ist und wie wir damit umgehen. – alle Inhalte

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