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Verena Waliczek: „Einfach mutig sein!“

Kund*in
PwC
Autor*in
Marie Krutmann für EDITION F studio
Gesponsert

Veränderung ist die einzige Konstante. Für Verena Waliczek gilt das sowohl für ihren Job als Managerin im Bereich digitale Weiterentwicklung als auch für ihre persönliche Entwicklung bei PwC Deutschland. Ein Interview.

Als zunächst Fachfremde hat Verena Waliczek ihren Traumjob bei PwC gefunden und hilft heute anderen, sich ihrer Angst vor neuem Terrain zu stellen. Sie sprach mit uns über neue Technologien, Offenheit, Teamarbeit und Mut.

Liebe Verena, du arbeitest als Managerin im Bereich People & Organisation bei Tax & Legal. Was genau sind deine Aufgaben?

„Tatsächlich ist mein Job, so wie er heute ist, gar nicht mehr eingeschränkt auf die Bereiche Tax & Legal. Das Thema Upskilling und ressourcensparendes Arbeiten ist in allen Fachbereichen relevant. Wir haben aber zunächst in unserer Steuer- und Rechtsabteilung angefangen – weil wir da hautnah miterlebt haben, dass unsere Steuerberater*innen und Rechtsanwält*innen über zahlreiche Prozesse verfügten, die noch immer manuell abliefen, wodurch sie für viele Dinge sehr viel Zeit benötigten. Gleichzeitig saßen sie auf riesigen Bergen von Daten, die nicht verwertet wurden. Also entstand PwC-intern ein digitaler Weiterbildungsansatz, durch den sie lernten, mittels Analytics und Business Intelligence Software das Potenzial in ihren Daten zu erkennen und zu nutzen sowie zeitfressende Arbeitsabläufe in der Datenverarbeitung zu automatisieren. Und das nicht als stupides Tooltraining, sondern so greifbar wie möglich.

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„Mein Team und ich sehen immer schon einen Schritt voraus, um herauszufinden, welche Technologien und Tools zukunftsrelevant sind.“

Verena Waliczek

Heute geben wir unsere Expertise weiter und unterstützen mit diesem Weiterbildungsansatz unsere Kund*innen, um sicherzustellen, dass sie neue Technologien in ihrem Unternehmen so einführen, dass ihre Mitarbeitenden dabei nicht zu kurz kommen. Noch vor wenigen Jahren waren die meisten Menschen in größeren Unternehmen sehr zurückhaltend, wenn es um neuere Technologien ging. Und auch heute gibt es noch einige, die sie für überflüssig halten oder Angst haben, dass digitale Programme ihren Arbeitsplatz bedrohen. Genau dort setzen mein Team und ich an, indem wir nicht die Technologie, sondern den Menschen in den Vordergrund rücken.“

Dein fachlicher Schwerpunkt liegt also in der digitalen Weiterbildung. Wie informierst du dich über die neuesten Trends, Programme und Skills?

„Wir wollen unseren Kund*innen helfen, Probleme zu lösen. In der Regel geht es also so los, dass im Unternehmen eines*r Kund*in eine Bedarfsanalyse gestartet wird, bei der ich abfrage, welche Unternehmensziele aktuell und in der Zukunft verfolgt werden und welche Kompetenzen es dafür in den jeweiligen Abteilungen zur Umsetzung braucht. Mein Team und ich sehen immer schon einen Schritt voraus, um herauszufinden, welche Technologien und Tools zukunftsrelevant sind und ob es bereits etablierte Weiterbildungsmaßnahmen auf dem Markt gibt. Ich recherchiere also, was es beispielsweise an Weiterbildungsangeboten und Studien gibt – praktischerweise begleiten wir bei PwC auch selbst viele davon. Außerdem spreche ich mit Providern, um herauszufinden, was die neuesten Entwicklungen sind beziehungsweise was kommen wird. Ich strecke quasi zu allen Seiten meine Fühler aus.“

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Was verbirgt sich hinter der PwC Data Analytics Academy? Und welche Rolle nimmst du hier ein?

„Die Idee hinter der Data Analytics Academy ist es, Mitarbeitende auf spielerische Weise fit in Sachen Data Analytics, Prozessautomatisierung und Business Intelligence zu machen. Meine Aufgabe besteht vor allem darin, Kunden- und Salesgespräche zu führen und das Projektmanagement zu leiten, wenn Kunden erstmals mit der Academy in Berührung kommen. In der Praxis bedeutet das, dass jede*r Mitarbeitende in der Academy Grundlagen zur Aufbereitung und Analyse von Big Data erlernt. Das Programm besteht aus drei Modulen, beginnend mit einem E-Learning, in dem man sich unterschiedliche Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Fachbereichen anschauen kann, um zu sehen, was dank der neuen Technologie alles möglich ist. Hauptsächlich arbeitet man dann selbst ganz praktisch orientiert eine generische Fallstudie durch. So bekommt man bereits erste interaktive Aufgaben und kann sein neu erlangtes Wissen in Challenges und Denkspielen unter Beweis stellen.“

„Nach jedem abgeschlossenen Modul gibt es ein digitales Zertifikat, das man in Social Media teilen kann und anhand dessen die Kolleg*innen sehen können, über welche neuen digitalen Kompetenzen man verfügt. Das motiviert ungemein.“

Verena Waliczek

Das zweite Modul ist der Part, in dem man die neuen Fähigkeiten auf den eigenen Geschäftsbereich überträgt. Ich begleite die Teilnehmer*innen in einem Innovationsworkshop dabei, konkrete Anwendungsfälle für Analytics und Automatisierung zu identifizieren. Im dritten – und für die Lernkurve entscheidenden Modul – geht es dann wiederum darum, innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen die im Innovationworkshop identifizierte Idee umzusetzen. Das heißt, man entwickelt einen Automatisierungs-Workflow oder ein Dashboard, welches man beispielsweise anschließend im Alltag nutzen oder seinem*r Kund*in verkaufen kann. Ganz egal, in welcher Branche oder Industrie. Nach jedem abgeschlossenen Modul gibt es einen sogenannten Digital Badge, also ein digitales Zertifikat, das man in Social Media teilen kann und anhand dessen die Kolleg*innen sehen können, über welche neuen digitalen Kompetenzen man verfügt. Das motiviert ungemein. Das Praktische für mich ist, dass ich durch diesen engen Austausch mit den Kund*innen direkt sehe, was sie bereits erreicht haben und wo es bei ihnen noch mehr Bedarf zur Weiterentwicklung gibt.“

Ohne Veränderung, keine Weiterentwicklung. Was hast du in den vergangenen Jahren bei PwC Neues über dich gelernt?

„Obwohl ich jetzt schon einige Jahre bei PwC bin, kommt es mir oft gar nicht so vor – was vermutlich daran liegt, dass ich schon so viele verschiedene Themen betreut und mit so vielen verschiedenen Kolleg*innen zusammengearbeitet habe. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich von Beginn an bei PwC eine völlig neue Welt kennengelernt habe, da ich mit meinem Tourismusstudium völlig fachfremd eingestiegen bin. Dank meiner Offenheit bin ich dann in den Bereich Digital Upskilling und Transformationsberatung hineingeraten und habe nun eine Schnittmenge gefunden, mit der ich mich sehr wohlfühle. In den letzten Jahren habe ich bemerkt, dass ich mit meiner Arbeit einen echten Mehrwert leiste, weil ich gerne nach links und rechts schaue und mich mit anderen Menschen connecte. Jeder Tag, jeder Monat und jedes Jahr bieten etwas Neues. Wenn man will, hat man hier bei PwC unglaublich viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln – auch jenseits der beruflichen Qualifikationen.“

„In den letzten Jahren habe ich bemerkt, dass ich mit meiner Arbeit einen echten Mehrwert leiste, weil ich gerne nach links und rechts schaue und mich mit anderen Menschen connecte.“

Verena Waliczek
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Du hast tagtäglich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun, seien es die Kolleg*innen vor Ort oder die internationale Kund*innen. Welche Projekte und Aufgaben werden international von dir und deinem Team bearbeitet?

„Der Erfolg unserer Data Analytics Academy in Deutschland hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass wir das Programm nun auch als Upskilling- und Transformations-Programm für die Kolleg*innen in den anderen PwC-Netzwerk-Ländern als interne Weiterbildungsmaßnahme eingeführt haben, die die Academy wiederum ihren Kund*innen weiterverkaufen. In unserem eher kleinen Team kommen wir bei der weltweiten Nachfrage andernfalls kaum noch hinterher. Kürzlich hatte ich beispielsweise mit Kolleg*innen in Griechenland zu tun, die in Windeseile all ihre Mitarbeitenden mit der Academy durch ein kleines eigenes Kernteam geschult und uns sogar geholfen haben, das Programm weiter zu verbessern. Sie hatten einige tolle Ideen, wie man in Coronazeiten virtuell noch besser durch die Academy führen könnte. Von diesem internationalen Austausch profitieren wir aber nicht nur inhaltlich. Auch auf persönlicher Ebene sind hier bereits echte Freund*innenschaften entstanden.“

Wie können wir uns die Arbeitsatmosphäre bei dir im Team vorstellen?

„Bei uns geht es sehr familiär zu. Bei mir im Team sind wir zu zehnt, und auch wenn wir von Anfang an remote zusammengearbeitet haben, da wir an so vielen Ecken und Enden in Deutschland und der Welt sitzen, sind wir in der Lage, enge Verbindungen zu schließen. Wir sind fast schon mehr Freund*innen als Arbeitskolleg*innen, tauschen uns untereinander aus und lernen viel voneinander, da die meisten bereits mehr als einen Ausbildungsweg hinter sich haben und dadurch einiges an Erfahrung und Offenheit für Neues mitbringen.“

Was würdest du anderen Frauen raten, die ebenfalls eine Karriere in der Transformationsberatung anstreben?

„Einfach mutig sein! Ich habe zum Glück schon zu Beginn meiner PwC-Karriere gewusst, was ich alles nicht möchte, mich dennoch aber treiben lassen, meine Augen und Ohren offengehalten, Kontakte geknüpft und mir eine positive Einstellung bewahrt, was dazu geführt hat, dass mir die Dinge leichter zugefallen sind und ich großen Spaß an neuen Herausforderungen habe.“

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Fünf schnelle Entweder-Oder-Fragen an Verena Waliczek:

Etwas Neues lernen oder vorhandene Fähigkeiten verbessern? 
„Lieber etwas Neues lernen!“

Ausschlafen oder früh aufstehen?
„Früh aufstehen, dann habe ich mehr vom Tag.“

Fortbildung oder Geschäftsreise?
„Das ist bei uns oft dasselbe, aber ich sage Geschäftsreise – da gibt es viele Möglichkeiten, was das letztendlich sein kann.“

Telefonat oder persönliches Meeting? 
„Persönliches Meeting.“

Erklären oder erklärt bekommen? 
„Das ist schwer! Erklärt bekommen, auch wenn Erklären natürlich mein Job ist. Aber auf der anderen Seite ist es auch mal ganz schön, etwas erklärt zu bekommen; und da sind wir wieder beim Thema ,Neues lernen‘“

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