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Gute Vorsätze? Nein, danke! So startet unsere Community entspannt ins neue Jahr

2020 nehme ich mir vor … – oder vielleicht auch einfach mal nicht? Schluss mit dem Grundsatz „Höher, besser, weiter“. Wir haben die Mitglieder unserer Community gefragt, warum sie dieses Jahr ohne Vorsätze starten. Das sind ihre Antworten.

2020 wird das Jahr ohne schlechtes Gewissen!

Wer kennt es nicht: Das neue Jahr rückt immer näher und die Motivation ist mal wieder hoch, das Leben komplett umzukrempeln. Die Zeit zwischen Anfang Dezember und Ende Januar bedeutet für viele Menschen oft einen Haufen guter Vorsätze – sei es mehr Sport zu treiben, die lang ersehnte Beförderung zu erhalten oder endlich mehr zu lesen. Spätestens wenn der Schnee nicht mehr liegen bleibt (sofern es überhaupt welchen gab), verschwinden auch die Vorsätze – und die Sportschuhe in den Tiefen des Kleiderschranks.

Oft finden wir die Motivation für unsere Vorsätze in den Erinnerungen an all die Dinge, die wir im letzten Jahr nicht erledigt oder (in unseren Augen) nicht zufriedenstellend hinbekommen haben. Wäre es nicht schön, wenn damit im neuen Jahrzehnt Schluss wäre? Wie können wir uns aus diesem Teufelskreis lösen und das Jahr entspannt und ohne ein schlechtes Gewissen starten? Wir haben gefragt, ob es Menschen unter euch gibt, die sich 2020 einfach mal gar nichts vornehmen – und warum sie im neuen Jahr nicht klassisch „durchstarten“ wollen. Das sind die Antworten:

„Das Leben ist auch schön, wenn man nicht reich, superschlank und perfekt ist“

Weil jeder Tag im Jahr eine Chance bietet, neue Vorsätze direkt umzusetzen.

Weil mich dieser ganze Leistungsdruck dauerhaft krank gemacht hat und ich eigentlich immer nur lebte, um zu funktionieren. Meinen einzigen Vorsatz setze ich bereits jetzt täglich um: Ich achte auf mich und arbeite täglich an der Selbstliebe.

Manchmal ist der beste Plan, einfach keinen Plan zu haben. Einfach mal abwarten, was das neue Jahr für mich bereithält.

Ich bin in 2019 schon durchgestartet und im neuen Jahr atme ich einfach durch und gehe alles ganz ruhig an – ich weiß, dass ich auch ohne Vorsätze das Beste aus meinem Leben raushole!

Der Beginn des neuen Jahres sollte nicht der Auslöser sein, etwas zu verändern. Wenn ich etwas angehen möchte, fange ich an, wenn es sich richtig anfühlt.

Weil ich glaube, mich am besten entfalten und an dem wachsen zu können, was das Jahr für mich bereithält, wenn ich offen für das Unvorhersehbare bin, anstatt Teile meiner Energie auf starre Vorsätze zu verwenden.

Ich habe mir mit Vorsätzen immer wieder selbst so viel Druck gemacht und es hat mich nicht glücklicher und mein Leben besser gemacht, sondern im Gegenteil. Ich bin diesem Perfektionismus nachgeeifert, anstatt das Leben einfach mal zu genießen. Das Leben ist auch schön, wenn man nicht reich, superschlank und perfekt ist.

Ich habe Anti-Vorsätze: nicht mehr von irgendwas (Sport, Kultur, gesundes Essen), sondern weniger: vor allem Erwartungen und Ansprüche.

Vorsätze setzen unter Druck. Unter mehr Druck, als wir sowieso schon erleben. Vorsätze können uns auch blind machen für alles abseits des Weges. Wichtiger für mich ist es, mit einem guten Gefühl zu mir selbst ins neue Jahr zu starten. Nächstes Jahr wird spannend. Inwiefern? Ich weiß es noch nicht. Aber es wird seine Überraschungen parat haben und ich werde Chancen wahrnehmen, wann immer sie sich auftun. Ohne Druck. Mit Selbstliebe.

Ich MÖCHTE durchstarten, denn ich habe viele Jahre mit schweren Depressionen hinter mir und kann jetzt endlich wieder träumen und gestalten und etwas bewegen. Das genieße ich von ganzem Herzen.

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