Foto: @movemeantfound | Instagram

Lovely Speckröllchen! Wir sollten endlich anfangen, alles an uns zu lieben!

Die auf Instagram, Facebook oder in der Werbung vermittelten Schönheitsideale führen dazu, dass junge Frauen sich auf all das konzentrieren, was sie nicht sind, statt zu sehen, wie einzigartig und schön sie wirklich sind. Hinter diesem tollen Video steckt eine Stiftung, die das ändern möchte!

Unsere Schönheitsideale sind alles andere als gesund

Im vergangenen Jahr sind so einige furchtbare Dinge passiert, größere und kleinere Katastrophen – und dabei spielte das Netz häufig eine nicht unentscheidende Rolle. War im Januar das Wort „Filterblase“ noch eines, dass nur von meinem Professor an der Uni benutzt wurde, ist es im Dezember wohl schon fester Bestandteil des alltäglichen Wortschatzes. Doch das Internet hat nicht nur Unheil und Verderben über uns gebracht. Es wird genauso auch genutzt, um wundervolle Botschaften zu teilen, schöne Nachrichten zu verbreiten, Menschen miteinander zu verbinden und unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen. So haben wir dieses Jahr schon mehrere Leute gefunden, die Body Shaming ein Ende setzen wollen, und auch einige Prominente ziehen mit und rufen über Soziale Medien dazu auf, dass wir unsere Körper endlich lieben sollen, wie sie sind. Doch das Video, das wir jetzt gefunden haben, hat uns restlos begeistert:

Quelle: Youtube

Auch wenn Plus-Size bestimmt noch kein Mainstream ist und viele von uns noch einen langen Weg vor uns haben, bis wir tatsächlich jedes Röllchen an uns lieben, ermutigt dieses Video doch. Denn es geht hier nicht um Plus-Size, es geht nicht darum, dass wir uns alle beruhigt gehen lassen können und nichts mehr für unsere Körper tun sollen. Es geht um ein gesundes Körperbild, darum, dass wir realisieren, dass die kleinen oder größeren Röllchen normal, ja, dass sie schön sind! 

Denn durch all die Perfektion propagierenden Instagram-Profile, die gephotoshoppten Bikinimodels und den Hype um die „Victoria’s Secret“-Models, steht das allgemeine Schönheitsideal noch immer in keiner besonders gesunden Relation zu normalen Frauenkörpern. Denn viele Frauen und Mädchen versuchen diese „Traumkörper“ auf ungesunden Wegen zu erreichen – oft, weil sie es nicht besser wissen. Djenn viele unge Frauen fokussieren sich auf alles, was sie nicht sind und sehen nicht, wie außergewöhnlich und toll sie wirklich sind! Dieses Problem hat die Movemeant Foundation jetzt in Angriff genommen.

Unter dem Motto „Own your Belly Jelly“ hat die Stiftung es sich zum Auftrag gemacht, jungen Frauen zu helfen, sich in ihren Körpern souverän und selbstbewusst zu fühlen. Sie wollen ihnen Fitness und Bewegung als Weg nahebringen, um Selbstwertgefühl und ein positives Körpergefühl aufzubauen. Damit wollen sie dazu beitragen, einer Ära an gesunden, starken und selbstbewussten jungen Frauen den Weg zu bereiten.

„We believe that every body is meant to move and that through movement, we can enable women and girls find self-confidence, self-esteem and positive body image that leads to physical, emotional and mental well being for the rest of her life.“

Die Amerikanische Movemeant Foundation geht mit ihrem Programm unter anderem an Schulen, schreibt Stipendien aus, unterstützt Sportvereine im ganzen Land und veranstaltet große Sportevents. Ob sie auch nach Deutschland kommen? Ich habe noch nicht gefragt aber würde mich riesig drüber freuen! Denn gerade als Twentysomething habe ich die verheerenden Folgen von den modernen Schönheitsidealen direkt vor Augen.

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