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10 Fragen, die du dir zum Jahresende stellen solltest

Es lohnt sich, aufs Jahr zurückzublicken – denn du hast bestimmt viel dazu gelernt und kannst das gleich auf das nächste Jahr anwenden.

Kein Jahr ist wie das andere

Jedes Jahr wartet mit guten und schlechten Zeiten auf, mit glücklichen und traurigen Momenten, mit Erfolgen und Niederlagen. Statt bloß den Kopf darüber zu schütteln, wie schnell die Zeit wieder verflogen ist, nutz die Gelegenheit und schaue auf dein Jahr zurück: Was war dir in diesem Jahr wichtig? Welche Dinge konntest du angehen, welche vielleicht aber auch nicht? Unter welchen Bedingungen kannst du zu dieser Zeit im nächsten Jahr glücklicher sein?

Indem du dir Zeit zur Reflexion nimmst, kannst du alles, was dir in den letzten zwölf Monaten widerfahren ist, verarbeiten und herausfinden, was dir im kommenden Jahr wichtig sein wird. Die folgenden Fragen sind dafür ein erster Anhaltspunkt. Und sie stammen von Carrie, die sie für unseren Kooperationspartner Jobspotting aufgeschrieben hat.

1. Was ist mir in diesem Jahr gelungen?

Den selbstkritischeren Gesellen unter uns mag es schwer fallen, diese Frage zu beantworten. Dennoch ist es wichtig, dich hin und wieder selbst für die Dinge zu loben, die dir gut gelungen sind. Deine Erfolge mögen in großen Zielen bestehen, die du beruflich erreicht hast. Es können aber auch kleine, persönliche Errungenschaften sein. Was auch immer es ist – vergiss nicht, die Momente wertzuschätzen, in denen du erfolgreich warst.

2. Was hat mich am glücklichsten gemacht?

Was hat dir im Laufe des Jahres am meisten Spaß bereitet? Hatte es mit der Arbeit zu tun, mit Freunden oder Familie oder war es die simple Erkenntnis, auf der Welt zu sein? Manchmal sind wir so sehr damit beschäftigt, Luftschlösser zu bauen, dass wir dabei völlig vergessen, was uns wirklich glücklich macht. Mach dir bewusst, was dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert und nimm dir vor, dich dem verstärkt zu widmen.

3. Woran bin ich gescheitert?

Diese Frage muss nicht negativ konnotiert sein. Wer scheitert, der hat es zumindest versucht. J.K. Rowling hat es so ausgedrückt: „Es ist nicht möglich zu leben ohne an irgendetwas zu scheitern – es sei denn, du lebst so vorsichtig, dass du auch gar nicht gelebt haben könntest – in diesem Fall bist du bereits gescheitert.” Darüber nachzudenken was dir nicht gelungen ist, kann dir möglicherweise verdeutlichen, was du noch lernen und was du noch tun solltest, um beim nächsten Mal erfolgreicher zu sein.

4. Was bereust du?

Bedauern … das kennen wir alle. Wenn du an das denkst, das du bereust, sind es vermutlich nicht die Fehler, die du gemacht oder Dinge, die du getan hast. Viel schmerzhafter sind meist verpasste Chancen oder Dinge, die du nicht getan oder nicht gesagt hast. Das zu reflektieren, was du bedauerst, kann dir dabei helfen einen Plan aufzustellen, um verpassten Möglichkeiten in der Zukunft nicht mehr nachtrauern zu müssen.

5. Was habe ich gelernt?

Das Schönste am Menschsein ist wohl, dass wir kontinuierlich dazulernen. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, Informationen und Wissen aufzunehmen und neue Menschen kennenzulernen. Hat dich das Leben in diesem Jahr etwas gelehrt? Denk über diese Dinge nach und versuche, an ihnen zu wachsen.

Was hat dich dieses Jahr glücklich gemacht? (Bild: Cezanne Ali – Unsplash)

6. Was werde ich im nächsten Jahr anders machen?

Dichter haben ein Talent dafür, den Nagel auf den Kopf zu treffen. So auch der viktorianische Schriftsteller William Ernest Henley, aus dessen Feder folgende Weisheit stammt: „Ich bin der Herr meines Schicksals. Ich bin der Hauptmann meiner Seele.” Du bist, um es kurz zu fassen, die einzige Person, die deine eigenen Taten steuern kann. Tatsächlich bist du das Einzige, was du überhaupt wirklich steuern kannst. Entscheide dich, mit welcher Einstellung du durchs Leben gehen möchtest und nimm dir vor, aktiv das Verhalten zu verändern, das dir an dir selbst nicht gefällt.

7. Wie steht es um meine Ziele?

Sich innere Ziele zu setzen und nach ihrer Erreichung zu streben ist das, was die Menschheit nach vorne bringt. Denk über deine Ziele nach und darüber, ob du sie in diesem Jahr erfüllt hast. Wie geht es dir bei der Reflexion dessen, was du erreicht hast? Bemiss den Status der Ziele, die du verfehlt hast und stell dir selbst die Frage, wie du sie erreichen möchtest – oder ob das überhaupt noch notwendig ist. Natürlich ist es ebenso in Ordnung, von Zielen abzurücken, die dir nicht mehr wichtig sind. Kannst du im Gegenzug den Zielen mehr Zeit oder Anstrengung widmen, die dir tatsächlich wichtig sind?

8. Was sollte ich öfter tun?

Gibt es etwas, das du viel öfter tun solltest? Würdest du gerne mehr reisen oder mehr Zeit für Aktivitäten haben, die dich glücklich machen? Was auch immer es ist – überlege dir, wie du dir dafür mehr Platz in deinem Leben verschaffen kannst.

9. Womit sollte ich aufhören?

Es gibt wohl niemanden, der keine schlechten Angewohnheiten hat. Dennoch ist der Beginn eines neuen Jahres ein guter Anlass, schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen und gute aufzunehmen. Vergiss nicht: Wenn du dir etwas ab- (oder angewöhnen) möchtest, fang klein an und sei konsequent!

10. Was sind meine Ziele für das neue Jahr?

Du brauchst keine hochtrabenden Ziele, die die Welt verändern. Mach dir Gedanken darüber, was du wirklich willst und setz dir darauf aufbauend Ziele für das neue Jahr. Natürlich kannst du bestehende Ziele abändern. Achte lediglich darauf, dir machbare Aufgabe zu stellen, andernfalls verlierst du schnell die Motivation. Nichts ist in Stein gemeißelt, sprich: Auch deine Ziele sollten modifizierbar sein – du weißt schließlich nie, was ein neues Jahr mit sich bringt. Welche es auch immer sein mögen, achte darauf, dass sie dich persönlich erfüllen. Dann wirst du etwas erreichen, das die Anstrengung tatsächlich wert war.

Viel Erfolg und auf ein neues Jahr voller Abenteuer!

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