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Hinterfragt euer merkwürdiges Bild der traurigen Alleinerziehenden!

Welche Vorteile hat es, alleinerziehend zu sein? Dieser Frage widmet sich Mirna Funk in diesem Monat in ihrer Kolumne „Sag mal, Mirna …“ 

Nichts an dieser Beziehung machte mich glücklich

Als ich mich vom Vater meiner Tochter trennte, war sie gerade sechs Monate alt. Wie viele andere hatte auch ich vorher an die große Liebe und an das Glück der heteronormativen Kleinfamilie geglaubt. Aber nichts an dieser Beziehung machte mich glücklich. Relativ schnell nach der Geburt begriff ich, dass die einzige Chance dafür, eine gute Mutter zu sein und meiner Tochter gerecht zu werden, darin lag, diesen Mann loszuwerden. Er unterstützte mich nicht im Haushalt, forderte enorm viel Aufmerksamkeit und fühlte sich an wie eine schwere Bleikugel an meinem Fußgelenk.

Meine Mutter hatte sich nach der Trennung von meinem Vater relativ schnell einen neuen Mann gesucht und diese Beziehung sofort ins Zentrum ihres Lebens gerückt. Ich blieb dabei auf der Strecke. Unser Verhältnis hat sich von ihrer Entscheidung nie wieder erholt. Aber Männer gibt es viele. Kleine und große, mit blauen, braunen und grünen Augen. Mit dünnen und dicken Haaren. Mit guten und schlechten Eigenschaften. In so vielen Fällen betrügen sie einen im Laufe unseres Lebens und trennen sich irgendwann wegen einer Jüngeren. Laut Statistik werden in Deutschland knapp 33 Prozent aller Ehen geschieden, die durchschnittliche Ehedauer beträgt 15 Jahre.

Aber das eigene Kind gibt es nur einmal. Mich so stark auf einen Mann zu konzentrieren und damit gegen meine Tochter zu entscheiden, kam für mich nie infrage. Ich wollte ihre Mutter sein und nicht seine.

Scheinheiliges Mitleid

Es dauerte etwa ein Jahr, mich in meiner neuen Rolle zurechtzufinden. Ich hatte mit unterschiedlichen Dingen zu kämpfen: Das Erste war der zerplatzte Traum. Ich hatte Sorge, nicht alles getan zu haben, um die Beziehung zu retten und damit meiner Tochter eine glückliche Kindheit vereitelt zu haben. Von dieser negativen Vorstellung erholte ich mich relativ schnell. Meine Tochter war aufgeweckt, glücklich und hatte eine Mutter, die sich endlich voll und ganz ihr widmen konnte. Ich selbst war immer gerne alleine gewesen und machte mich deshalb auch nicht auf die Suche nach einem Ersatz für ihn, sondern konzentrierte mich einfach auf mich, mein gutes Leben – das ich nämlich sehr wohl führte – und sie. Das alleine machte mich immens glücklich und ich verstand schon nach kurzer Zeit nicht mehr das Tamtam, das man gemeinhin um die Kleinfamilie macht.

Das zweite Problem waren die Blicke und Aussagen der anderen. Am Anfang merkte ich, wie mitleidig ich sonntags angeschaut wurde, wenn ich den Kinderwagen alleine durch Berlin-Prenzlauer Berg schob, wo ich damals noch lebte. Oder wie ich gefragt wurde, wo denn der Vater sei, wenn ich alleine mit meiner Tochter in den Urlaub flog. Ich fand diese Blicke scheinheilig und meistens verstand ich sie auch nicht. Schließlich ging es mir gut. Sehr gut sogar. Abgesehen davon sah ich die meiste Zeit Frauen alleine mit ihren Kindern. Von Montag bis Samstag quasi. Sie holten die Kinder alleine vom Kindergarten ab und saßen mit ihnen alleine auf dem Spielplatz. War das der Kleinfamilientraum, den sie verwirklichen wollten?

Alleinerziehend sein hat viele Vorteile

Das dritte Problem ist die unfassbar ungerechte Besteuerung. Die Wut darauf, als Alleinerziehende nicht in den Genuss der enormen Steuererleichterung des Ehegattensplittings zu kommen, sondern wie ein Single ohne Kinder besteuert zu werden, obwohl man weitere Menschen ohne Hilfe durchs Leben bringt, ist bis heute ungebannt. Es bleibt im Übrigen der einzige wirklich gravierende Nachteil für Alleinerziehende, und oft genug denke ich: Würde sich die finanzielle Situation für uns entspannen, würden viel mehr Frauen so leben wie wir. Denn eigentlich kommt man vor allem in den Genuss vieler Vorteile. Die Erziehung, Werte und Entscheidungen müssen nicht diskutiert werden. Aus meiner Sicht kommt das insbesondere Kindern zugute. Denn sie sind nicht ständig mit konträren Vorstellungen zu sich und ihrem Verhalten konfrontiert.

Das Leben von meiner Tochter und mir unterliegt einer klaren Struktur, die de facto nie durch eine andere Person gestört wird. Ich muss keine leidigen Diskussionen führen, keine Wäsche waschen, aufhängen und zusammenlegen, die nicht von mir oder meinem Kind benutzt wurde, nicht den Zeitpunkt der Wohnungsreinigung und sonstiger Haushaltserledigung in stundenlangen Besprechungen aushandeln. Ich muss auch nicht, nachdem ich den gesamten Tag gearbeitet und mich um den Haushalt und das Kind gekümmert habe, dem Partner relevante Tipps zu seinen Geschäftsproblemen geben, sondern kann einfach ein Buch lesen, eine Serie schauen oder eben noch einen Artikel schreiben, wenn meine Tochter im Bett liegt.

Hinterfragt das Bild der verlotterten und verlassenen Alleinerziehenden

Ich muss auch nicht an die Geburtstage und dazugehörigen Geschenke der Schwiegerfamilie denken, weil Mann diesen Mental Load einfach an mich übergeben hat. Was ich damit sagen will: Der Aufwand meiner Care-Arbeit ist im Gegensatz zu Müttern mit einem Partner um mindestens 50 Prozent geringer. Und ich rede hier von den drei Viertel der Frauen, die sowieso alles alleine machen – auch mit Partner. Damit habe ich als Alleinerziehende mehr Zeit, mehr Kraft und mehr Raum. Für mich und mein Kind. Was ich in Bezug auf meine Karriere in den letzten drei Jahren geschafft habe, wäre mit einem Partner nicht möglich gewesen. Wirklich niemals. Außer wir hätten 50/50 ohne Diskussion gelebt. Aber ist das überhaupt eine realistische Erwartung?

Ich habe das Gefühl, dass das Alleinerziehenden entgegengebrachte Mitleid oft genug Projektion ist. Projektion des eigenen Unglücks, nämlich mit der ganzen Scheiße eben doch alleine zu sein, und Angst davor, irgendwann nicht einmal mehr sonntags der Welt die heile Familie vorspielen zu können, weil sich der Mann für eine 15 Jahre Jüngere entschieden hat. Ich würde mir wünschen – ganz besonders von Frauen – dass sie ihr merkwürdiges Bild der verlassenen und verlotterten Alleinerziehenden hinterfragen. Ich für meinen Teil kann mich und alle Alleinerziehenden, die ich kenne, in diesem Bild nicht wiederfinden. Wir sind glückliche, unabhängige und erfolgreiche self-partnered Mütter und wollen auch als diese gesehen werden.

  1. Es hat mir das Herz gebrochen, wenn der Vater meiner Kinder abends kam. Die Kinder hatten ihn den Tag über nicht vermisst, aber wenn er abends kam und nochmal kurz verschwand, um sich umzuziehen, weinten sie furchtbar. WENN er kam… jeden Abend die Hoffnung, jeden Abend die gleiche Zurücksetzung: Du bist, ihr seid nicht so wichtig wie meine Geliebte, die Philosophie. Ich brachte die Kinder zu Bett, er sass am Schreibtisch, unnahbar, unstörbar. Mein Geld war Familiengeld, seins war seins. Viele Reisen ohne uns, natürlich nur zu wissenschaftlichen Kongressen. Oder zu fernen Studienfreunden, die Kinder sind ja zu klein zum Fliegen….Das war psychische Gewalt und ich habe Jahre gebraucht, mich daraus zu lösen. Und er versteht es bis heute nicht. Warum ich ihn „aussortiert“ habe…
    Ich würde meine Kinder sofort noch einmal bekommen (vielleicht etwas früher), aber ich würde auf jeden Fall ein anderes Partnerschaftsmodell wählen. Oder Single bleiben.

  2. Wenn es tatsächlich so ist wie in dem Artikel beschrieben (der Mann als zweites Kind und nicht als Partner) ist es sicherlich wahr, dass alleinerziehend einfacher ist. Allerdings kenne ich persönlich schon einige Alleinerziehende für die es schwer ist – gerade mit mehr als einem Kind. Sicherlich ist auch nochmal zu unterscheiden ob allein oder getrennt erziehend. Freundinnen von mir, die wirklich allein mit dem Kind sind, haben beruflich enorme Schwierigkeiten Karriere zu machen und gleichzeitig ihren eigenen Anspruch an Kinderbetreuung gerecht zu werden. Damit einher geht die Frage wieviel Fremdbetreuung (Stunden pro Tag) man für das eigene Kind möchte oder was im Falle der Kita/Ferienschließung oder Krankheit passiert. Viele haben da nicht so die Wahl und es ist nicht so heititei wie hier beschrieben. Die Wirtschaft hat beizeiten noch nicht so viel Verständnis wie es sein sollte.
    Ich stimme zu dass Alleinerziehenden kein Stigma oder keine Zuschreibung auferlegt werden sollte.
    Der Artikel ist mir allerdings viel zu schwarz/weiß und stellt es so dar als ob Männer grundsätzlich nicht mithelfen,ihr Ding machen und die Frau dann verlassen wird, wenn sie älter wird. Und es kommt so rüber als ob eigentlich alle besser dran wären die Kids alleine zu erziehen. Das ist schade, denn die eigentliche Message (es geht auch alleine und ich bin glücklicher damit so wie es ist), geht damit in leichter Verbitterung unter.

    Die Geschichten von Frauen und Männern, wie hier beschrieben, gibt es und ich bin tatsächlich auch immer wieder erstaunt wie sehr die Gleichberechtigung leidet sobald ein Kind da ist aber gerade in Berlin (wo die Autorin sich offensichtlich bewegt) gibt es auch genug andere Beispiele.
    Wenn eine Beziehung toxisch wird und sich eine*r der Partner*innen nicht einbringt in Erziehung, Haushalt und co. sollte sie beendet werden. Ich kenn aber in meinem Umfeld (Berlin Kreuzberg was analog zu Prenzlauer Berg zu sehen ist) genug Menschen, die es schaffen zumindest eine halbwegs gleichberechtigte Partnerschaft und Erziehung hinzubekommen. Genauso kenne ich natürlich auch die gegenteiligen Beispiele aber die sind hier tatsächlich eher in der Minderzahl.

    Ich finde man kann einen Lebensentwurf auch schön schildern und erzählen warum man selbst glücklich damit ist und was die Glücksfaktoren sind ohne einen anderen gleichzeitig als antiquitiert oder schlecht darzustellen. Das ist nicht liberal sondern ein Vergleich welcher Lutscher besser ist

    1. Liebe Mirna, danke für deinen Artikel. Ich kann mir vorstellen, dass es sich für bestimmte Menschentypen sehr befreiend, passend und richtig anfühlen kann, alleinerziehend zu sein. Auch ich könnte mir das in der Theorie vorstellen, da ich mit einer sehr selbstbestimmten Mutter und dem entsprechenden Rollenbild groß geworden bin. Da bliebe aber trotzdem noch eine Frage: Mein Partner (wir bleiben bei meinem Beispiel) ist für meine Tochter ein großer Gewinn. Ein toller Papa, ein liebevoller Spielpartner, ein guter „Versorger“. Was ist mit diesem Aspekt? Bei dir klingt es so, als habe der Vater der Kleinen nach der Trennung gar keine Rolle mehr gespielt?

  3. DEN Partner hätte ich auch entsorgt. Es ist angenehm zu lesen, dass die Autorin nach ihrer freien Entscheidung als erwachsener Mensch erstmal das Positive betont.

    Eine Formulierung wundert mich aber: „sondern wie ein Single ohne Kinder besteuert zu werden,“
    Ähm, es steht Alleinerziehenden doch ebenso ein Kinderfreibetrag bzw. Kindergeld zu? Steht etwa kein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte?

    1. Ein halber Freibetrag bei geteiltem Sorgerecht. Und das Kindergeld wird hälftig auf den Unterhalt (oder in meinem Fall Unterhaltsvorschuss) angerechnet. Ich arbeite 70 %, verdiene eigentlich ganz gut, aber die Steuerklasse bringt mir einen „Steuervorteil“, der echt lächerlich ist. Mich ärgert zudem auch, dass der Vater keinerlei finanzielle Pflichten erfüllt, denn der Vorschuss zahlt er auch nicht zurück, aber den halben Freibetrag erhält.

      1. Wenn der Vater keinen unterhalt leistet kann man beim Finanzamt den ganzen steuerfreibetrag beantragen. Ging bei mir ohne Nachweis. Nur ein Antrag, gilt dann 2 Jahre. Kann das nur empfehlen. Denen steht das nicht mehr zu !

    2. Es ist nicht ganz einfach zu erklären, warum der Kinderfreibetrag in keinem Verhältnis zum Ehegattensplitting steht. Und weil das so schwierig ist, schnallt das auch kein Politiker und alle lassen lieber die Finger davon. Leider, denn in sehr vielen europäischen Ländern werden Alleinerziehende genauso besteuert wie Verheiratete – nur in Deutschland nicht. Ein sprechendes Beispiel: mein Arbeitskollege, der mit einem Mann verheiratet ist, zahlt weniger Steuern als ich, obwohl wir gleich viel verdienen und ich zwei Kinder alleine großziehe. Kleine Prise Galgenhumor: er und sein Mann können die Betreuung ihres Hundes währen beide im Urlaub sind, von der Steuer absetzen. Hab schon alles versucht, Kinder nehmen die in der Hundepension leider nicht. 😉

      1. @Andrea:
        Ehegattensplitting war in meinem Betrag irrelevant.
        Mir ging es um die Behauptung von Frau Funk, sie bezahle als Alleinerziehende Steuern wie eine KINDERLOSE Single.

        Zu Ihrem Kollegen:
        Wie vergleichen Sie ihr Steueraufkommen? Vergleichen Sie ihr Netto? Haben Sie dabei Steuerklassen und Kindergeld berücksichtigt? Haben Sie ihre Steuerbescheide verglichen?

      1. Also das mit dem besteuert wie ein Single ohne Kinder kann nicht sein, es gibt dafür die Steuerklasse 2 und der Kinderfreibetrag kann übertragen werden, wenn kein Unterhalt bezahlt wird. Ansonsten muss ich leider dem Artikel zustimmen, denn es herrscht immer noch das Bild der klassischen Rollenverteilung. Frau in einer Partnerschaft steckt zurück sobald ein Kind da ist, komme was wolle. Der Mann verzichtet nicht und ist auch sonst rigoros, sobald die Partnerin nicht „funktioniert“. Am Ende steht eine Frau, die arbeiten geht, den Haushalt mehr oder weniger schmeißt, sich ums Kind kümmert und danach um den Partner. Sie selbst kommt in den meisten Fällen zu kurz. Der Mann möchte sich nicht in seiner „Freiheit“ einschränken lassen und auch nicht sein bequemes Leben aufgeben. Auch heute noch ist das in unserer Gesellschaft tief verankert und auch wir geben dieses Denken und Handeln immer noch an unsere Kinder weiter. Ich finde es sehr gut, durch den Beitrag auch mal auf die positiven Seiten einer Alleinerziehenden aufmerksam zu machen, auch wenn es noch lange kein Zuckerschlecken ist.

        1. Also ich finde es herrlich, dass wir in einer Zeit leben, in der man nicht bis zum Ableben mit dem Kindsvater/Ehemann zusammen sein muss. Wer nicht glücklich ist trennt sich. Und dann ist alles wieder gut. Ich finde es schade, dass das Kleinfamiliendasein hier so deprimierend dargestellt wird. Es gibt auch die glückliche Kleinfamilie in Deutschland. Jedem das seine.
          Aber eins muss ich hier wirklich klarstellen. Das Thema Ehegattensplitting ist hier absolut deplatziert. Davon profitieren nur Ehemeute mit krassem Gehaltsunterschied. Aber hello 2020, ich verdiene genauso viel wie mein Mann: ergo keine Steuervorteile.

  4. Genauso habe ich mich damals auch entschieden! Und es war eine gute Entscheidung, die ich niemals bereut habe! Mitleidige Blicke habe ich im Übrigen selten geerntet. Mir sind nur immer wieder Männer begegnet, die selbstbewusste alleinerziehende Frauen als B-Ware im Dating sahen.Angst hatten, als Versorger missbraucht zu werden. Ich fand die Einstellung sehr lustig, da ich zu dem Zeitpunkt schon mehr Geld zur Verfügung hatte und gar nicht auf das Geld eines vermeintlichen Partners angewiesen gewesen wäre. Ich bin jetzt wieder in einer Glücklichen Beziehung, doch die damaliges Zeit mit meiner Tochter war für unsere Bindung extrem wichtig und ich denke, dass ich in diesem Lebensabschnitt Feminismus e
    Wohl am authentischsten gelebt habe!

  5. Als Alleinerziehende, berufstätige habe ich mich schon mit dem Kinderfreibetrag beschäftigt. Leider wird dieser gegen das steuerfreie Kindergeld aufgerechnet und lohnt sich erst ab einem jährlichen Verdienst über 37000€ im Jahr. Für selten vollzeitarbeitende Eltern also kaum hilfreich.
    Heißt, ich darf mich damit arrangieren, wie ein alleinlebender Single besteuert zu werden. Meiner Meinung nach, gleichen das die 204€ Kindergeld bei weitem nicht aus.

    1. Es gibt auch genug alleinerziehende die IN einer Ehe/Partnerschaft sind weil sich der andere Elternteil nicht um die Kinder kümmern möchte.
      Es gibt auch Familien, die ihre Kinder von 07:00 – 17:00 in die Ganztages Kita/Schule abgeben MÜSSEN weil es einfach beruflich nicht anders geht. Es existieren so viele Beispiele für vernachlässigte Kinder unabhängig davon ob in einer klassischen Familie oder beim Alleinerziehenden Elternteil, so dass die grundsätzliche Thematik gar nicht mehr das Allererziehend sein ist, sondern Lebensumstände und Arbeitsbedingungen im allgemeinen. Ich kenne Familien bei diesen die Kids den Papa unter der Woche gar nicht sehen weil er als Arzt in einer anderen Stadt arbeitet oder in Schicht arbeitet. Ich selber bin mit meinem Kind allein, der Vater erzieht mit, sind glücklich und leben so frei und flexibel wie viele Paare mit Kids gemeinsam es nicht können…Meine Partnerschaft genieße ich und möchte gar nicht mehr den Luxus aufgeben den ich habe, nämlich die Zweisamkeit mit meinem Kind, die finanzielle Unabhängigkeit und nicht die Haushaltsfee eines Mannes zu sein ✌

  6. Ja!! Mir geht es mit zwei Kindern allein auch wunderbar. Seit 6 Jahren ziehe ich sie getrennt vom Vater auf (damals 4 und 1j). mein stresspegel hat sich drastisch gesenkt und beruflich ging es steil bergauf.

  7. GOI Kinderfreibetrag und Kindergeld stehen jedem zu! Das hat nichts mit dem Unterschied zwischen Steuerklasse 2 und 3 zu tun bzw. mit dem Ehegattensplitting zu tun. Ich finde eine Steuerbegünstigung von 2000 bis 5000 Euro pro Jahr gegenüber maximal 720 € Euro für Alleinerziehende jährlich nicht vergleichbar, aber vielleicht ist Deine Rechnung eine andere?

    Ehrlich gesagt höre ich im vertraulichen Gespräch in letzter Zeit häufig, dass es mit der fairen Aufgabenverteilung im Haushalt und in Bezug auf die Kindererziehung hapert und da viel geschönt wird nach Außen. Mehr Arbeit habe ich auf jeden Fall nicht, seit ich allein erziehend bin und weniger Stress sowieso.

    Gelöst ist Dank Trennung auch das Problem der Kinderbetreuung in den Schulferien, da man ja nicht mehr zusammen Urlaub nehmen muss.Angenehmer auch die freien Wochenenden, statt leidiger Diskussionen, wer wann Kind frei hat. Und letztendlich fährt man möglicherweise auch besser, wenn man sich finanziell selbst absichert anstatt sich auf die Altersvorsorge „Mann“ zu verlassen (es sei denn man hat sich mit dem Partner diesbezüglich fair verständigt, was aber selten der Fall ist)

  8. Ich bin selbst alleinerziehende Mama einer Tochter und kann nur zu gut verstehen, wie sehr das Mitleid und die wertenden Blicke und Kommentare der anderen nerven. „Wie schaffst du das, ich könnte das nicht, immer so allein“ – tja, man hat nicht die Wahl, man macht einfach. Und manchmal ist es einfacher, genau wie im Artikel beschrieben, ohne Diskussionen (von denen mit dem Kind abgesehen) einfach sein Ding, seine Erziehungsziele, Urlaubspläne, Tagesstrukturen, spontane Ideen etc. durchziehen zu können. Aber manchmal ist es auch einfach nur anstrengend. Und das kommt hier zu kurz. Man ist einfach immer zuständig, immer verantwortlich, und es gibt nie wirklich Pause. Vielleicht alle zwei Wochen, falls regelmäßiger Umgang stattfindet, aber nicht im Alltag, nicht an den anderen Wochenenden und auch nicht im Urlaub. Die hübsche Alleinerziehende mit glänzendem Haar und glücklichem Baby im Tragegurt wie auf dem Foto – ja, gibt es, aber viel häufiger gibt es doch die, die wie ich Augenringe von der Tiefe des Marianengrabens haben und tagelang nicht zum Haarewaschen kommen. Fehlendes Make-up und Stoppelhaare an den Beinen sind kein feministisches Statement, sondern lediglich Mangel an Zeit. Und es ist nicht mal jemand da, mit dem man darüber lachen oder diskutieren könnte.
    Ja, auch ich bin viel mit meiner Tochter unterwegs und genieße spontane Ausflüge, Wochenendtrips und Reisen. Aber ich sitze abends dann nicht immer glückselig da und schaue zu, wie sie friedlich schläft, sondern ich vermisse es, mit jemand anderem ein Glas Wein zu trinken und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Ich bin glücklich meinen eigenen Weg machen zu können – auch weil ich es im Gegensatz zu vielen anderen Alleinerziehenden finanziell kann – aber es ist nicht jeden Tag gleich gut so, wie es ist.
    Und das ist das nächste: Viele Alleinerziehende sind finanziell am absoluten Limit. Von Entscheidungsfreiheit und Zeit für das Kind ist da nicht die Rede. Alles und alle Beteiligte müssen einfach funktionieren. Gerade wenn man wie ich in einer kleineren Stadt und nicht in einer Metropole lebt, ist man zudem oft die Exotin und das kann sich schnell ziemlich einsam anfühlen.
    Ich finde es wirklich gut, dass hier Alleinerziehende aus der Mitleidsecke herausgeholt werden sollen. Das ist absolut richtig. Aber Alleinerziehen ist auch kein romantisches Idealbild. Klar ist, dass der Staat und auch die Unternehmen mehr tun müssen, damit Alleinerziehende und ihre Kinder besser unterstützt werden und finanziell auch besser über die Runden kommen. Klar ist auch, dass man auch in einer Partnerschaft echt einsam sein kann. Und dass es für einen selbst und seine Kinder besser sein kann es allein durchzuziehen. Ein romantisches Idealbild sollte das Alleinerziehen aber genauso wenig sein wie die klassische Kleinfamilie oder jede andere familiäre Lebensweise. Denn jeder Weg hat Vor- und Nachteile und jeder muss für sich und seine Kinder entscheiden, wie sie oder er am besten leben möchte.

    1. Liebe Sarah,
      dieser Kommentar gibt ziemlich genau die Gedanken wieder, die mir beim Lesen des Artikels kamen. Wie immer wird meiner Meinung nach der differenzierte Blick der Wirklichkeit gerechter als das pauschale Rosig- oder Schwarzmalen einer Lebenssituation.
      Mir kam auch die Frage, wer der Autorin ihr so offensichtlich selbstbestimmtes Leben inklusive Kind und beruflicher Karriere ermöglicht: eben vermutlich wieder andere Frauen, die in Kindergärten etc. die Care-Arbeit gegen Bezahlung für sie übernehmen. Eine solch privilegierte Situation hat auch nicht jede Alleinerziehende. Liebe Grüße, (ebenfalls) Sarah;-)

  9. Ich habe nach 10 Jahren eheleben und 8 Jahren „nur“ Muttersein, meinen notorischen Lügner und Fremdgeher als Ehemann verlassen. Der Start danach war sehr schwierig. Trotzdem habe ich mit Zwillingen noch einmal durchgestartet und Karriere gemacht. Nichts von verlotterten, alleinerziehenden Mutter. Das war ich eher in meiner Ehe, als ich nur gedemütigt und angelogen wurde und ich bald keinen Respekt mehr vor mir hatte. Meine Töchter sind 15 Jahre, sind sehr fleißig in der Schule und sind sonst ordentlich geraten. Ich hoffe ihnen ein Vorbild sein zu können, dass es auch ohne Ehemann/Partner gehen kann. Lieber die Reisleine ziehen und Alleinerziehende sein, als einen Modell hinterherzuhinken was keinen Mehrwert bietet. Wir drei Mädels fühlen uns super, so wie es ist.

  10. Liebe Mirna
    Es sieht auch für mich so aus als könntest du dein starkes Lebensmodell nur darstellen, indem du auf das Anderer herabschaust. Dabei gibt es doch heutzutage so viele, so gute Modelle, die für alle Beteiligten funktionieren. Ich kenne auch wirklich niemanden,der Mitleid mit Alleinerziehenden hat nur weil sie alleinerziehend sind. Feminismus und Emanzipation darf nicht zum Komplex werden, der dazu führt einander eines falschen Lebens zu bezichtigen. Es gibt so viel wichtigeres zu tun – Lasst uns lieber zusammen stark sein und für die Rechte von allen Familien einstehen. Das würde auch den Männern gut tun, die es oft auch gar nicht so leicht haben die Ansprüche einer modernen Familie im Berufsleben durchzusetzen.

  11. Ich wollte auch kurz darauf eingehen, aber Anna hat es obern schon sehr schön oben formuliert. Es ist mir auch viel zu schwarz / weiß und auch wenn ich die Botschaft „es geht auch alleine und man kann auch so glücklicher sein“ voll unterstützen würde, macht mich diesen Artikel echt traurig und etwas wütend. Es gibt Väter, die sich wohl um die Kinder mitkümmern könnten (das erlebe ich täglich) und ich bin froh, dass meine Tochter auch von der etwas andere Einstellung des Vaters profitieren darf. Ich bin ebenfalls froh, dass ich nur die Hälfte der zeit zur Kita rennen muss, und die andere Hälfte länger arbeiten darf oder mich mit Freuenden treffe, weit weg von den Haushalt-Sorgen. Danach komme ich voll aufgeladen und bereit, den Familien-Alltag mitzusteueren. Aber das geht natürlich nur in einer guten Partnerschaft, natürlich. Schade, das Message hätte voll positiv sein können, der Artikel hat aber für mich einen echt verbitterte Geschmack 🙁 Der letzte Ansatz nehme ich aber mit: Dass man Alleinerziehende nicht pauschal mit Mitleid betrachten sollte, und ständig nach dem Vater fragt, das finde ich wichtig und gut!

  12. Wir können uns als Gesellschaft entscheiden, wie wir leben wollen. Welches Leitbild von Familie wollen wir?

    Konzentrieren wir uns noch mehr auf Ein-Eltern-Familien, alimentieren diese höher (wie die Autorin fordert) und tragen dafür nicht nur die direkten, sondern auch die enormen sozialen Folgekosten der Väter-Deprivation (vgl. Bachmann et al. 2019)? Wollen wir tradierte Ordnungsprinzipien, die sich einfach durchsetzen lassen, beibehalten, indem wir in der Regel nur einen Elternteil entscheiden lassen (weil wir z. B. abweichende Meinungen in Erziehungsfragen für schädlich halten)? Es hätte den Vorteil, dass wir an dem herrschenden Leitbild des male-breadwinner Modells, das insbesondere nach einer Trennung i. d. R. rigoros umgesetzt wird, nicht viel ändern müssen. Erste Vorschläge z. B. der Grünen, die Trennung von finanziellen- und Sorgeunterhalt konsequenter umzusetzen – inkl. Gehaltspfändung direkt vom Arbeitgeber – liegen auf dem Tisch.

    ODER

    möchten wir einen Paradigmenwechsel hin zu einer Annahme gleichwertiger Elternteile? Unterstützen wir Eltern dabei – insbesondere nach einer Trennung – so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen? Nehmen wir die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung und Neurowissenschaften zur Kenntnis? Halten wir Pluralität von Meinungen auch in der Familiensorge für eine Chance eher als eine Bedrohung?

    Dann sollten wir niemanden aus seiner Erziehungsverantworung entlassen und für die Kinder so viel Bindungspluralität wie möglich schaffen.

    Mehr Infos zu egalitärer Elternschaft: http://www.getrennterziehen.org
    http://www.maenner-in-sorge.de

    P.S. Es wäre für Kinder sicher besser, wenn nicht ein Geschlecht pauschal als Partner in einer Beziehung abgewertet würde.

  13. Leider gibt es auch getrennte Ehemänner, die ihre Partnerin nicht einfach in Frieden lassen nach der Trennung.

    Die sogenannte Männerrechtsbewegung hat es hinbekommen, dass ein getrennter Vater sich jederzeit in die Erziehung einmischen, den Aufenthaltsort bestimmen darf und ähnliches. Ja, sogar gewalttätige und missbrauchende Männer haben oftmals das Recht, ihr Kind regelmäßig zu sich zu nehmen. Ich habe Geschichten gehört, die sind so empörend! Das Kind möchte nicht zum Vater, muss aber, weil er es so will.

    Hinzu kommt, dass Frau Funk wohl ganz gut verdient und, so wie ich das verstanden habe, auch zuhause arbeiten kann. Anderen Müttern bleibt nichts anderes übrig, als zumindest für einen Teilzeitjob für Stunden das Haus zu verlassen. In dieser Zeit wird das Kind zusammen mit vielen anderen bei einer überforderten Tagesmutter aufbewahrt.

    Auch werden ledige Mütter nicht gerne eingestellt. Das Kind könnte ja krank werden, und dann fehlt sie…. das darf nicht sein! Und so finden sich gerade alleinerziehende Mütter in der Hartz-IV-Falle wieder. Für sie gibt es kein Kindergeld. (Es wird mit dem Bezug verrechnet, ist also weg.)

    Ich finde es sehr schön, dass es Fälle gibt, die sich so positiv gestalten wie im Artikel oben. Aber repräsentativ scheint mir diese Situation leider nicht zu sein. Ich höre, dass es in Schweden sehr viel besser ist für Mütter. Unsere deutschen Politiker interessieren sich offenbar nicht so wirklich für die nächste Generation.

    1. „Die sogenannte Männerrechtsbewegung hat es hinbekommen, dass ein getrennter Vater sich jederzeit in die Erziehung einmischen, den Aufenthaltsort bestimmen darf und ähnliches.“

      Ähem… wieso denn auch nicht? Er ist doch genauso ein Elternteil wie die Mutter?

      Wohlgemerkt, ich rede hier ganz bewusst nicht von den Männern, die Sie im darauffolgenden Satz erwähnen, sondern tatsächlich einfach nur solchen, bei denen es partnerschaftlich nicht mit ihnen und der Mutter funktioniert hat (Und selbstverständlich sollte diese Art von „Einmischung“ auch nur dann in Ordnung sein, wenn der Vater sich grundsätzlich um seinen Nachwuchs kümmert).

  14. Bei mir war es genauso, wir haben immer über alles diskutiert (Erziehung, Werte, Normen, wie wäscht man Wäsche, wie erzieht man usw. – er ist Spezialist auf allen Gebieten 😉 und arbeitet 50 Stunden) und ich fühlte mich immer mehr gestresst und unter Druck gesetzt.
    Mit den kleinen Kindern war der Nachmittag anstrengend, aber schön. Bis er nach Hause kam mit einem Sack voller Erwartungen an die Familie. Obwohl er im Haushalt geholfen hat, fühlte ich mich immer schlechter.
    Seit der Trennung läuft es insgesamt viel ruhiger und konstanter bei mir und meinen Kindern. Ich bin viel zufriedener und brauche niemanden an meiner Seite. Mit dem Papa besteht jetzt eine gute, professionelle Verbindung ohne Streiterei. Das ist für alle viel angenehmer! Die Kinder sind automatisch auch zufrieden, sind die Eltern zufrieden und so ist alles gut.
    Ich werde auch immer mitleidig gefragt wie es mir denn geht und ich denke kurz nach und kann nur sagen: mit geht es gut so wie es ist, ich bin viel ruhiger, mein Leben ist konstanter und die Kinder sind zufrieden. Fühlt sich genau richtig an. 🙂

  15. Dieser Geschichte das mit deiner Mutter könnte genau meiner Mutter sein.
    Sie hatte uns sobald sie ein neuer Freund hatte uns ,meine Schwester und mich in der ecke gestellt als wenn uns es nicht gibt sozusagen.Ihr war Alle ex die sie hatten viel Wichtiger als uns.Haben auch daher kompl.beziehungen zueinander kein Typisch Mutter-Tochter halt.Dafür ist sie ein Tolle Grossmutter.Aus dieser Erfahrungen und Prägungen sind meine 3Kinder Nr.1 im Leben.Der Mann kommt am Letzte stelle.Bin auch zum 2.mal Allein Erziehende.Bei älteste Tochter warf ich meine Grosse Liebe raus während Schwangerschaft.Bei 2.Ex noch Ehemann nach ach und krach kompl.schwierigen Zeiten hab ich mich auch von Ihm gelöst.Es geht mir viel besser.Verstehe jedoch besonders mit 1.Ex mit 2.Ex ist auch ok.Nur manchmal
    Haben wir heftig streit wegen Irgendwas.Wir sind zu sehr verschieden.

  16. Die Intention der Autorin finde ich gut. Ich bin seit sechs Jahren alleinerziehend und fühle mich immer noch etwas unwohl dabei, das zu artikulieren. Die Angst, damit in eine Schublade gesteckt zu werden, begleitet mich noch immer, trotz tollem Kind, gutem Job etc. Das typische Bild der Alleinerziehenden nervt echt gewaltig, wobei doch unsere Lebensstile auch ganz vielfältig sind und es bestimmt einige gibt, die damit sehr glücklich sind.
    Die meisten, die ich kenne, sind es aber nicht. Sie sind hart gestresst und kurz vor dem Burnout. Natürlich jetten sie auch nicht zwischen Berlin und Tel Aviv oder schreiben in den Abendstunden mal eben noch einen Artikel. Vor allem nicht, wenn die Kinder das Kinderwagen-Alter überschritten haben, eine Behinderung oder chronische Krankheit haben oder das Geld knapp ist. Es gibt viele Alleinerziehende, die nicht so priviligiert sind und sich das Alleinsein auch nicht ausgesucht haben. Ich kann mich da nicht wiederfinden und finde das kein glaubwürdiges Plädoyer für ein neues Bild der Alleinerziehenden.

  17. Ich mag die Autorin sehr und finde es toll wenn man aus eigener Kraft die eigenen Bedürfnisse erkennt und dafür kämpft.
    Ich finde es nur sehr schade, wenn Mütter die Väter komplett außen vor lassen.
    Klar es gibt viele Männer die sich nicht interessieren, aber Kinder brauchen sowohl Väter als auch Mütter, bzw. mehrere Bezugspersonen.
    Der Satz: „Das Leben von meiner Tochter und mir unterliegt einer klaren Struktur, die de facto nie durch eine andere Person gestört wird.“ führt bei mir zu Frage wo der Vater geblieben ist?
    Ich kenne unzählige Fälle in denen die Zeit nach der Trennung noch viel mehr Absprache und Diskussion gebraucht hat.
    Immer mehr Männer wollen auch einen Anteil im Leben ihrer Kinder nach der Trennung und werden In manchen Fällen “weggedrängt“ weil es für die Mütter einfacher ist.
    Der Aspekt des Coparentings fehlt mir ein bisschen in dem Artikel.

  18. Alleinerziehend und krank ohne Angehörige ohne Freunde und Bekannte in einer Stadt für einen nichts gibt um einen herum nur Egoisten und Unverbindlichkeit, kein Geld….es ist wie lebendig begraben…

  19. ja klar, wenn du der alleinige meinungsträger und „bestimmer“ bist in deiner familie als alleinerziehende hast du bestimmt viel konflikte nicht. doch sind es nicht gerade die auseinandersetzungen und konfrontationen mit anderen menschen, welche uns zur weiterentwicklung andregen können? und was lernt dabei das kind? es kann im besten fall erleben, wie man miteinander komuniziert und konflikte austrägt. wenn aber niemand anderes da ist, fällt dieser wichtige lernprozess weg.
    (natürlich gibt es auch viele die nicht freiwillig und gerne alleinerziehend sind und man kann auch mit zwei eltern diesen lernprozess nicht durchmachen)

  20. Nicht für jede*n Alleinerziehende*n ist es so einfach wie für dich und diese Pauschalisierung ist ein Schlag ins Gesicht für jene. Toll, dass es für dich so gut geht als Alleinerziehende, aber schau doch auch mal über deinen Tellerrand.

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