Sina auf fünf unterschiedlichen Polaroids mit unterschiedlichen Frisuren, Kurzhaar und Langhaar
Foto: Mona Siegers

„Ich möchte mein Leben leben und nicht das tun, was andere von mir erwarten“

Kund*in
Yves Rocher
Autor*in
EDITION F studio
Gesponsert

Welche Veränderungen im Leben haben bei euch zu einer radikalen Typveränderung geführt? Das haben wir unsere Community im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Yves Rocher gefragt. Heraus kamen berührende und unglaubliche Geschichten. Eine davon hat uns Sina erzählt. 

Haare unterstreichen einen Charakter. Mit Hilfe unserer Haare rebellieren wir. Oder passen uns an. Sina erzählt mit der Geschichte ihrer Haare auch ihre eigene Geschichte. Denn jede neue Farbe, jeder neue Schnitt markiert bei ihr eine neue Lebensphase.

Sina ist heute Mitte dreißig. Und – kleiner Spoiler: Nach unserem Gespräch habe ich das Gefühl, dass ich lange nicht mehr einem so freien und selbstbestimmten Menschen begegnet bin. Aber von Anfang an:

Sina heute: Sie stillt mit ihrem Unternehmen das Fernweh Soloreisender – hier in Kolumbien.

Zu Beginn – da war sie noch ein Teenager – hatte Sina das Gefühl, man müsse längere Haare haben, um weiblich zu sein. Sie fand, dass ihr lange Haare eigentlich nicht standen. Zu dünn. Zu flach anliegend. Zu glatt. Zu gern hätte sie sich die Haare einfach abgeschnitten. Aber das traute sie sich damals nicht.

„Mit 16 war ich zum Schüler*innenaustausch ein Jahr lang in Peru. Da habe ich mir eine Dauerwelle machen lassen, in der Hoffnung, dass meine Haare endlich ein bisschen mehr Volumen bekommen. Aber das war keine gute Idee.“

Sina Reischauer

Riesenthema: Reisen

Reisen war für Sina immer ein Riesenthema. Die ersten neun Jahre ihres Lebens verbrachte sie in England. Danach ging es mit ihrer Familie zurück nach Deutschland.
Mit 16 Jahren folgte ein Austauschjahr in Peru. Im Rahmen ihres Studiums war sie einige Monate in Buenos Aires. Und: Sie absolvierte ein Auslandspraktikum auf Mallorca.

„Während des Studiums dachte ich, dass ich kurze Haare haben muss, um professionell auszusehen.“

Sina Reischauer
Kurze Haare waren für Sina lange Teil der Professionalität im Job.

Ankommen und Karriere machen

Bei Sina entwickelte sich der Traum, im Bereich Film und Fernsehen zu arbeiten. Also machte sie in England ihren Master in Television Studies, ging nach London und sagte sich: „Ich bin überall auf der Welt gewesen. Jetzt komme ich an und mache erstmal Karriere.“ Sie spricht drei Sprachen fließend, wurde bei der BBC genommen und arbeitete sehr viel.

„Die korrekte Frisur saß und ich dachte: So, ich bin jetzt die Businessfrau.“

Sina Reischauer

Sina erzählt, dass sie bei der BBC im Sales-Bereich tätig war. Sie achtete sehr auf ihr Äußeres, war nur in Blazer und Kleid unterwegs, immer korrekt, immer perfekt, „das gehörte für mich zum Professionell-Sein dazu“.
Und London, dachte sie sich, war nun ihr Zuhause. Hier wollte sie sich ihre Karriere aufbauen. Den richtigen Mann finden, heiraten, Kinder kriegen – ganz sicher. Zunächst schien es in diese Richtung zu gehen: Sie lernte ihren Freund kennen, die beiden bezogen eine gemeinsame Wohnung, Sina hatte einen „ordentlichen“ Job. Und trotzdem fehlte etwas.

Raus in die Welt

Sina unterdrückte in dieser Zeit des Ankommens ihre Reise- und Abenteuerlust, redete sich ein, so sei das Leben als Erwachsene wohl. Merkte aber zunehmend, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Und sie traf radikale Entscheidungen: Trennte sich von ihrem Freund, verließ die Wohnung und zog in eine wilde 6er-WG mit Dachterrasse, Cocktails und Chaos. Da war sie 32 Jahre alt. Und sie fragte sie: Was ist der nächste Schritt?

„Das konnte nicht alles gewesen sein.“

Sina Reischauer

Für sich fasste sie den Entschluss: „Ich gehe!“. Sie blieb aber noch ein halbes Jahr in London, um den Bonus ihres Arbeitgebers mitzunehmen. Bis dahin führte sie eine Art Doppelleben. Innerlich hatte sie sich schon verabschiedet von ihrem alten Leben. Äußerlich war nur an einer Sache erkennbar, dass bald alles anders werden sollte: Sie färbte sich die Haare. 

Neue Farbe – neue Pläne: „Ich sah aus wie Boris Johnson.“

„Ich hatte dunkelbraune Haare und habe dem Friseur gesagt, ich möchte Platinum. Er hat sie gefärbt und sie wurden gelb. Also richtig gelb. Ich sah aus wie Boris Johnson, das war ganz schlimm.“

Sina Reischauer

„Kaum war der Bonus auf meinem Konto, bin ich sofort zu meinem Chef gegangen und habe die Kündigung eingereicht.“ Sina steckte keinen festen zeitlichen Rahmen ab. Sie wollte einfach reisen, bis sie keine Lust mehr hatte oder bis es einen Grund gab, irgendwo zu bleiben. Aber erst einmal: Freiheit. 

Drei Monate war sie in Israel, arbeitete dort in einer veganen Bäckerei oder verlegte Kacheln in einem Hostel. Sie reiste mit einer Freundin ans Tote Meer und in die Wüste; sie gingen mit der Sonne ins Bett und standen mit der Sonne auf.

Endlich wieder auf Reisen: Sina in China.

„Die Frisur ist wirklich egal, wenn man gerade ganz viel erlebt.“

Sina Reischauer

„Die Frisur ist wirklich egal, wenn man gerade ganz viel erlebt“, erzählt sie. Was ihr aber gerade beim Reisen zugutekam, waren feste Shampoos. Die hatte sie dabei, weil sie kaum Platz wegnehmen und umkompliziert sind. Außerdem wurde Nachhaltigkeit für Sina, je mehr Erfahrungen sie machte und je mehr Länder sie sah, zu einem sehr wichtigen Thema.
Sina reiste schließlich allein durch China und nach Japan. „Ich habe den Mount Fuji gesehen, die Kirschblüte, Kyoto und Tokio – und ich hatte wilde Karaokenächte.“

Sina in Tel Aviv – Haare können das Lebensgefühl widerspiegeln.

Irgendwann wurde das Heimweh größer als das Fernweh. Ihre Familie lebt in Berlin. Wo Sina schließlich landet und sich entscheidet, beruflich ihre Solo-Reiseerfahrungen und Leidenschaft für Abenteuer zu nutzen. „Ich möchte andere Soloreisende von 30 bis 45 zusammenbringen, damit sie gemeinsam reisen, Freund*innenschaften aufbauen und die Welt entdecken können. Damit keine*r die Reiseträume hinten anstellen muss und jede*r ein Leben voller unvergesslicher Abenteuer führen kann. So habe ich meine eigene Reisemarke gegründet, unter der ich Gruppenreisen anbiete.“

Und inwiefern spiegeln ihre Haare heute ihr Lebensgefühl wider? 

„Jetzt bin ich weniger professionell in meinem Auftreten. Ich bin entspannter, habe mir die Haare wieder lang wachsen lassen, auch wenn sie flach sind. Aber egal, ich finde das gerade für mich schöner. Ich habe keine Lust mehr auf dieses Korrekt-Sein, sondern möchte mein Leben leben und nicht ständig das tun, was andere von mir erwarten.“

Sina Reischauer

Während Sina zu Beginn immer darüber nachgedacht hat, wie sie mit ihrer Frisur dem entsprechen kann, was andere von ihrer jeweiligen Rolle erwarten, hat sie im Lauf der Zeit zu sich selbst gefunden und konzentriert sich mittlerweile auf das, was sie wirklich möchte. Und das, sagt sie, wünsche sie jedem Menschen. 

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