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Diana Doko: „Kaum jemand ist in der Lage, die Anzeichen für eine Depression zu erkennen“

Diana Doko ist eine unserer „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“ – mit ihrem Verein „Freunde fürs Leben“ will sie über Depressionen aufklären – und die Zahl derer verringern, die durch Suizid ihrem Leben ein Ende setzen.

Depression und Suizid hängen zusammen

Jedes Jahr sterben in Deutschland 10.000 Menschen durch Suizid. 90 Prozent von ihnen litten an einer psychischen Erkrankung, die meisten unter einer Depression. Diana Dokos Bruder beging mit Anfang Zwanzig Suizid. Zwei Jahre später, nachdem sich die Partnerin ihres Freundes Gerald Schömbs das Leben genommen hatte, gründete sie gemeinsam mit Schömbs den Verein „Freunde fürs Leben“. Seitdem kämpfen sie dafür, dass die Zahl der Menschen, die ihrem Leben durch Suizid ein Ende setzen, sinkt. Sie leistet Aufklärungsarbeit bei jungen Menschen zu den Themen Suizid und seelische Gesundheit. Als Vorstandsvorsitzende des Vereins bietet sie betroffenen Menschen ein sicheres Netzwerk und trägt so dazu bei, dass weniger Menschen den Tod als letzten Ausweg wählen. Ihre Vision ist eine Gesellschaft, in der Depressionen endlich kein Tabuthema mehr sind. Vor einigen Monaten wurde sie unter unsere „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“ gewählt. Wir haben sie in Berlin zum Interview getroffen. Und falls ihr am 10. September am Brandenburger Tor dabei sein wollt: Alle Infos findet ihr hier.

Die WHO hat den 10. September als Tag der Suizidprävention ausgerufen. Ihr plant eine Aktion am Brandenburger Tor in Berlin, was passiert da?

„Wir brauchen mindestens 600 Leute, die da hinkommen, wir planen eine Art Flashmob. Vor zwei Jahren hatten wir die Idee zu ,600 Leben’: 600, weil wir in Deutschland jedes Jahr 600 Jugendliche durch Suizid verlieren. Die 600 Leute also sollen sich auf ein Signal auf den Boden fallen lassen, und so lange liegen bleiben, bis ihnen jemand aufhilft. In diesem Jahr werden das Prominente sein, die uns unterstützen. Wenn sie das innerhalb einer vorgegebenen Zeit schaffen, dann wird es einen Sponsor geben, der die Anschubfinanzierung für eine nationale Aufklärungskampagne bereitstellt. Unsere Forderung ist ja, dass das Thema Depression und Suizid endlich auf die gesundheitspolitische Agenda der Bundesregierung kommt. Diese politische Forderung stellen wir seit mehr als 15 Jahren. Im vergangenen Jahr hatten wir Politiker zu der Aktion eingeladen, die den Gefallenen symbolisch aufhelfen sollten, um zu zeigen, dass ihnen das Thema wichtig ist.

Und hat das etwas gebracht?

„Passiert ist bisher nichts. Dabei war sogar der Bundesgesundheitsminister da. Ich wünsche mir, dass das Thema endlich offiziell gefördert wird. Du siehst ja überall riesige Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die sich an die Öffentlichkeit, also an Erwachsene und junge Menschen richten, etwa zum Thema Alkoholmissbrauch: „Kenn dein Limit“ und so weiter. Meine Mutter hat mir erzählt, dass in ihrer Jugend nicht darüber gesprochen wurde, wenn jemand an Krebs gestorben war; als ich jung war, wurde noch nicht darüber gesprochen, wenn jemand an AIDS starb, später kamen auch hier Aufklärungskampagnen wie „Gib Aids keine Chance“ und „Machs mit“; es ist schon längst an der Zeit, dass über das Thema Depression und Suizid genau so offen gesprochen wird.“

Warum spielt das Thema keine Rolle für die Politik?

„Es ist wirklich absurd: Man kann bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) anrufen und Materialien zu Themen wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch anfordern. Aber zum Thema Depressionen gibt es nichts. Wir von Freunde fürs Leben produzieren Aufklärungsmaterial zu den Themen Depression und Suizid und bieten dieses kostenlos an –  auch der BzGA, und bekommen als Antwort: ,Das dürfen wir nicht, das Thema existiert nicht auf unserer Agenda’ – obwohl in Deutschland mehr Menschen durch Suizid sterben als durch Verkehrsunfälle, Aids, Drogenmissbrauch und Raubüberfälle zusammen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung untersteht der Bundesregierung. Und solange die Themen Depression und Suizid nicht auf deren Agenda stehen, wird sich nichts bewegen. Dabei wäre das Thema Depression in der Schule so wichtig:  In der siebten Klasse kam bei meinem Sohn eine Drogenberaterin und hat über Drogen aufgeklärt, in der achten Klasse kam jemand vom Schulsenat, der über Alkoholmissbrauch gesprochen hat – und Freunde fürs Leben plädieren dafür, dass es auch Aufklärung im Bereich seelische Gesundheit gibt – dass man Jugendlichen zum Beispiel erklärt: ,Ok, du hast schlechte Laune, aber wenn das schon über zwei Wochen andauert und diese oder jene Symptome auftreten, dann solltet ihr mal mit einer Person eures Vertrauens darüber reden und euch dann professionelle Hilfe holen’.“

Es wirkt absurd, dass das Thema keine stärkere Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung hat angesichts von vier Millionen Menschen in Deutschland, die von einer Depression betroffen sind, das Label „Tabu-Thema“ dürfte da eigentlich schon längst nicht mehr greifen. Kannst du dir das irgendwie erklären?

„Nein, das kann ich nicht. Ich weiß nicht, wie oft ich schon vor irgendwelchen Ausschüssen oder auf Konferenzen gesprochen habe und es dann immer hieß: ,Wir kümmern uns drum’ – aber wann denn? Wenn nicht auf Bundesebene, könnte doch zum Beispiel hier in Berlin zumindest der Berliner Senat sagen, das ist ein wichtiges Thema, wir engagieren euren Verein, damit ihr an die Schulen geht. Wenn die Bundesregierung sich des Themas annehmen würde, würde endlich Geld reingesteckt werden. Gerald Schömbs, mit dem ich den Verein gegründet habe, und ich sagen uns eigentlich jedes Jahr: ,Wir machen das nicht weiter, das ist doch schwachsinnig, dass so ein kleiner Verein wie wir ständig  gegen Mauern läuft.’ Aber dann merke ich: Ich will nicht aufgeben. Wir kämpfen jetzt seit 15 Jahren dafür. Seit vergangenem Jahr werde ich öfters auf Vorträge eingeladen, ich werde dazu befragt, wie man jungen Menschen Wissen rund um das Thema Depressionen vermittelt, ich werde zu Kongressen eingeladen. Sagen wir mal so, ich habe Hoffnung, dass sich da doch noch etwas bewegt.“

Haben wir aus deiner Sicht generell immer noch zu große Berührungsängste beim Thema Depressionen?

„Das ist ja nicht nur ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, sondern auch im persönlichen Miteinander. Ich mache das niemandem persönlich zum Vorwurf, aber: Wir erkennen die Signale einer Depression überhaupt nicht richtig. Jugendliche erkennen sie nicht, und wir als Erwachsene oft eben auch nicht, und zwar aus Unwissen, ich zähle mich dazu: Vor 15 Jahren hätte ich auch gesagt: ,Na gut, die ist halt jetzt schlecht drauf, wird schon wieder, in ein paar Wochen geht’s wieder besser’. Wenn wir also unsere Gesellschaft, die Öffentlichkeit darin schulen würden, die Signale zu erkennen, und darauf zu achten, und wenn es ein Thema wäre, das präsent wäre, dann hätten wir keine Angst, etwas falsch zu machen. Es gibt so viele Falschannahmen. Ganz viele Leute denken, wenn sie jemanden direkt auf mögliche Suizidgedanken ansprechen, dann würden sie ihn dazu animieren, also der Werther-Effekt. Das ist falsch. Es gibt den umgekehrten Effekt, den Papageno-Effekt, der auch wissenschaftlich nachgewiesen ist. Wenn du darüber redest, hilft dir das. Ich glaube, viele Menschen reagieren nicht auf Warnsignale, und zwar aus Unwissenheit, oder weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. So werden keine Suizide verhindert.“

Was kann ich konkret tun, um jemandem aus meinem Umfeld, bei dem ich eine Depression vermute, zu unterstützen?

„Zuhören. Zuhören. Zuhören. Die Sorgen meines Gegenüber ernst nehmen und Verständnis zeigen. Man kann auch anbieten, als ersten Schritt mit zum Hausarzt zu gehen. Jeder Hausarzt kennt ein Netzwerk von Therapeuten, und kann an einen passenden Therapeuten überweisen, und er kann auch zumindest grob eine Empfehlung für die Art der Therapie geben. Wenn wir Husten oder Halsschmerzen haben, dann gehen wir zum Arzt und er weiß, was zu tun ist…so sollte das auch bei einer Depression sein. Unser Ziel ist es, Jugendliche, Erwachsene aufzuklären und zu sensibilisieren: Für Signale, an denen man eine Depression erkennen kann. Sie brauchen Hinweise, wen sie sonst noch kontaktieren können, wenn sie an jemanden nicht rankommen, Lehrer, Eltern, wen auch immer. Was mich ärgert: Von Schulen werden wir immer dann kontaktiert und um einen Besuch gebeten, wenn bereits ein Suizid geschehen ist – genau das ist doch das Problem! Unsere Arbeit ist vorher wichtig, und nicht erst, wenn es schon zu spät ist!“

Was ist dein Motor, weiterzumachen, obwohl es ernüchternd ist, seit so vielen Jahren zu kämpfen und oft das Gefühl zu haben, es bringt nichts?

„Wir finanzieren uns rein durch private Spenden, wir wenigen Vereinsmitglieder spenden unserem eigenen Verein Geld, mein Gründungspartner Gerald Schömbs noch viel mehr, ohne ihn würde es den Verein gar nicht mehr geben. Es gibt Schüler, die fünf Euro spenden, das ist wirklich herzzerreißend, aber auf lange Sicht geht es so nicht. Jedes Jahr denken wir uns wieder: So können wir nicht weitermachen – und dann stellen wir immer wieder fest: Passiert ein Suizid, der die Öffentlichkeit bewegt, sei es durch einen Prominenten oder der Fall des Piloten, der eine Germanwings-Maschine zum Absturz brachte, dann sind wir die ersten, die von den Medien kontaktiert werden. Ich bekomme oft gesagt, dass es so eine Seite wie unsere sonst nicht gibt. Wir merken schon immer wieder, wie wichtig unsere Arbeit ist.“

Was die Berichterstattung in den Medien zum Thema Suizid betrifft: Es gibt Empfehlungen, nicht detailliert zu berichten, um Nachahmertaten zu verhindern. Wie stehst du dazu?

„Es stimmt: Wenn ein Prominenter sich das Leben nimmt und darüber berichtet wird, gibt es Nachahmer. Nach dem Suizid von Robert Enke ist die Zahl der Suizide kurzfristig gestiegen, und zwar durch Menschen, die sich auf die gleiche Art umgebracht haben wir er. Jedenfalls ist es der falsche Weg, eine solche Tat aufzubauschen oder boulevardesk darüber berichten. Den Leuten sogar Angst zu machen, wie nach der Germanwings-Katastrophe, nach dem Motto: ,O Gott, der war psychisch krank´ – so als müssten wir vor psychisch kranken Menschen Angst haben. Selbst seriöse Medien sind auf diesen Zug aufgesprungen, das fand ich unverantwortlich. Ich finde es wichtig, die Leute aufzuklären, was seelische Krankheiten sind. Wir schrecklich muss es für Robert Enke gewesen sein, so einen krassen Aufwand zu betreiben, um seine Krankheit jahrelang geheim zu halten. Er hat als Weltklasse-Torwart ja die ganze Zeit funktioniert, hatte keine schlechteren Leistungen gebracht. Was ist das für eine Belastung, nach dem Training nicht einfach sagen zu können: ,Ich muss los, ich habe einen Termin mit meinem Therapeuten´? Wir haben auch einen Leitfaden für Journalisten auf unserer Website, wie sie über das sensible Thema Suizid berichten können. Wichtig ist doch die Botschaft: Suizid ist nicht die Lösung. Depressionen sind behandelbar. Genau das muss vermittelt werden: Es gibt Hilfe, die man in Anspruch nehmen kann und man muss wissen, wie man an die Hilfe gelangt.“

Dieser Satz: „Es gibt immer eine Lösung“ klingt erstmal so banal, aber ist er aus deiner Sicht ganz praktisch wahr? Die Hürde ist sicherlich oft, die nötige professionelle Hilfe erstmal zu finden?

„Wir haben auf unserer Seite einen Selbsttest. Wer mindestens fünf von zehn Fragen mit Ja beantwortet, sollte sich Gedanken machen, ob er professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Wir beantworten auch Fragen, wie: Wie finde ich einen geeigneten Therapeuten? Muss ich eine Therapie selbst bezahlen oder zahlt das die Krankenkasse? Alles Fragen, vor denen die Leute Angst haben. Und wir wollen das Umfeld sensibilisieren. Nicht denken: ,Die hat doch einen Freund/einen Mann, der kümmert sich doch bestimmt´, sondern nochmal nachhaken: ,Hast du jemanden gefunden? Soll ich mich mit ins Wartezimmer setzen?´ Bei Jugendlichen, gerade in der Pubertät, wenn die Hormone verrückt spielen, ist es so wichtig klarzumachen: ,Du bist nicht verrückt, du brauchst einfach Hilfe.´ Oft hilft schon ein Gespräch, um diesen Druck aufzulösen, Organisationen wie Neuhland beraten anonym. Man muss nicht seinen Eltern Bescheid geben, all das müssen Jugendliche wissen.“

Wie könnte man es schaffen, dass ein offener Umgang mit dem Thema gefunden wird?

„Ich frage mich ständig, warum Journalisten, die Bundesregierung, das Gesundheitsministerium sich sperren, dem Thema eine Plattform zu geben. Plötzlich reden alle über Burnout, das ist wie eine Absolution. Bei Burnout ist es auch mal OK zu sagen: , Ich kann nicht mehr´, aber bei einer Depression? Das Thema spielt immer nur bis zu einem gewissen Punkt eine Rolle. Ich persönlich lese auch in seriösen Medien zu wenig darüber, was die Angst vor dem Thema Depression nehmen würde. Eher wird Angst verbreitet, dann ziehen sich Betroffene noch mehr zurück. Die Spekulationen nach dem Germanwings-Absturz waren absurd. Kranke Menschen so zu stigmatisieren, das ging gar nicht. Es gibt so viele Prominente, die sich bei uns melden und uns gern unterstützen würden, die von eigenen depressiven Phasen sprechen – aber sie wollen dann anonym bleiben. Dabei wäre es so wichtig, offen zu sagen: ,Mir ging´s auch mal schlecht und dieses oder jenes hat mir geholfen, so dass es mir jetzt wieder besser geht.“

Kann ich selbst einen Umgang mit einer Depression finden, der es mir leichter macht, mit der Krankheit zu leben?

„Ich bin keine Therapeutin und wir von Freunde fürs Leben leisten keine Beratung, sondern klären über die Themen Depression und Suizid auf. Aber in Bezug auf den Umgang mit der Krankheit Depression erzähle ich immer wieder gern von meiner Begegnung mit Tanja Salkowksi, die ganz offen über ihre Depression spricht und auch ein Buch geschrieben hat, das ich gern empfehle. Es heißt ,Sonnengrau’ und in diesem Buch beschreibt sie unter anderem, wie sie in der Klinik gelernt hat, mit ihrer Depression umzugehen. Sie hat mir mal in einem Gespräch gesagt, dass sie keine Angst vor ihrer Krankheit haben will oder sich auch nicht für diese schämen will, sondern sie möchte sagen können: ,Ich habe eine Depression, das ist eine Krankheit, sie gehört zu mir, und die erkenne ich an, damit möchte ich leben, es soll nicht mein Leben zerstören’. Sie hat gelernt, zu erspüren, wann ein depressiver Schub kommt, und sich ihre Woche entsprechend zu organisieren: Wer kümmert sich an welchem Tag um mich? Sie ruft ihre Freunde und Familie an und bittet sie, an ihr dranzubleiben, sie ruft in der Arbeit an und sagt, dass sie vier Tage fehlen wird.“

Das setzt natürlich ein tolles berufliches und soziales Umfeld voraus.

„Das stimmt. Es ist aber wichtig, dass man sich traut, seine Nächsten oder das eigene Umfeld einzubinden. Depressive sind in bestimmten Phasen ihrer Krankheit sehr anstrengend. Die da rauszuziehen und dranzubleiben, ist für Familie, Freunde und für das Umfeld anstrengend, keine Frage. Es gibt jedoch Werkzeuge, die einem helfen können, eine solche Krankheit in den Alltag zu integrieren und mir ihr zu leben, aber dafür braucht man eben professionelle Hilfe.“

Du sagtest mal, unsere Gesellschaft werde immer Empathie-behinderter – was hast du damit gemeint?

„Wir sind schon eine sehr egozentrische Gesellschaft, konzentrieren uns sehr auf uns und das engere Umfeld. Vielleicht ein kleines Beispiel aus meinem Umfeld für eine absurde Diskussion: Nach einem Amoklauf wurde beim Elternabend beschlossen, dass das Klassenzimmer bitteschön amoklaufsicher gemacht werden soll, also außen ein Knauf statt einer Klinke angebracht werden sollte, und dass dafür Geld gesammelt werden soll. Es gab ein einziges Elternteil in der Klasse, das dagegen war: ,Ach so, und alle anderen Schüler können erschossen werden, Hauptsache unser Klassenzimmer ist sicher?’ Es wird viel zu wenig an die Gemeinschaft gedacht. Ich würde mir wünschen, dass wir wieder stärker ein Gefühl füreinander entwickeln, miteinander reden, uns gegenseitig zuhören und uns wieder mehr anschauen. Ein aufmerksames Miteinander funktioniert einfach nicht, wenn wir zum Beispiel ständig und überall permanent auf unsere Smartphones gucken. Aber auch wenn ich manchmal Dinge über unsere Gesellschaft wie Empathie-behindert sage, glaube ich an das Gute in unserer Gesellschaft und habe die Vision von einer aufgeklärten Gesellschaft, in der offen über psychische Krisen gesprochen wird.“

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Studium der Politikwissenschaften, nach Ausbildung zur Redakteurin an der Berliner Journalisten-Schule Stationen bei NEON Online und Vanity Fair, freie Autorin für Magazine, Zeitungen und Online, Buchautorin, seit November 2014 Redakteurin bei EDITION F mit Schwerpunkt Familie und Gesellschaft, seit Januar 2020 Textchefin. Foto: Jennifer Fey

  1. Hallo,
    über „halbe Katoffel“ bin ich aufmerksam geworden – Da ich mit jungen Geflüchteten arbeiten darf, mich um psychisch Erkrankte Jugendliche mit Depressionen kümmere und auch im Familenkreis betroffen bin,intressiert mich das Thema natürlich sehr. In Wohn-, und Jugendgruppen sind Mitarbeiter kaum bis gar nicht informiert über dieses Thema ist meine Erfahrung.
    Über eine persönliche Krise bin ich an ein wunderbares Ermutigungsprogramm geraten das mir in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen tolle Dienste leistet.
    Oft sind die Familie zerrüttet oder nicht greifbar, unsere Leistunggesellschaft verlangt den jungen Menschen alles ab und das Gefühl „nie gut genug “ zu sein wird übermächtig. Ich würde sie also hier in Cuxhaven gern ünterstüzen und meine guten Kontakt zu Schulen und Jugendamt nutzen. Über Infomaterial oder ein persönliches Gespräch würde ich mich sehr freuen.

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