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„Es war keine Frage, dass ich Verantwortung tragen und gestalten möchte. Die Frage war: Wie komme ich dahin?“

Kund*in
Allianz
Autor*in
EDITION F studio
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Die Versicherungsbranche ist ein Bereich mit vielfältigen Möglichkeiten, die Zukunft aktiv mitzugestalten: Laura und Henrike haben das erkannt. Sie erzählen uns im Interview von ihrem Berufseinstieg über das Vorstandsassistentenprogramm der Allianz.

Dr. Laura Lang (30) und Henrike Densky (34) befinden sich in unterschiedlichen Karrierephasen: Laura ist aktuell im Vorstandsassistentenprogramm (nachf. VAP), während Henrike das Programm bereits abgeschlossen hat und nach mehreren Stationen nun auf internationaler Ebene bei der Allianz SE arbeitet. Was sie gemeinsam haben? – Beide sind sehr strukturierte Menschen. Beide freuen sich darauf, den Weg in Richtung mehr Agilität und weniger Hierarchie aktiv mitgestalten zu können. Beide sind begeisterte Tennisspielerinnen. Und: Beide lieben ihren Job. Wir interviewen Laura und Henrike im digitalen Raum, denn sie befinden sich derzeit aus gegebenem Anlass im Homeoffice.

Was ist das Vorstandsassistentenprogramm?
Das Vorstandsassistentenprogramm der Allianz gilt als Einstiegsmöglichkeit für ambitionierte Absolvent*innen mit der Perspektive, eine hohe Managementposition zu besetzen. Teilnehmer*innen bereiten gemeinsam mit dem Top-Management Entscheidungen von großer Tragweite vor und profitieren dabei unter anderem von einem Mitglied des Vorstands als persönliche*n Mentor*in, flexibler Karriereplanung, individuellen Seminarangeboten oder Networking Events.

Was habt ihr studiert und wie führte euer Weg ins VAP der Allianz?

Dr. Laura Lang: „Ich habe Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre studiert, das ist eine Mischung aus Management und einem technischen Schwerpunkt, in meinem Fall Maschinenbau. Außerdem bin ich ein bisschen autoverrückt, habe mich auf Kraftfahrzeugbau spezialisiert. Im Anschluss an mein Studium habe ich an der TU München promoviert – und mit 28 Jahren die Promotion sehr jung abgeschlossen; ich stand an einem Punkt, an dem ich mich nochmal für alles öffnen und auch andere Branchen kennenlernen wollte. Bei der Allianz bin ich im Ressort „Automotive“ Vorstandsassistentin, bin also meiner Leidenschaft treu geblieben. Das Programm ist begehrt. Ich hatte viel davon gehört, und so wollte ich die Chance nutzen.“

Henrike Densky: „Und ich habe ursprünglich Public Policy und Governance studiert, also eigentlich Staatswissenschaften. Es war für mich spannend, Fragestellungen aus verschiedenen Fachrichtungen zu beleuchten, was mir sicherlich heute dabei hilft, Entscheidungsprozesse selbst nachvollziehen und gestalten zu können. Nachdem ich diesen sehr interdisziplinär gehaltenen Bachelor-Studiengang absolviert hatte, habe ich VWL studiert.

Henrike kam über ein Praktikum zur Allianz. Foto: privat

Vor sechseinhalb Jahren bin ich fest bei der Allianz eingestiegen. Aber eigentlich bin ich schon 2012 durch ein Praktikum zur Allianz gekommen. Ich fand es damals faszinierend, dass die Allianz auf dieser Ebene bereits Praktikant*innen zulässt – ich saß mit den Vorstandsassistent*innen im Büro und habe deren Tätigkeiten übernommen, wenn sie Unterstützung benötigt haben. Ich hatte also schon einen sehr guten Einblick als Praktikantin. Und das hat mir so gut gefallen, dass ich mich im Anschluss für das VAP beworben habe.“

Wenn ihr an die Anfänge zurückdenkt: Welche Kriterien wurden da von euch an einen „Traumjob“ angelegt?

Dr. Laura Lang: „Ich war mir immer sicher, dass ich in Richtung BWL gehen will. Und ich hatte den Wunsch, in einem großen Konzern zu arbeiten; das hat mich einfach beeindruckt, schon als ganz junger Mensch. Außerdem muss ich dazu sagen: Ich bin in einem Familienunternehmen groß geworden, das meine Eltern aufgebaut haben. Mein Vater als erfolgreicher Unternehmer hat mich immer beeindruckt. Als Kind strebt man da vielleicht nach einer ähnlichen Verantwortung oder Position.“

Henrike Densky: „Für mich war es keine Frage, dass ich gestalten und Verantwortung übernehmen möchte. Die Frage war nur: Wie komme ich dahin? Und wo wird mir eine entsprechende Umgebung geboten, in der ich mich entwickeln kann? Ich habe damals sehr viel im Internet recherchiert und mich dann auf einer Jobmesse gezielt bei der Allianz vorgestellt.“

Kannst du den Bewerbungsprozess beschreiben, Laura?

Dr. Laura Lang: „Es beginnt mit einer Online-Bewerbung. Dann gibt es eine Art Intelligenztest, anschließend ein Telefoninterview. Dem folgt ein persönliches Gespräch und dann kommt natürlich die Kür mit dem Assessment-Center – eine große Herausforderung. Ich glaube, der Prozess hat sich schon über vier Monate hingezogen – dessen muss man sich bewusst sein. Es wird stark darauf geachtet, dass der persönliche Fit stimmt: zum einen die Ausbildung, der Hintergrund. Zum anderen muss aber auch die Chemie zwischen Bewerber*in und Vorständ*in stimmen, denn man arbeitet sehr eng zusammen.“

Henrike, du hast das VAP ja bereits absolviert. Würdest du ohne diese Erfahrung dort stehen, wo du heute stehst?

Henrike Densky: „Der Einstieg über das VAP bietet dir ein Netzwerk, das du dir in diesen jungen Jahren als Referent*in erst mal nur schwer aufbauen kannst. Dieses Netzwerk ist sicher entscheidend dafür gewesen, wie es für mich nach der Assistenzzeit weitergegangen ist.

Generell ist meine Empfehlung, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Deswegen habe ich zunächst gerne befristete Angebote angenommen, denn ich wollte mich schnell weiterentwickeln. Weiterentwicklung und -bildung hören zum Glück nie auf. Ich bin dankbar, dass ich parallel zu meinen Alltagsaufgaben immer wieder die Gelegenheit bekomme, mich aktiv mit neuen Themen und Ansätzen beschäftigen zu können.“

Welche Erwartungen werden an die Bewerber*innen gestellt?

Dr. Laura Lang: „Ich denke, dass es wichtig ist, strukturiert zu sein – es müssen grundsätzlich viele Bälle gleichzeitig in der Luft gehalten werden. Außerdem ist ein gewisses zwischenmenschliches Gespür notwendig, denn man arbeitet im Grunde tagtäglich mit Führungskräften zusammen und braucht tendenziell etwas von ihnen, muss da viel einfordern – das ist eine Gratwanderung, die man zu beherrschen lernt.

Laura ist im Ressort „Automotive“ Vorstandsassistentin bei der Allianz. Foto: privat

Und: Die tägliche Arbeit muss Spaß machen – das ist kein Nine-to-Five-Job. So bin ich im letzten Jahr nie an den Punkt gekommen, an dem ich dachte: Ach, jetzt hätte ich aber gern Feierabend. Der Einblick ist einzigartig. So nah an den Entscheidungen auf diesem Level zu sein. Das ist als junge*r Berufseinsteiger*in definitiv etwas Besonderes.“

Wie würdet ihr eure wichtigsten Learnings aus dem VAP beschreiben?

Dr. Laura Lang: „Man lernt durch das Programm wahnsinnig viel, auch in Hinblick auf die nächste Position. Es gibt zwei Seminare, durch die wir auf die Führungsaufgaben vorbereitet werden. Außerdem können wir mit den Programmleitungen mögliche Lernfelder identifizieren, aktiv daran arbeiten und von individuellen Coachings profitieren und so zum Beispiel das Präsentieren und Sprechen vor Leuten trainieren. Wovon wir sehr profitieren, ist das Netzwerk. Zum einen in Bezug auf die Führungskräfte, mit denen ich täglich zusammenarbeite; und dann natürlich unter den Vorstandsassistent*innen.“

Henrike Densky: „Ich habe es immer als sehr angenehm und wertvoll empfunden, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Ich möchte mich als Persönlichkeit nicht verstellen, um gewisse Sachen erreichen zu können. Das ist für mich eine bestärkende Erfahrung, dass du sein kannst, wie du bist. Da ist die Allianz sehr offen. Ansonsten, ausgehend vom Inhalt: Wie positioniere ich Themen? Wie gewinne ich Mehrheiten im Unternehmen für eigene Ideen und Ansätze?“

Wie sieht ein „gewöhnlicher“ Arbeitstag aus?

Dr. Laura Lang: „Dazu vorab: Man darf sich die Vorstandsassistenz jetzt nicht als Kofferträger*in des Vorstands oder der Vorständin vorstellen. Wir sind ein Büro, wir sind ein Team, es gibt eine Sekretärin, es gibt einen Vorstand bzw. eine Vorständin und irgendwo dazwischen bin ich. Wir starten unseren Tag mit einem Meeting, um uns auf dem Laufenden zu halten: Was ist am vergangenen Tag passiert? Welche Aufträge oder Projekte gilt es zu managen? Was steht heute oder die nächsten Tage an? Wir arbeiten alle drei Hand in Hand. “

Was macht ihr gern in eurer Freizeit?

Henrike Densky: „Ich höre gerne Beiträge zur gesellschaftspolitischen Entwicklung. Die finde ich bei verschiedenen Podcasts, aber auch im Deutschlandfunk. Letztes Jahr war ich in der ersten Runde des ada-Fellowships vom ,Handelsblatt‘ dabei. Die haben einen eigenen Podcast, in dem sich alles rund um das Thema Digitalisierung dreht. Was Musik betrifft: Im Homeoffice finde ich das immer sehr entspannend, wenn im Hintergrund ein bisschen Klaviermusik läuft.“

Dr. Laura Lang: „Ich lese viel, höre mir aber auch gerne Podcasts mit interessanten Frauen in Führungsposition an, z.B. Hildegard Wortmann; sie ist Vertriebsvorständin bei Audi und ein absolutes Vorbild für mich. Ich durfte sie persönlich kennenlernen und auch schon mit ihr zusammenarbeiten. Die Frau beeindruckt mich mit ihrer Arbeitsweise, wie sie mit Menschen umgeht und was sie für einen Karriereweg eingeschlagen hat.“

Was erwartet ihr euch für die Zukunft?

Dr. Laura Lang: „Ich habe ein großes Vertrauen darauf, dass alles so kommt wie es kommen soll. Ich glaube, wenn ich mir treu bleibe, dann wartet in der Folgeposition erstmalig auch Führungsverantwortung und langfristig natürlich mehr und mehr Verantwortung. Der Begriff ,Führung‘ ist ja fast schon ein bisschen veraltet. Konzerne befinden sich gerade im Wandel in Richtung mehr Agilität. Ich möchte diese Transformation in einem so großen Unternehmen mitgestalten.“

Henrike Densky: „Karrieremäßig habe ich keine Ziele festgelegt. Ich bin auch der Überzeugung, dass es im Zuge der Agilisierung immer unbedeutender wird, Schulterklappen zu beweisen und es mehr darauf ankommt, Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zu geben, Themen mitzugestalten. Denn je mehr Verantwortung man als Führungskraft übernimmt, desto mehr ist man dafür zuständig, die Rahmenbedingungen für die Teams festzulegen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen.“

Geht der Job mit größeren Herausforderungen insbesondere für Frauen einher?

Dr. Laura Lang: „Ich glaube, dass wir da nicht größeren Herausforderungen ausgesetzt sind als Männer. Es tut sich inzwischen sehr viel, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft. Bei der Allianz spielt beispielsweise das Thema Equal Pay eine große Rolle und insbesondere ,Frauen in Führungspositionen‘ ist bei uns ein wichtiges Thema.“

Henrike Densky: „Ich denke auch, dass wir uns da auf einer Reise befinden. Wenn ich so zurückblicke, erinnere ich mich, dass ich in einem Meeting saß und gemerkt habe: ,Du bist hier die einzige Frau.‘ Und das als Assistentin – das war dieser Klischeestempel. Mittlerweile habe ich diese Gedanken gar nicht mehr, denke nicht mehr in den Kategorien Frau / Mann, weil ich schon wahrnehme, dass die Augenhöhe geschlechterunabhängig besteht.“

Würdest du das VAP weiterempfehlen?

Henrike Densky: „Definitiv. Für alle, die sich einen sehr strukturierten Einstieg ins Berufsleben wünschen und perspektivisch gerne im Top-Management ankommen möchten, ist das ein sehr attraktives Angebot. Und ich habe immer das Gefühl, dass man mir komplett neue Themen anvertraut, weil man bei der Allianz an die Fähigkeit glaubt, dass die Mitarbeiter*innen auch immer wieder neue Themenfelder erschließen und somit Perspektiven erweitern können.“

Vielen Dank für das Gespräch, Laura und Henrike.

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