Foto: Vianne Fotografie

Namastehannah über Selbstliebe: „Ich bin noch immer auf der Reise“

Kund*in
The Body Shop
Autor*in
EDITION F studio
Gesponsert

Als Bloggerin, Künstlerin und Yogalehrerin macht sie vielen Menschen Mut, den eigenen Weg zu gehen: Wir durften Namastehannah, eines der Gesichter des #SelfloveUprising Movements von The Body Shop, ein Stück dabei begleiten.

Warum ist es eigentlich so schwierig, sich selbst zu lieben? Warum sind wir mit uns selbst oft so ungeheuer streng? Warum scheint es manchmal einfacher, die Bedürfnisse anderer über die eigenen zu stellen?

The Body Shop macht Selbstliebe zu einer Bewegung: Zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos wurden 22.000 Menschen aus 21 verschiedenen Ländern dazu befragt, wie hoch sie ihren Selbstwert, ihr Glück und ihr Wohlbefinden einschätzen (November/Dezember, 2020). Das Ergebnis ist beunruhigend: Fast jede*r Zweite zweifelt mehr an sich, als dass sie*er an sich glaubt. Frauen fühlen sich unruhiger, ängstlicher und depressiver als Männer. Auch innerhalb der LGBTQI+-Community ist der Selbstwert geringer als bei cisgeschlechtlichen und/oder heterosexuellen Menschen. In Deutschland haben Frauen einen niedrigeren Self-Love-Wert (55/100) als Männer (58/100).

Was die Studie allerdings auch ans Licht bringt: Wer sich wirklich mit Selbstakzeptanz beschäftigt und sie praktiziert, erholt sich sehr viel schneller von Krisenzeiten.

Für The Body Shop ist Selbstliebe eine Superkraft, die uns wachsen und gemeinsam für Veränderungen kämpfen lässt. Dafür steht auch Hannah Müller Hillebrand alias Namastehannah: Sie zeigt in ihrer alltäglichen Arbeit als Bloggerin und Yogalehrerin und mit ihrer Kunst, dass wir unsere Ecken und Kanten nicht verstecken müssen. Sondern dass sie ein Teil von uns sind, dem wir ganz besonders viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken dürfen.

Machen wir ein kleines Experiment: Sag den Satz „Ich liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin“ einmal laut zu dir selbst. Und dann noch einmal, nachdem du das Interview mit Namastehannah gelesen hast. Wie fühlst du dich damit beim ersten und wie beim zweiten Mal? – Los geht‘s!

Selbstakzeptanz ist nicht etwas, das man endgültig erreichen kann, man muss kontinuierlich an ihr arbeiten. Es ist also mehr ein Prozess. Würdest du dem zustimmen?

(Hannah nickt) „Ich teile immer wieder auf Social Media, dass ich Riesenprobleme damit hatte – und das kam bei mir gar nicht so sehr vom Außen. Es ist ja so, dass sich viele Menschen nicht akzeptieren können, wie sie sind, weil sie diesen Zuspruch und diese Liebe von außen nicht bekommen haben. Bei mir war das anders: Ich habe immer ganz viel Liebe von außen bekommen und trotzdem hatte ich damit Probleme, weil das ja ein Prozess ist, der in einem stattfindet und nicht einfacher wird, nur weil andere dir diese Liebe geben. Das ist natürlich wunderschön, ich bin dafür sehr dankbar, aber ich habe eine riesige Reise hinter mir und ich bin immer noch auf der Reise.“

„Ich habe begonnen, mich selbst eher als Freundin zu sehen oder als kleine Schwester.“

Namastehannah
Yoga, Meditation, Tagebuch: Hannah arbeitet kontinuierlich an der Liebe zu sich selbst. Foto: Lukas Hof

„Dieser Prozess hat sich auf verschiedene Art geäußert. Ich hatte eine Depression und auch eine Essstörung. Ich habe viele Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die sehr destruktiv für den Körper und für die eigene Psyche sind, weil ich mich nicht annehmen und lieben konnte und so habe ich versucht, mir selbst zu schaden. Davon wegzukommen und zu sagen: Ich fokussiere mich jetzt wirklich darauf, etwas Gutes für mich zu tun, lieb zu mir selber zu sein. Das ist ein Riesenschritt, der sehr viel Zeit, Mühe und Fokus bedarf. Daran arbeite ich intensiv. Es gibt viele Dinge, die ich in mein Leben eingebaut habe wie das Thema Yoga. Meditation ist ein Riesending für mich. Und ich schreibe ganz viel Tagebuch.

Ich habe auch begonnen, mich selbst eher als Freundin zu sehen oder als kleine Schwester. Da ist mir erst mal aufgefallen, wie schlecht ich mit mir umgegangen bin oder wie schlecht ich über mich dachte. Mir wurde klar: So würde ich niemals über jemanden denken, den ich gern habe. Jetzt, würde ich sagen, bin ich zu 90 Prozent wirklich im Reinen mit mir. Aber es gibt eben auch Tage, an denen es mir extrem schwerfällt. Das akzeptiere ich dann als Teil dieser Reise: Ich habe einfach schlechte Tage und fühle das. Und dann kann ich auch wieder loslassen.“

Gab es für dich diesen Punkt, an dem du gesagt hast: Jetzt stecke ich die Energie nicht mehr in die Zerstörung meines Körpers oder in das schlechte Denken über mich selbst, sondern in etwas Konstruktives?

„Es gibt einen Punkt, der alles in die Wege geleitet hat. Also: Ich würde immer sagen, dass es wichtig ist, etwas zu finden, was einen so sehr motiviert, dass es stärker ist als die eigene Motivation, sich selbst zu schaden. Das ist superschwierig. Bei mir war es so, dass ich beim Frauenarzt war und mir gesagt wurde, dass ich mich möglicherweise chronisch unfruchtbar mache und das war so etwas Langfristiges. So etwas Endgültiges. Ich habe gemerkt: Krass, da geht es nicht um ein paar Jahre, sondern es ist etwas Lebenslanges. Ich habe mich zum ersten Mal direkt gefragt: Was hat das eigentlich alles für Auswirkungen, was du hier machst? Da war die Motivation. Und zwar nicht, ob man Kinder bekommen kann oder nicht, das weiß man eh nie. Aber ich wollte meinem Körper nicht jetzt schon so schaden, dass diese ganzen Dinge nicht mehr möglich sind.“

Hannah freut sich über das große Vertrauen ihrer Community. Foto: Lukas Hof

„Beim ersten Mal, als ich etwas über mentale Gesundheit geteilt habe, war ich so nervös, weil ich Angst vor dem hatte, was die Leute von mir denken.“

Namastehannah

Zu welchem Zeitpunkt hast du angefangen, Teile deines Lebens via Social Media mit der Öffentlichkeit zu teilen und wie hat dir das geholfen?

„Vor fast sechs Jahren habe ich angefangen, auf Instagram Inhalte zu teilen. Am Anfang hat es sich gar nicht um mich gedreht. Es ging eher um Essen, Architektur. Mit der Zeit ist es dann immer persönlicher geworden. Das kam Step by Step. Ich habe Sachen über mein Studium geteilt, über meine Hobbys.

Und ich erinnere mich: Beim ersten Mal, als ich etwas über mentale Gesundheit geteilt habe, war ich so nervös, weil ich Angst davor hatte, was die Leute von mir denken. Ich hatte damals noch so ein Mindset: ,Darüber spricht man eigentlich nicht. Das ist ein Tabu-Thema.‘ Und ich habe dann zum ersten Mal öffentlich zugegeben, dass ich ein Problem gehabt hatte beziehungsweise damals teilweise auch noch hatte. Dar war so ein komisches Gefühl, ich habe alle zwei Minuten gecheckt: Was schreiben die Leute, was ist da los? Aber es wurde supergut angenommen. Ich habe gemerkt: Ok, deine Gedanken sind gar nicht so irre. Und dass sich über die Jahre bei den Menschen ein Vertrauen aufgebaut hat, dass sie mir sehr intime Nachrichten schicken – das ist das Tolle an meinem Job.

Eine Plattform zu schaffen, wo sich Leute sicher fühlen und sich öffnen, das ist noch immer krass. Zum Beispiel gestern: Ich habe etwas gepostet zum Thema Body Dismorphia. Und in den Kommentaren, die ja öffentlich und für jeden einsichtbar sind, haben sich so viele Leute geöffnet. Wo ich mir so denke: Wow, ich find’s schon krass, dass mir Leute privat Nachrichten schreiben, die sehr lang und detailliert sind, aber sich auch noch öffentlich so fallen zu lassen und so ein Vertrauen zu haben, ist superschön.“

„Den größten Teil der Zeit bin ich sehr in Balance und das ist ein richtig schönes Gefühl.“

Namastehannah

Was magst du an dir im Moment besonders gerne?

„Was ich sehr gerne mag ist das Gefühl, dass ich in mir ruhe. Dass ich mich wohl in meinem Körper fühle, in meinem ,Zuhause’ sozusagen. Ich bin eigentlich von Natur aus schon ein entspannter Mensch, also sehr ruhig und gechillt. Aber es gab eine ganz lange Zeit, in der ich nicht in dieser Balance und von mir entfremdet war. Da war ich gar nicht mehr ruhig. Sondern total verwirrt; ich wusste nicht, was ich eigentlich möchte, wer ich bin. Ich war unsicher, hatte gar kein Selbstbewusstsein. Und das ist wieder zurückgekommen. Natürlich gibt es auch gegenwärtig Momente, in denen ich aufgelöst bin. Aber den größten Teil der Zeit bin ich sehr in Balance und das ist ein richtig schönes Gefühl, weil es so fließt und das Leben auch leichter macht, wenn man sagt: Ok. Ich bin halt so und das ist auch gut so.“

„Leb das Leben, das dich glücklich macht.“ Namastehannah • Foto: Rebecca Brow

Welche Botschaften sind dir besonders wichtig, wenn du Content kreierst?

„Ich mach ja ganz viel zum Thema Gleichberechtigung und Feminismus. Und da sind mir viele Dinge sehr wichtig. Wenn man sie auf eine Kernmessage herunterbrechen will, wäre das, dass ich mir wünsche, dass jeder Mensch ein Leben führt, das ihm*ihr Freude bereitet und dass jeder Mensch Entscheidungen trifft nach dem eigenen Ermessen beziehungsweise, dass diese Möglichkeit überhaupt besteht. Das ist ja in vielen Teilen der Welt nicht gegeben. Wir haben noch immer keine Gleichberechtigung. Und ich finde es superwichtig, dass selbst hierzulande jeder*m bewusst ist, dass man eigene Entscheidungen treffen darf, dass man die Freiheit dazu hat und dass es auch in Ordnung ist, wenn man etwas anderes macht als die Familie oder die Gesellschaft von einem erwartet und dass man wirklich das Leben lebt, das einen selbst glücklich macht. Egal, was es jetzt für die Religion, die Sexualität, den Beruf, den generellen Lifestyle bedeutet.“

Wie definierst du für dich Erwachsensein?

„Schwierige Frage. Ich finde es eigentlich ganz schön, wenn man nie so komplett erwachsen wird, also im Kopf. Es ist manchmal schade: Kinder sind sehr frei in dem, was sie machen und wofür sie sich begeistern können und oftmals kommt mit dem Alter so eine Ernsthaftigkeit, die man glaubt, leben zu müssen. Die aber dann eben auch viel von der Kreativität und der Phantasie wegnimmt. Wenn man Kindern beim Spielen zusieht, dann sieht man, die schaffen eine ganz eigene Welt in ihrem Kopf und das fällt Erwachsenen ja total schwer, weil man das gar nicht trainiert oder gar nicht mehr zulässt und da merke ich zum Beispiel in der Kunst, dass ich mein inneres Kind leben kann. Weil es da für mich kein Richtig und kein Falsch gibt und ich einfach sein kann und machen kann. Es ist, glaube ich, für jeden Erwachsenen gut, diesen Teil zu behalten und zu bewahren. Also ich würde sagen: Ich bin beides. Kind und Erwachsene.“

„Ich tue meinem Körper Gutes durch Ernährung, durch Pflege. Und dadurch, dass ich ihn wirklich schätze.“

Namastehannah

Wie würdest du die Beziehung zu deinem Körper heute beschreiben?

„Eine sehr schöne Beziehung. Es ist eine lange Reise gewesen. Aber ich versuche wirklich, sehr gut zu mir zu sein. Ich würde die Beziehung zu meinem Körper als Freundschaft beschreiben. Ja, ich versuche wirklich, mich um mich selber zu kümmern, mir Zeit für mich zu nehmen, auch mal ,nein‘ zu sagen, wenn ich es gerade nicht fühle. Wenn ich merke: Ok, ich hab eigentlich voll viel zu tun. Aber wenn mein Körper sagt, ich kann nicht, dass ich dann auch sage, nein, es geht jetzt gerade nicht. Und natürlich tue ich meinem Körper Gutes durch Ernährung, durch Pflege. Und dadurch, dass ich ihn wirklich schätze.“

Danke, liebe Hannah, für dieses offene und besondere Interview.

The Body Shop stellt mit dem #SelfloveUprising Movement Selbstliebe in den Vordergrund und begleitet Menschen wie Hannah auf ihrer Reise zur Selbstakzeptanz. Im Rahmen der Selbstliebe-Bewegung von The Body Shop findet ihr noch mehr inspirierende Geschichten von Menschen, die aufgehört haben, eindimensionalen Schönheits- und Lebensidealen hinterherzulaufen. Es sind Menschen, die sich – so wie Hannah – auf einen langen Weg gemacht haben: Es geht nicht darum, dass du so bist, wie es andere für richtig halten. Es geht darum, dass du dich rundum annehmen, lieben und mit dieser neuen Kraft in die Zukunft gehen kannst.

Du möchtest mehr zum Thema Selbstliebe erfahren und dich auf deine eigene Self Love Journey begeben? Werde Teil des #SelfloveUprising Movement von The Body Shop!

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