Foto: Baker McKenzie

Anahita Thoms: „Nur gemeinsam werden wir die globalen Herausforderungen unserer Zeit lösen“

Ohne gute Ideen und Menschen, die sie Realität werden lassen, wird sich unsere Welt nicht positiv entwickeln. Wir haben Frauen, die für den 25 Frauen Award nominiert waren, Fragen zur Zukunft gestellt. Eine von ihnen ist: Anahita Thoms. 

Unsere Welt steht immer komplexeren Herausforderungen gegenüber. Wir brauchen starke Ideen, die Bahnbrechendes in den Bereichen Digitalisierung und Innovationskraft, Klimaschutz und Bildung, Arbeit, Gerechtigkeit und demografischer Wandel bewirken. Dabei spielen Frauen eine zentrale Rolle. Frauen, die jeden Tag daran arbeiten, unsere Zukunft nachhaltig, friedlich, gerecht und innovativ zu gestalten.

„Nur gemeinsam werden wir die globalen Herausforderungen unserer Zeit lösen können.“

Anahita Thoms

Anahita Thoms ist Partnerin in der Anwaltskanzlei Baker McKenzie. Zudem ist sie Vorständin der Atlantik-Brücke, der Young Global Leaders des WEF und Mitglied des Menschenrechtsausschusses der American Bar Association. Für ihre Arbeit erhielt sie Auszeichungen wie den International Trade Lawyer of the Year 2020. Sie engagiert sich im Kampf gegen moderne Sklaverei und für Menschenrechte und wird regelmäßig als Expertin zu diesen Themen interviewt.

Wenn es nach dir geht: Wie sieht die Zukunft aus?

„Nachhaltiger – eine Welt, in der wir es schaffen, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen zu gefährden.“

Was muss dafür jetzt getan werden und was tust du?

„Ich setze mich seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit ein, insbesondere für die Einhaltung von Menschenrechten und gegen Moderne Sklaverei. Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile in aller Munde – wir sind unserem Ziel einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Wichtig ist mir, als Brückenbauerin zu fungieren und unterschiedliche Akteur*innen zusammenzubringen: Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Alt und Jung, lokale und internationale Expert*innen. Denn nur gemeinsam werden wir die globalen Herausforderungen unserer Zeit lösen können.“

Welche Pläne hast du für deine persönliche Zukunft?

„Ich werde mich selbstverständlich weiterhin wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich einbringen, sei es lokal in meiner Heimatstadt Düsseldorf oder in meiner zweiten Heimat Berlin, sei es global im Rahmen der Atlantik-Brücke, des Weltwirtschaftsforums oder der American Bar Association. Es ist aber nicht wichtig, wie meine persönlichen Pläne aussehen. Entscheidend ist, ob sich meine Vision von einem gesellschaftlichen Miteinander, in dem Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft generationsübergreifend konstruktiv zusammenarbeiten, durchsetzt. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen.“

Die von uns interviewten Frauen waren in diesem Jahr für den 25 Frauen Award nominiert.

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