Foto: Jessica Alba | Instagram

Jessica Albas milliardenschweres Unternehmen. Zielgruppe: „Helikopter-Eltern“

Wer Jessica Alba vor allem als Schauspielerin auf dem Schirm hat, sollte sie nun auch als Gründerin verbuchen. Und als was für eine.

 

Jessica Alba: Gründerin aus Überzeugung

Denkt man an Jessica Alba, dann denkt man an sie als gut gebuchte Hollywood-Schauspielerin. Vielleicht fällt einem noch eine Szene ein, die man besonders gut fand, hat niedliche Instagram-Bilder ihres Babys im Kopf oder ein Kleid, das besonders schön an ihr aussah. Woran die meisten mit ziemlicher Sicherheit nicht denken, ist an sie als Gründerin. Und schon gar nicht, als Gründerin eines bald milliardenschweren Unternehmens.

Honest Company heißt das von Alba mitgegründete Unternehmen, dass eine fast schwindelerregend steile Wachstumskurve zu verzeichnen hat. Während sie im Gründungsjahr 2012 einen Umsatz von zehn Millionen machten, waren es im Jahr darauf bereits 150 Millionen und im Jahr 2015 hat die Honest Company die Grenze von einer Milliarde nun geknackt. Und gemessen an ihren Anteilen, die ihr mehr als 200 Millionen Dollar einbringen dürften, steht sie so quasi schon auf dem Sprung auf die Liste der 100 reichsten Self Made-Frauen Amerikas – kurz hinter Beyoncé Knowles. Aus der Entertainment-Branche wären danach noch Oprah Winfrey und Madonna auf ihren vorderen Plätzen einzuholen.

Welche Produkte machen Jessica Alba so erfolgreich?

Aber um was geht’s eigentlich? Jessica Alba hat sich den Markt der, wie Forbes es benennt, „Helicopter Eltern“ erschlossen. Für sie produziert Honest Company alle möglichen Artikel, vom Porzellanteller bis hin zur Windel, die ohne bedenkliche Stoffe, wie Petrochemikalien oder Formaldehyd hergestellt sind. Honest, sind die Produkte eben.

Dafür setzt sich Alba auch mit ganzem Elan bis zu 90 Stunden die Woche ein, brütet an ihrem Schreibtisch über Businessfragen, Zahlen und anstehenden Entscheidungen. Dabei hilft ihr sicher das Know-How ihres Mannes, Entrepreneur Cash Warren. Umgesetzt hat sie ihre Idee allerdings selbst und das, aus einem sehr persönlichen Ansatz heraus. Denn Alba war selbst ein Kind mit empfindlicher Haut und vielen Allergien, die sie selbst Zusatzstoffen und Chemikalien zuschreibt. Und als sich ihr eigenes Kind 2008 ankündigte, wollte sie ihrem das ersparen. Sie begann zu googeln und war erschrocken darüber, welche Stoffe ganz legal Produkten in Bad und Küche zugesetzt werden können – natürlich versteckt hinter Parfümstoffen und ähnlichem.

Auch die Bio-Produkte, die sie fand, sagten ihr nicht zu. Sie waren ihr schlicht zu „Vegan-Yogi-mäßig“ wie sie Forbes sagte und das passte auch nicht recht zu ihr. Und wenn für sie dort eine Marktlücke herrschte, so schloss sie darauf, dass es sicher auch anderen modernen Eltern so gehen würde. Der Rest ist Geschichte. Eine sehr erfolgreiche obendrein.

 

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