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16 Anzeichen dafür, dass ihr unterbezahlt seid – und was ihr tun könnt, um das zu ändern

Woher weiß ich, ob ich für meinen Job fair bezahlt werde und was kann ich tun, um mein Gehalt zu steigern? Business Insider hat 16 Anzeichen gesammelt, die dir helfen, die Situation einzuschätzen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Habt ihr das Gefühl, überarbeitet und unterbezahlt zu sein?

Das Gefühl zu haben, unterbezahlt zu sein, kann bei der Arbeit sehr entmutigend sein. „Das leuchtet ein, denn für viele ist die Vergütung ein konkretes Kriterium dafür, wie gut sie ihren Job machen und wie sie vorankommen – und wie hoch sie gewertet werden“, sagt Lynn Taylor, eine Expertin für Arbeitsplätze und Autorin des Buches „Tame Your Terrible Office Tyrant: How to Manage Childish Boss Behavior and Thrive in Your Job“.

Rachel Gillett und Rachel Premack von unserem Partner Business Insider haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und Tipps gesammelt, wie ihr nach einer Gehaltserhöhung fragen könnt. Das ist schließlich entscheidend, wenn ihr bemerkt, dass ihr unterbezahlt seid — ihr solltet nicht im Stillen leiden.

„Denkt daran, dass die Antwort immer nein ist, wenn ihr nicht nachfragt“, sagt die Karriere- und Wellness-Coach Joanna Echols Business Insider. „Selbst wenn ihr nicht sofort eine Gehaltserhöhung bekommt und ihr ein bemerkenswerter Leistungsträger seid, ist die Gehaltsverhandlung mit eurer*m Chef*in eine tolle Möglichkeit, um eure Leistungen zu unterstreichen und eure Zukunftspläne zu erklären, die eurem Unternehmen einen Mehrwert bringen.“

Hier sind 16 Anzeichen, dass ihr nicht nach eurem Wert bezahlt werdet und was ihr tun könnt, um euer Gehalt zu steigern:

1. Bei einer ausgeschriebenen Stelle auf der Website eures Unternehmens, die eurem Job ähnlich ist, gibt es ein höheres Gehalt

„Wenn es viele Stellen im Unternehmen gibt, die wie eure sind, die Jobbeschreibung eurer ähnelt und das Gehalt höher ist, ist das ein offensichtliches Zeichen“, sagt Taylor.

Behaltet den Überblick, indem ihr gelegentlich bei den Stellenanzeigen des Unternehmens nach eurem eigenen Job sucht, um zu sehen, was Menschen bekommen, die neu eingestellt werden. „Und um zu sehen, ob sich das aufgrund eures derzeitigen Levels an Erfahrung und der Position im Unternehmen angebracht anfühlt“, sagt Michael Kerr, ein internationaler Unternehmensexperte und Autor von „The Humor Advantage“.

2. Die Firmeneinnahmen sind gestiegen, aber euer Gehalt hat sich kaum geändert

Wenn das Unternehmen, in dem ihr arbeitet, nicht börsennotiert ist, ist es schwerer, harte Zahlen über das Wachstum der Firmeneinnahmen zu bekommen.

Aber ihr habt wahrscheinlich ein Gefühl dafür, ob eure Firma boomt oder pleitegeht. Wenn es ersteres ist, habt ihr ein gutes Argument, um nach einem höheren Gehalt zu fragen, sagt Taylor.

3. Das Gehalt für euren ersten Job lag unter Marktwert und seitdem hat sich nicht viel geändert

Denkt an das Gehalt bei eurem ersten Job – vielleicht habt ihr ein Gehalt akzeptiert, bei dem ihr wusstet, dass es niedrig ist, weil ihr verzweifelt wart.

Denkt jetzt darüber nach, wie sich euer Gehalt seitdem verbessert hat. Wenn es sich kaum verändert hat, seid ihr wahrscheinlich unterbezahlt.

„Es kann schwer sein, auf Aufholjagd zu gehen, wenn ihr niedrig angefangen habt“, sagt Taylor.

4. Ihr verdient weniger als eure Arbeitskolleg*innen, die einen ähnlichen Bildungs- und Erfahrungsstand haben

Menschen reden nur selten offen über Geld und in vielen Unternehmen ist es sogar verboten, über das Gehalt zu sprechen.

Aber bei Verbands- oder Branchentreffen könnten die Gespräche ein bisschen offener sein, sagt Kerr. Hört gut zu, wenn das Gehalt bei Leuten ins Gespräch kommt, die ähnliche Funktionen oder Erfahrungen haben wie ihr.

„Wenn euch bei dem Gespräch die Kinnlade herunterfällt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr unterbezahlt seid“, sagt Kerr.

5. Im Vergleich zu euren Kolleg*innen fehlen euch Vorteile und Vergünstigungen

Denkt über die Vorteile nach, die alle in eurer Gesamtvergütung mit drin sind, wie eine Krankenversicherung, Sparpläne, bezahlter Urlaub, flexible Arbeitszeiten, eine kostenlose Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter, ein Handy oder Kinderbetreuung, sagt Taylor.

Obwohl eure Kolleg*innen vielleicht nicht so versessen darauf sind, über ihr Gehalt zu reden, kann es sein, dass sie Zeichen dafür geben, dass euer Unternehmen euch nicht so sehr belohnt wie sie. Etwa, wenn sie erwähnen, dass sie deutlich mehr bezahlte freie Zeit oder ein Firmenhandy haben.

6. Ihr habt mehr Verantwortung, aber nicht mehr Gehalt

„Wenn euch eure*euer Vorgesetzte*r immer mehr zusätzliche Aufgaben, mehr Arbeit und vor allem mehr Verantwortung gibt, ohne irgendeine Steigerung als Ausgleich oder wenigstens ein Gespräch darüber, könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass ihr unterbezahlt seid“, sagt Kerr.

Ein weiterer Hinweis: Eure Bezeichnung hat sich verbessert, aber das spiegelt sich nicht auf eurem Gehaltsnachweis wider, sagt Taylor.

7. Eure Einstellung ist: „Ich bin einfach glücklich, angestellt zu sein“

Eine positive Einstellung ist wichtig, aber wenn sie selbstzufrieden wirkt, kann sich das gegen euch wenden.

Die meisten Geschäftsführer*innen können das spüren und werden nichts anders machen, um euch zu einer*m „absurd glücklichen“ Mitarbeiter*in zu machen, wenn ihr ohnehin schon total treu und die Firma anhimmelnd wirkt, sagt Taylor.

8. Ihr hattet seit mehr als einem Jahr keine Beurteilung eurer Leistung und auch keine Gehaltserhöhung

Die jährliche Leistungsbeurteilung ist der typische Zeitpunkt, um Gehaltsunklarheiten zu besprechen.

Wenn deine Besprechung keine Gehaltserhöhung beinhaltet hat, oder gar nicht stattgefunden hat, könntest du vielleicht einen Grund haben, zu denken, dass du unterbezahlt bist, sagt Taylor.

9. Ihr seid in einem Spezialgebiet, das sehr stark gefragt ist

Einige Jobs sind stärker gefragt als andere. „Cyber-Sicherheit und SEO/SEM-Marketing zum Beispiel sind beruflich angesagte Fachgebiete, wohingegen andere Gebiete immer weiter automatisiert werden. Oder es gibt ein großes Angebot, aber nur eine geringe Nachfrage“, sagt Taylor. „Rechnet mit ein, wo euer Fachgebiet auf dem generellen Arbeitsmarkt steht.“

Aber seid, wenn ihr in einem schrumpfenden Bereich wie Journalismus oder Desktop-Publishing arbeitet, nicht überrascht, wenn ihr keine üppigen Gehaltserhöhungen bekommen habt.

10. Ihr habt einen persönlichen Rachefeldzug gegen das Unternehmen geführt

Beachtet eure Gefühle gegenüber eurer*m Arbeitgeber*in. Vielleicht gibt es Anzeichen dafür, dass ihr euch benutzt fühlt.

„Wenn ihr das Gefühl habt, dazu zu neigen, besonders lange Mittagspausen zu machen, gelegentlich Bürobedarf zu klauen oder auf andere Art und Weise Vorteil aus etwas an eurem Arbeitsplatz zu ziehen, weil ihr das Gefühl habt, dass es euch zusteht, selbst, wenn es nur unterbewusst ist, könnte es ein deutliches Zeichen dafür sein, dass ihr euch unterbezahlt fühlt, sagt Kerr.

11. Ihr bekommt Gehaltserhöhungen, aber die sind sehr niedrig

Vielleicht habt ihr im vergangenen Jahr, oder in den vergangenen zwei Jahren, eine Gehaltserhöhung bekommen, aber die lag ständig zwischen einem und drei Prozent.

Diese Arten von Gehaltserhöhungen sind nur dazu da, um mit der Inflation mitzuhalten, nicht, um euch für eure wachsenden Fachkenntnisse oder eure Fähigkeiten zu belohnen.

12. Eure*euer Chef*in weicht aus, wenn ihr euren Karriereweg besprechen wollt

Habt ihr festgestellt, dass es unmöglich ist, langzeitige Karrierechancen mit eurer*eurem Chef*in zu besprechen?

Er oder sie sträubt sich vielleicht dagegen, weil das zu Gehaltsgesprächen oder etwas Kompliziertem führen könnte, worauf sie nicht vorbereitet sind.

„Das ist nichts, bei dem ihr euch dazu bereit zeigen solltet, es lange unter den Teppich zu kehren, selbst wenn eure*euer Chef*in das macht“, sagt Taylor.

13. Euer Unternehmen hat eine hohe Fluktuationsrate

Eine starke Mitarbeiter*innenfluktuation, also ständiger Mitarbeiter*innenwechsel, kann ein Hinweis darauf sein, dass euer Verband nicht wettbewerbsfähig bezahlt, sagt Kerr.

Wenn das Arbeitsumfeld sonst fröhlich und unterstützend ist, könnte eine Bezahlung, die unter dem Marktwert liegt, viele eurer Kolleg*innen verdrängen.

14. Um euch herum scheint jeder einen Bonus zu bekommen – aber ihr nicht

Eure Kolleg*innen unterhalten sich über Urlaubs- oder Leistungsprämien —aber ihr habt nie eine solch glückliche Überweisung bekommen.

Vielleicht war es einfach ein Versehen, aber falls es vorsätzlich war, solltet ihr herausfinden, warum ihr kein Extrageld bekommt.

15. Ihr habt nie nach einer Gehaltserhöhung gefragt

Fragt nach etwas, dann bekommt ihr etwas — oder eben nicht.

Bei einer Analyse hat Salary.com festgestellt, dass es euch im Laufe eurer Karriere möglicherweise mehr als 854.000 Euro kosten kann, wenn ihr bei Verhandlungen scheitert.

16. Das Zeichen Nummer 1, dass ihr unterbezahlt seid: Nachforschungen sagen es euch

Wenn eines der vorherigen Anzeichen bei euch zutrifft, ist das ein guter Ansatzpunkt, um etwas nachzuforschen.

Laut einer Online-Umfrage von Glassdoor, in den USA durchgeführt von Harris Poll, sagen 69 Prozent der Arbeitnehmer*innen, dass sie sich wünschen, ein besseres Verständnis für eine angemessene Vergütung in ihrer Position auf dem lokalen Arbeitsmarkt zu haben.

Dank einer Anzahl an praktischen Online-Tools gibt es wirklich keine Entschuldigung dafür, nicht zu wissen, ob ihr gerecht bezahlt werdet oder nicht. Überprüft Internetseiten mit Gehaltsinformationen wie Payscale, Glassdoor, Indeed und Salary, um das Durchschnittsgehalt für eure Branche, Position und euren Ort zu sehen.

„Ihr müsst den Überblick über die aktuellen Gehälter für eure Position behalten“, sagt Taylor.

Wenn ihr euer aktuelles Gehalt, eure Berufsbezeichnung und eure Erfahrung preisgebt, könnt ihr das „Know Your Worth“-Tool von Glassdoor benutzen. Damit könnt ihr sehen, in welche Richtung sich euer Marktwert über die Zeit entwickelt hat und wie er im Vergleich zu anderen Arbeitnehmer*innen, die euch beruflich ähneln, ist. Glassdoor hat herausgefunden, dass die Mehrheit seiner Nutzer*innen jährlich etwa mehr als 4.000 Euro zu wenig bezahlt bekommt.

Ihr könnt auch PayScales Salary Survey benutzen, um auf kostenlose Berichte zuzugreifen, die auf eurem Gehaltsbereich, eurer Position, euren Fähigkeiten, eurer Ausbildung und eurer Erfahrung basieren.

Doch wenn ihr festgestellt habt, dass ihr unterbezahlt seid, was dann?

Bereitet intensive Falldaten vor

„Zu recherchieren ist der Schlüssel, wenn ihr nach einer Gehaltserhöhung fragt“, sagt Echols. „Ihr und eure*euer Arbeitgeber*in müssen wissen, warum ihr euch unterbezahlt fühlt oder warum ihr es verdient, mehr für euren Beitrag bezahlt zu werden.“

Nachdem ihr herausgefunden habt, wie eure Position branchenweit normalerweise vergütet wird, solltet ihr nach quantitativen Nachweisen für euren Erfolg im Unternehmen schauen.

Vicki Salemi, Karriereexpertin für Monster, sagt, dass ihr schon die vielen Kriterien kennen solltet, anhand derer euer Unternehmen Leistung misst. Eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung stellt einen Beweis guter Leistung dar.

Sie könnte auch gute Informationen beinhalten, sagt Salemi. Wenn ihr einen Bereich geleitet habt oder eine zuverlässige Person während eines Jahres mit aufregender und turbulenter Firmenpolitik geworden seid, könnt ihr das in eurer Gehaltsverhandlung erwähnen.

„Ich bleibe jeden Abend lange“, sollte nicht Teil eurer Argumentation sein

Sprecht nicht darüber, dass ihr wirklich hart arbeitet und viel Zeit im Büro verbringt, sagt Salemi Business Insider.

„Wenn ihr nach einer Gehaltserhöhung fragt, sollte das nicht unsachlich sein“, sagt Salemi.

Konzentriert euch darauf, zu beweisen, dass ihr eure Ziele übertroffen habt und darauf, dass euer Gehalt unter dem liegt, was andere mit eurem Erfahrungsschatz verdienen.

Denkt an eure Branche und daran, wie ihr da rein passt

Bevor ihr euch dafür entscheidet, nach einer möglichen Gehaltserhöhung zu fragen, solltet ihr schauen, was euch einzigartig macht.

„Wisst, wie ihr euch in der Branche, in eurer Abteilung und im Unternehmen messt“, sagt Taylor.

Zeigt, welche einzigartigen Fähigkeiten und Leistungen ihr mitbringt, besonders die, die es branchenweit zu wenig gibt.

Zeigt, wie ihr eure gute Arbeit beibehalten werdet

Eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung beinhaltet auch die Tatsache, wie ihr „plant, in Zukunft sogar noch mehr Wert zu liefern“, sagt Nichols.

Ihr könntet anbieten, mehr Verantwortung zu übernehmen, ein zusätzliches Projekt oder Team zu starten, oder einen neuen Abschluss oder eine neue Qualifikation zu erwerben, sagt Nichols.

Beschließt, was das Minimum ist, das ihr bei einer Gehaltserhöhung akzeptiert

Wenn ihr euch für eine Gehaltserhöhung an eure*n Vorgesetzte*n wenden wollt, solltet ihr wissen, was ihr mindestens bei einem neuen Gehalt haben wollt und dabei bleiben, sagt Taylor.

Über diese Zahl solltet ihr nach eurer Recherche zum branchenweiten Gehalt entscheiden.

Entscheidet, wann ihr das Meeting machen wollt

Lynn Berger, Karriereberaterin und Coachin, sagt, schlechtes Timing ist einer der gängisten Fehler, den Menschen machen, wenn sie sich dafür entscheiden, ihr Gehalt zu verhandeln.

Ihr solltet nicht nach einer Gehaltserhöhung fragen, wenn ihr weniger als ein Jahr in dem Unternehmen seid, aber ihr könnt vorher schon einmal nach dem Haushaltsplan des Unternehmens fragen.

Salemi empfiehlt, schon vorher zu erfahren, wann die Finanzplanung für das Jahr festgelegt wird, und dann ein paar Monate vorher nach einer Gehaltserhöhung zu fragen.

„Ihr wollt bei der Dauer und beim Timing vorankommen“, sagt Salemi.

Vielleicht wollt ihr auch nach einer Gehaltserhöhung fragen können, nachdem ihr etwas Bedeutendes geleistet habt, sagt Berger.

Überlegt euch, ob ihr bereit seid, etwas anderes als mehr Geld zu akzeptieren

Gerade in einem finanziell angeschlagenen Unternehmen oder in einer Branche, die knapp bei Kasse ist, sagt Salemi, wollt ihr vielleicht offen für flexible Arbeitszeiten, mehr bezahlte Freizeit, einen einmaligen Bonus oder andere Vorteile sein.

Legt ein Meeting fest

„Setzt eine Zeit an, die praktisch und entspannt ist und zu der euer Geschäftsführer und ihr euch ungestört zusammensetzten könnt“, sagt Taylor

„Nähert euch dem Thema diplomatisch, mit einem optimistischen und positiven Verhalten.“

Behaltet euch ein angenehmes Verhalten bei

„Denkt daran, dass eure*euer Chef*in sich vielleicht nicht im Klaren darüber ist, dass ihr unter dem marktüblichen Wert bezahlt werdet“, sagt Taylor.

Kerr empfiehlt auch, dass ihr euer Anliegen auf konstruktive Art und Weise darstellt und euch darauf konzentriert, was ihr dem Unternehmen bringt. Kommt mit Daten, die eure Aussagen untermauern.

Ihr wollt Daten aus der ganzen Branche, aber diskutiert nicht die Gehälter von euren Kolleg*innen

Habt alle eure Fakten gesammelt, die euren Marktwert ausmachen und auf einer verlässlichen Branchen-Recherche beruhen. Das ist besser, als Gerüchte darüber zu glauben, was andere verdienen, sagt Taylor.

„Vergleicht euch nicht mit anderen Kolleg*innen, sondern konzentriert euch auf euren eigenen Karriereweg und eure Ziele“, sagt Kerr. „Und seit viele Unternehmen eine Politik haben, die den Arbeitnehmer*innen verbietet, über ihre Gehälter zu sprechen, solltet ihr nicht von anderen Gehältern reden, es sei denn, ihr sprecht im Allgemeinen.“

Wenn ihr nicht die minimale Gehaltserhöhung bekommt, die ihr euch überlegt habt, dann denkt darüber nach, zu kündigen

Einen neuen Job zu bekommen, ist der leichteste Weg, um eine Gehaltserhöhung zu bekommen.

Ein Bonus: All die Recherchen, die ihr über eure tollen Leistungen im Unternehmen gemacht habt, können ganz leicht in euren neuen Lebenslauf aufgenommen werden, sagt Salemi. Ihr seid für eure nächste Gehaltsverhandlung auch mit Gehaltsdaten aus der ganzen Branche ausgestattet.

Wenn ihr eine Veränderung bei eurem Gehalt erzielt habt, vergesst nicht, eine E-Mail nachzuschicken

Herzlichen Glückwunsch! Jetzt ist es an der Zeit, sich um die erforderlichen Papierbelege zu kümmern, damit eure Gehaltserhöhung pünktlich und in der richtigen Menge kommt.

Erwähnt, dass ihr schon aufgeregt seid, weiter tolle Beiträge für das Unternehmen zu leisten.

Werdet euch darüber klar, was sich alles bei eurem Vergütungspaket verändert und wann diese Veränderung eintritt.

Titelbild: depositphotos.com 

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