Foto: Klaus Mellenthin

Die schönsten Arbeitsplätze: Riverside Studios

Das Wasser plätschert am offenen Fenster vorbei, der Himmel ist blau. Eine tolle Aussicht, die das Arbeiten fast zur Erholung macht. Was Riverside Studios in Berlin sonst noch zu bieten habt, lest ihr hier in einem weiteren Teil unserer Serie zu den schönsten Arbeitsplätzen.

 

Arbeiten am Wasser 

In der Mitte des Raumes steht ein dunkler Konferenztisch, die Mauersteine der Wand sind offengelegt, leichte Deckenwölbungen spiegeln im Inneren die Wellenbewegung des Wassers wider. Und Wasser – so lässt bereits der Name „Riverside Studios“ vermuten – ist dank der direkten Lage der Spree zum Greifen nah.

Während wir uns bisher meist Headquartern großer Firmen oder Kreativ-Agenturen gewidmet haben, geht’s heute mal um Musik: Die Riverside Studios in Berlin. Auf über 1000 Quadratmetern erstreckt sich der Riverside-Komplex mit hochwertig ausgestatteten Musikstudios, in denen bekannte Künstler ihre Klangideen sampeln, aufnehmen, mastern. Darunter beispielsweise das DJ-Duo Pan-Pot, Abby und David August, um mal nur eine Auswahl zu nennen. 

Die drei Gründer Martin Eyerer, Tassilo Ippenberger und Jad Souaid selbst sehen das Studio vor allem als eine Plattform – von Professionellen für Professionelle der Musikindustrie. Daher liegen ihnen neben Aufnahmen, Mischen und Mastern vor allem auch Songwriter-Camps, Seminare und Master-Kurse am Herzen. 

Genug Raum für Kreativität

Kreativ sind nicht nur die Ideen, die dort entstehen, sondern auch ihr Interieur. Von der Eingangstür geht es direkt ein paar Treppenstufen hinunter, auf Augenhöhe mit der Spree. So gelangt man zuerst in den Korridor, in dessen Zentrum ein Tischkicker steht. Ein paar Schritte weiter rechts geht es in das Herzstück des Studios, dem Foyer. Das erste, was unseren Blick dort fängt, ist das himbeerrote Ledersofa, kombiniert mit Schwarz-Weiß-Fotos auf der Wand im Hintergrund. An dem langen Holztisch gegenüber trifft man seine Kollegen in der Pause auf einen Plausch. Und, was bei Musikern natürlich niemals fehlen darf: ein Flügel. Dass der Raum trotz Schrägen und tiefer Lage hell und groß wirkt, ist dem oben gelegenen Fenster sowie der hohen, weißen Decke zu verdanken. 

Die Einrichtung der gemeinschaftlichen Räume stammt von den drei Inhabern selbst, die Studios hingegen tragen die Handschrift des residierenden Künstlers. Daher bieten diese wahrscheinlich die individuellsten Überraschungen. Wir wollten schon immer wissen, wo und wie Kreative am produktivsten arbeiten.

Quelle aller Bilder: Klaus Mellenthin

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