Foto: Unsplash | Vance Osterhout

Eine Sache, von der wir nie genug haben können: Mut!

Bevor wir Fehler machen oder bei unseren Chefs auf Unverständnis stoßen, wagen wir lieber doch nicht so viel. Dabei sollten wir gerade im Job öfter Risiken eingehen und vor allem eines zeigen: Mut.

„Was, wenn ich doch bloß…“

Kennen wir doch alle: Bevor wir in Gefahr laufen, einen Fehler zu machen, unsere Idee als größenwahnsinnig abgestempelt wird oder eine Entscheidung unser aktuelles Leben umwälzen würde, bleiben wir lieber beim Alten. Wie die Autorin Margie Warrell auf success.com schreibt, neigen wir dazu, Risiken zu über- und gleichzeitig unsere eigenen Fähigkeiten zu unterschätzen. Das Ergebnis: Wir gehen erst gar keine Risiken ein, führen weiter unser unaufgeregtes Leben und fragen uns ein paar Jahre später: „Was, wenn ich bloß diese eine Sache doch gewagt hätte…“.

Warrell schlägt daher vor, die folgenden vier Risiken einfach mal einzugehen – und auf das eigene Fachwissen, Können, Krisen- sowie Improvisationsmanagement zu vertrauen.

1. Riskiere Konfrontationen

Wenn dich etwas stört – sei es an deinem Job, an Freunden oder deinem Partner – suche den Dialog und sprich dein Problem offen an. Es hilft nichts, deine Gedanken im Kopf tausend mal hin und her zu wälzen, wenn sie erst gar nicht beim richtigen Empfänger ankommen. Auch, wenn deinem Gegenüber deine angesprochenen Mängel oder Forderungen vielleicht nicht gefallen, werden sie mit Sicherheit deinen Mut zu schätzen wissen, die Konfrontation gesucht zu haben.

2. Riskiere Fehler

Wenn dein Ziel darin besteht, niemals negativ aufzufallen, keine Fehler zu begehen und immer schön im Raster zu bleiben, setzt du damit etwas Wichtiges aufs Spiel: deine persönliche Weiterentwicklung. Nur, wenn du riskierst, eine Aufgabe mal weniger gut oder anders zu erledigen, kannst du neue Arbeitsformen entwickeln oder neue Ideen schaffen.

3. Riskiere Veränderungen

Angst vor Veränderungen ist etwas ganz Natürliches. Doch nur, weil wir es „schon immer“ so gemacht haben, oder noch nie jemand vor dir etwas infrage gestellt hat, heißt es nicht, dass du dich dort einreihen musst. Halte deine eigenen Ideen nicht zurück und tue, was du tun musst, wenn deine Vorschläge auf Granit treffen: ziehe weiter und schaue nach neuen Jobangeboten.

4. Riskiere Absagen

Warte nicht darauf, dass dir dein Chef deine Wünsche von der Lippe abliest oder dein Partner deine Sorgen von alleine erkennt, sprich sie aus! Nur, wenn du das Risiko eingehst, auf Widerstand zu treffen oder abgelehnt zu werden, hast du eine Chance, überhaupt weiterzukommen – und das zu erreichen, was du wirklich willst.

Eben dieser Mut, Entscheidungen zu treffen, Absagen zu riskieren oder Fehler zu machen, ist eine Sache der persönlichen Einstellung und kann leider nicht von einen auf den anderen Tag hergezaubert werden. Anfangen mit dem Mut können wir aber heute schon: Bei der nächsten Entscheidung bitte nicht gleich vom Worst Case Szenario entmutigen lassen, sondern auf deine eigenen Fähigkeiten vertrauen – auch darauf, mit einem möglichen Scheitern oder einer Absage umgehen zu können.

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Ob in Form von Wörtern, Fotos oder Grafiken – ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Nachdem ich genau das zwei Jahre lange als freie Journalistin gemacht habe, u.a. auch für EDITION F, verantworte ich seit September 2018 den kreativen Inhalt der Marke Kindsgut. Meine freie Zeit verbringe ich damit, vergessenen Hobbys wieder mehr Raum zu geben. Oder auch, um einfach mal im Bett liegen zu bleiben und einen guten Podcast zu hören.

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