Foto: Jørund F Pedersen – CC BY-SA 3.0

Wie man Rihanna interviewt, ohne vor Aufregung zu sterben

Was passiert, wenn Miranda July und Rihanna aufeinander treffen? July hat die Sängerin für die New York Times interviewt – dabei entstand ein ungewöhnliches, intimes Gespräch.

 

Mit den Augen von Miranda July 

Was passiert, wenn man auf Rihanna trifft? Die Frau, die innerhalb von zehn Jahren 54 Millionen Alben verkaufte. Die ihre Frisuren wechselt, als wären es ihre Schuhe und sich von einem „Rückschlag“ – wir erinnern uns an die Auseinandersetzung mit Chris Brown – nicht einschüchtern lässt. 

Diesen Fragen ist Autorin und Filmemacherin Miranda July auf den Grund gegangen: Sie hatte die seltene Chance, den RnB-Star für ein Interview in Malibu zu treffen. In ihrem Artikel, der im T-Magazine erschien, dem Style-Supplement der New York Times, erzählt sie, was bei ihrem Treffen mit Rihanna passierte und wie sie sich dabei fühlte.

Anstatt eines einseitigen Frage-Antwort-Spiels erwartet uns ein intimer Dialog zwischen den beiden Frauen, der uns mindestens genau so viele Einblicke in die Welt der Miranda July bietet wie neue Erkenntnisse über Rihannas Leben. Außerdem gibt sie uns in einem kurzen Video eine Anleitung dafür, wie man Rihanna interviewen kann, ohne vor Aufregung zu sterben.

Job, Sex und Männer

Wir erfahren von Mirandas Gedankenchaos auf der Taxifahrt dorthin, ihrer Vorliebe für „Uber black“ und der Sorge, doch das falsche Outfit gewählt zu haben. Und natürlich davon, wie sich sich kurz vor dem Interview an der Seite von Rihannas Assistentin Mut antrinken musste: 

„Jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, ich werde betrunken, knabberte ich an einem Brot und als ich merkte, dass mein Kopf wieder klarer wird, trank ich mehr.“

Das Interview selbst verläuft, zumindest wie wir es anhand des Artikels beurteilen können, überraschend locker und gibt intime Einblicke in Rihannas Job, Alltag, Liebes- und Sexleben. So verrät sie uns beispielsweise, dass Rassismus in ihrer Branche immer noch ein Thema ist, sie ihren Instagram-Account selbst pflegt und, dass sie momentan einfach keine Zeit hat für eine Beziehung: 

„Männer brauchen Aufmerksamkeit. Sie müssen versorgt werden, brauchen hier und da diese kleine Unterstützung für ihr Ego. Ich gebe es gerne meiner Familie, ich gebe es meiner Arbeit – aber einem Mann werde ich es momentan nicht geben.“

Je länger das Interview, desto vertrauter werden die Themen: Zum Ende hin finden sich Miranda und Rihanna in einem Gespräch über ihre „Anturner“ und die „Tiefe ihrer Vagina“ wieder. 

Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, das Interview in voller Länge gibt es hier. 

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