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Mahlzeit mit Magdalena: „Immer ein kleiner Genussmoment“

Magdalena von Cookionista will beim Lunch den Kopf frei bekommen und genießen. Ein Gespräch über die vielleicht wichtigste Nebensache des Arbeitstages.

 

Mit drögem Kantinenfutter kann man Magdalena Ulrich jagen. Sie ist ein Genussmensch, liebt Lavendel, die Alster und die japanische Küche. Kein Wunder, dass die 28-Jährige am liebsten über Restaurants, Food-Trends und kulinarischen Zeitgeist schreibt. Lesen kann man Magdalenas Texte unter anderem in ihrem Online-Magazin Cookionista, für das sie 2013 bei den Lead Awards ausgezeichnet wurde. Wie sie sich für die Arbeit am Rechner stärkt? Am liebsten leicht und lecker.

Magdalena, was gab es bei dir heute Mittag?

„Heute habe ich eine selbst gemachte vegetarische Reisbowl mit Gemüse und frischer Minze gegessen. Wenn ich wie heute im Homeoffice bin, koche ich mir mittags immer etwas Kleines.“

Sieht so deine typische Mittagspause aus?

„Die typische Mittagspause gibt es bei mir nicht, weil meine Tage so verschieden sind, je nach dem, was für Aufträge ich gerade habe. Manchmal habe ich berufliche Mittagessen mit Geschäftspartnern oder Kollegen, manchmal treffe ich mich in der Mittagspause mit Freunden. An sehr stressigen Arbeitstagen verbringe ich meine Pause aber auch sehr gerne alleine.“

Hast du trotzdem Rituale für die Mittagspause?

„Ich habe, wenn man so will, ein gedankliches Ritual: Ich versuche mir immer einen kleinen Genussmoment zu verschaffen. Gerade mittags sind wir total unter Strom und bekommen oft gar nicht mit, was wir essen. Das Essen geht im Kantinenlärm unter und man ist hinterher gar nicht erholt. Deshalb genieße ich meine Mittagspause ganz bewusst und in entspannter Atmosphäre. Also möglichst nicht in hektischen Kantinen. Das hat einen guten Nebeneffekt. Wenn man wirklich genießt, sich auf das, was man isst, einlässt und nicht schon wieder an das nächste Projekt denkt, hat man auch einen echten Entspannungsmoment.“

Du verdrückst also niemals einfach schnell ein Brötchen vorm Rechner?

„Ich würde keine Mittagspause ausfallen lassen. Es ist mir sehr wichtig, einmal am Tag den Kopf frei zu bekommen. Essen vorm Rechner geht für mich gar nicht. Das versuche ich zu vermeiden. Man merkt gar nicht, was man isst und krümelt außerdem noch die Tastatur voll.“

Wenn du auswärts zu Mittag isst, was bestellst du dann?

„Am liebsten mag ich Gerichte, die nahrhaft sind, aber auch leicht und gesund. Wie zum Beispiel so eine Reisbowl mit Gemüse oder auch mit Fisch oder Hühnchen. Oder Suppen, die liebe ich auch sehr. Die große Herausforderung in jeder Mittagspause ist es, etwas zu finden, das stärkt, aber nicht belastet. Manche treffen sich mittags ja sogar zum Pizzaessen. Das könnte ich nicht. Auch meine Lieblingspasta hebe ich mir lieber für den Abend auf.

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