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Mode, die zu dir passt: Mit dieser Methode findest du endlich deinen eigenen Stil

Weniger Fehlkäufe, einen besser kombinierbaren Kleiderschrank und einen freieren Kopf für andere Dinge – den eigenen Stil zu kennen hat viele Vorteile. So findet man ihn.

 

Schneller zum persönlichen Stil

Moderegeln? Finde ich schwierig. Ist doch jeder anders, Geschmäcker sehr verschieden und Grenzen in der Mode irgendwie überflüssig. Trotzdem ist man was den eigenen Stil anbelangt oft ein bisschen ratlos und verbringt überdurchschnittlich viel Zeit damit, sich den Kopf über Kombinationen zu zerbrechen, in denen man sich dann vielleicht nicht einmal wohlfühlt.

Minimalismus-Fans scheinen die Lösung zu kennen, manche tragen einfach jeden Tag das exakt Gleiche. Für alle, denen das ein bisschen zu weit geht, gibt es trotzdem eine sinnvolle 3-Punkte-Methode, die dazu führt, dass man weniger Fehlkäufe macht, mehr kombinierbare Teile hat, sich allgemein weniger Gedanken machen muss und ein besseres Gefühl in der eigenen Kleidung hat.

1. Was gefällt mir eigentlich?

Die erste Frage ist: Was gefällt mir eigentlich wirklich, was spricht mich an? Bei welchen Stilrichtungen, Mustern, Farben und Stoffen bleibe ich „wie automatisch“ hängen? Sich das nicht nur zu überlegen, sondern (am besten visuell) festzuhalten, ist der erste Schritt in Richtig Stil-Entwirrung. Das kann man auf einem Pinterest-Board machen, in einem Ordner im Handy abspeichern oder auf dem PC oder aber ganz analog in Form von Collagen.


1. Modern und schlicht: Gestreiftes Wickelkleid von mint&berry

2. Boho-inspiriert: Weißes Spitzenkleid von Studio 75

3. und 4. Minimalistisch: Stoffhose und Shirt von Filippa K (Fair Fashion)

5. Vintage-inspiriert: Maxikleid mit Blumenprint von mint&berry

2. Was davon trage ich auch?

Oft gibt es Stilrichtungen, die mir zwar gefallen, ich aber nie trage. Zum Beispiel finde ich sehr eng anliegende Kleider toll, weiß aber, dass sie bei mir nie zum Einsatz kommen. Man sollte also die Frage „Was gefällt mir und was davon trage ich erfahrungsgemäß auch wirklich?“ ehrlich beantworten. 

Dabei helfen Fragen wie:

– Finde ich den Stoff oder Schnitt nur schön oder fühlt sich das auch gut für mich an?

– Trage ich erfahrungsgemäß lieber taillierte oder weite Teile?

– Habe ich bisher stark gemusterte Teile auch wirklich getragen oder hingen sie nur rum?

1. Tailliertes, gestreiftes Kleid von Closet London (Fair Fashion)

2. Weites, einfarbiges Oversize-Jeanskleid von Glamorous

3. Eng anliegendes Kleid mit auffälligem Print von Dorothy Perkins

4. Auffälliges, lockeres Seidentop von Acne Studios (Fair Fashion)

5. Lockere Shorts mit Spitze von Anna & Ella

3. Was macht Sinn?

Im dritten Schritt stellt man sich die Frage: Welche der Dinge, die ich schön und angenehm finde, sind auch praktisch? Ich habe mich lange gefragt, wieso in Berlin fast alle Sneaker tragen und meist riesige Taschen oder Rucksäcke mit sich herum tragen. Seit ich hier wohne, ist nichts logischer für mich. Bis zur nächsten U-Bahnstation kann es mal ein Stück sein (Adieu, Absätze!) und wegen der langen Strecken, hat man meistens viel dabei, weil man nach der Arbeit oft direkt noch einen Termin hat oder Freunde trifft und es zu lange dauern würde, nochmal nach Hause zu gehen.

Man stellt sich also Fragen wie:

– Passt dieses Teil auch wirklich in meinen Alltag? 

– Wie oft werde ich die Gelegenheit haben, es zu tragen?

– Nervt mich ein Teil schon nach ein paar Stunden oder trage ich es auch gerne den ganzen Tag?

Die Beantwortung all dieser Fragen ist natürlich sehr individuell. Während die einen auffällige Muster und Farben vielleicht nur zu besonderes Anlässen oder nie tragen, können genau das für andere Alltagsteile sein.

1. Viel zu Fuß unterwegs: Bequeme, weiße Sneaker von Veja (Fair Fashion)

2. Oft auf Abendevents: Vegane Mules mit Blockabsatz von Bahatika (Fair Fashion)

3. Nur zu besonderen Anlässen oder auch im Alltag? Knallroter Jumpsuit von Closet London (Fair Fashion)

4. Praktisch und riesengroß: Tasche auf Neopren von embee, hergestellt in Berlin (Fair Fashion)

5. Alltagstauglich: Heller, kleiner Rucksack von Matt & Nat (Fair Fashion)

Man orientiert sich also nicht nur am persönlichen Geschmack, sondern auch an Erfahrung und Pragmatismus, schränkt damit systematisch den riesigen Pool an Möglichkeiten ein und hat dann im Idealfall nur noch Kleidung, die man selbst schön findet, sich gut anfühlt und praktisch ist. Also nur noch genau das, was genau dem persönlichen Stil und den Bedürfnissen entspricht. 

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