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Wie Recruiter euch auf die Probe stellen: Die 10 härtesten Fragen im Vorstellungsgespräch

Vor ihnen fürchtet sich jeder Bewerber im Jobinterview: Fragen, bei denen einem erst einmal nur ein großes „Was?!“ durch das Hirn schießt. Und Unternehmen sind da durchaus kreativ, wie diese Umfrage zeigt.

 

Was haben die mich da gerade gefragt?

Endlich ist der Tag gekommen, an dem aus einer schriftlichen
Konversation ein persönliches Gespräch mit dem neuen Wunscharbeitgeber wird. Mit ein wenig Vorbereitung und dem richtigen Outfit kann ja nicht so viel passieren, oder? Nun ja, manche Personaler sind bei ihren Fragen
im Jobinterview sehr viel kreativer, als es den Bewerbern lieb ist. Ihr
wollt eine Kostprobe? Na, gerne doch!

Die Research-Plattform Glassdoor veröffentlicht jährlich eine
Liste mit den kniffeligsten und skurrilsten Fragen, die Bewerbern im Vorstellungsgespräch
gestellt wurden. Und die „Gewinner“ aus 2.400 Gesprächen im vergangenen Jahr
sind diese hier:

Das sind die 10 härtesten Jobinterview-Fragen aus diesem Jahr

1. „Wie viele
Briefkästen der Deutschen Post stehen auf den Straßen Deutschlands?“ – Gestellt
bei PwC an einen Bewerber als Senior Consultant (Frankfurt am Main).

2. „Was hast du
letzte Woche gelernt?“ – Gestellt bei trivago an einen Bewerber als Software
Engineer (Düsseldorf).

3. „Wie viele
Smarties passen in einen VW-Bus?“ – Gestellt bei Zeb an einen Bewerber im Bereich
Strategy & Organisation (München).

4. „Sie steigen in
den Aufzug ein und im Aufzug befindet sich der CEO. Was würden Sie ihm sagen,
um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?“ – Gestellt bei Vodafone an einen
Bewerber für das Traineeprogramm Discover (Düsseldorf).

5. „Wie viele
Cappuccinos werden täglich in Manhattan verkauft?“ – Gestellt bei Accenture an
einen Bewerber als Strategy Consultant (Kronberg im Taunus). 


6. „Wenn Sie alles
Geld der Welt
hätten, was würden Sie als Unternehmer damit tun?“ – Gestellt bei
Burger King an einen Bewerber für das Leadership Development Program (München).

7. „Was war der
größte Misserfolg in Ihrem Leben und wie sind Sie damit umgegangen?“ – 
Gestellt
bei der adidas Group an einen Bewerber für das Functional Trainee Program (Herzogenaurach).

8. „Wenn Sie alle
Wohnungen in NRW mit Parkett ausstatten wollen würden, wie viel Holz müsste im
Schwarzwald abgeholzt werden?“ – Gestellt bei ThyssenKrupp an einen Bewerber
als Manager (Essen).

9. „Wenn der
Schokoriegel „Mars” eine Person wäre, wie wäre sie?” – Gestellt bei Happy
Thinking People an einen Bewerber im Bereich Market Research (München).

10. „Wie spontan sind
Sie? Verkaufen Sie mir diesen Keks.“ – Gestellt bei Döhler an einen Bewerber
als Manager (Darmstadt).

Ach du liebe
Güte! Das sind wirklich alles andere, als Standardfragen. Und sie zeigen
einmal mehr, dass man sich in einem Jobinterview nicht an einem Schema
festhalten kann, sondern sich wirklich auf die Situation einlassen muss!

Kleiner Tipp: Statt gleich zu verzweifeln sollte man wirklich versuchen, jede Frage zu beantworten. Denn oft gibt es
kein Richtig oder Falsch, sondern wollen Personaler vor allem einen kleinen
Stress-Test machen und wissen, wie es um Kreativität, Flexibilität und Problemlösungskompetenz des Gegenübers bestellt ist.

In dem Sinne: Bloß nicht verrückt machen lassen und viel
Erfolg beim nächsten Gespräch!

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