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So bekommst Du schnell Respekt in einer Männerdomäne

Fragst Du Dich manchmal auch, warum Deine Kolleginnen oder
Mitbewerberinnen von Männern mehr Respekt bekommen als Du?

Dann habe ich für Dich eine gute Nachricht: Du kannst das auch. Vielleicht bist
Du gar besser, wer weiß.
Es gibt ein paar Dinge, die Du Dir einfach mal ansehen solltest.

 

Deine Checkliste für mehr Erfolg in einer Männerdomäne

Am besten ist, Du nimmst Dir zuhause einfach mal eine halbe
Stunde Zeit. Lies Dir den Artikel durch und dort, wo Du inne hältst notiere Dir
„aus dem Bauch raus“ Deine Gedanken. Schreib einfach so, wie Du denkst. Sei
ganz spontan und lass alle Gedanken zu. Stichworte reichen schon.

  1. Du bist einfach zu niedlich.

    Der Bubi-Kragen Deiner hübschen, weißen Rüschenbluse mit den vielen weißen, kleinen Knöpfchen signalisiert jedem Mann: „Süßes Mäuschen“
    Ein ernsthafter Gesprächspartner in einer Männerdomäne bevorzugt im Beruf sachliche, reduzierte Formen, wie z.B. einen geraden Kragen bei einer Bluse. Und eben so viele Knöpfe wie ein Herrenhemd auch hat. Ein zu verspielter Look hingegen signalisiert, dass Du die verborgenen Regeln nicht begriffen hast.

  2. Du redest zu viel.

    Wie hat mir mal ein Mann gesagt? „Was Du redest kann sich kein Computer
    merken.“ Ich musste mich ziemlich umstellen. Aber es hat zum Erfolg geführt: In meiner Zusammenarbeit mit Männern habe ich mir Respekt erarbeitet. Es macht einfach Spaß, auf Augenhöhe zu reden.

  3. Dein Verhalten basiert (zu oft) auf Deiner Gefühlswelt, nicht so sehr auf optimaler Planung im Sichtbaren. Klingt kompliziert? Na, dann schau Dir mal Deine Kolleginnen an, die so richtig unentschlossen vor sich hin wurschteln: Vorgang in die Hand genommen, Vorgang wieder weggelegt, zwischendurch drüber geredet und gestöhnt. Unentschiedenheit ist so ein Klassiker, der jeden Mann in den Wahnsinn treibt. (Und nicht nur den…)
  4. Du bist indiskret. Es mag ja sehr aufregend sein, dass der Neue Deiner Freundin eine kosmetische Behandlung (oder war es eine Korrektur?) hat vornehmen lassen. Und wie wichtig es ihm ist, auch als Mann toll auszusehen. Und so. Und welche Schauspieler das auch tun könnten. Allerdings gehört dieses Thema nicht in einen größeren Kreis von Zuhörern, sondern nur in ein Gespräch zwischen Deiner
    Freundin und Dir: Selbst, wenn der Neue Ihrer Freundin damit ganz locker leben kann, wird man Dich für vertratscht und geltungssüchtig halten. Dies gilt übrigens auch für Klatsch über amerikanische Stars.
  5. Du hast Scheu, kritische Punkte offen anzusprechen.

    Es hakt irgendwo? Na dann leg die Sache offen auf den Tisch. Mit Vorbereitung, mit Fingerspitzengefühl. Aber im Gespräch mit dem „Corpus Delicti“, also dem Verursacher. Und nicht mit den anderen, an deren Reaktion er dann sowieso alles ablesen kann.

    Pflege eine klare Sprache, ohne all zuviel tröstendes Lob. Bleib stattdessen
    lieber sachlich und hör, was Dein Gegenüber zu sagen hat. „Was war denn für Dich bei dieser Sache besonders wichtig?“ ist so eine Frage, die Dein Gespräch positiv beeinflusst. Wenn Sie merkst, dass Dich sowas stresst, dann könnte ein Gesprächsleitfaden Dir helfen: Notier Dir drei Fragen, die Dir am Anfang helfen. Lern sie auswendig. Schnell wirst Du merken, dass Du sicher wirst im Umgang mit Konfliktgesprächen.

Hast Du an der einen oder anderen Stelle innegehalten? Wenn
Du Dich angesprochen fühlst hast Du vielleicht Notizen gemacht. So helfen sie
Dir, in Deinem Beruf und auch in Deinem Privatleben erfolgreich zu sein:

Du bist Dein eigener Erfolgstrainer

Mit dieser Liste kannst Du jetzt nach verschiedenen Methoden
Deine Erfolge steigern. Die erste besteht darin, dass Du das Ganze von Anfang
bis Ende durchgehst. Dann fängst Du beim äußeren Erscheinungsbild an. Die
zweite Methode fühlt sich für viele an wie eine emotionale Starthilfe: Wenn Du
spürst, dass Du zu einem Punkt besonders viel Lust hast, dann fang dort an.
(Kein Widerspruch zu oben!) Eine dritte Möglichkeit besteht darin, auf Signale
von außen zu reagieren: Hat Dir schon mal jemand gesagt, dass Dein Verhalten
unangenehm ist? Natürlich kannst Du auch hier anfangen….

Wichtig ist nur, dass Du möglichst bald loslegst, dann nimmst Du den Schwung
der ersten Begeisterung mit und es fällt Dir leichter.

Teilziele machen es Dir leichter

Nachdem Du Dir Deinen ersten Punkt herausgesucht hast
solltest Du Dich auf diesen konzentrieren.
Nimm Dir am besten nur einen Punkt pro Woche vor. „Warum?“ fragst Du vielleicht …jetzt… wo Du Dir doch alle auf einmal merken kannst…

Ich schreibe das nicht, weil ich an Deiner geistigen Kapazität zweifle. Es ist
nur ganz einfach so, dass Dein Alltag bestimmt hohe Anforderungen an Dich
stellt. Wahrscheinlich musst Du einige Arbeiten parallel erledigen. Meine
Erfahrung ist, dass der Erfolg dann eher auf der Strecke bleibt – auch bei
Power-Frauen. Wenn dann Deine Anstrengungen nicht bald durch einen sichtbaren Erfolg belohnt werden verlierst Du leicht die Lust an dem Ganzen. Das möchte ich Dir ersparen…

Deine erfolgreiche Entwicklung

Ist es Dir z.B. bisher schwer gefallen, über die Punkte zureden, die Dich im Verhalten der anderen stören? Hier möchte ich Dir ein Beispiel geben, wie Du vorgehen kannst. Wichtig ist, dass Du Deinen Plan dort erstellst, wo Du innere Ruhe hast und Dich sicher fühlst. Vielleicht sitzt Du nach Feierabend bei einer Tasse Tee. Überleg Dir in Ruhe diese Punkte: 

Angenommen, Du könntest mit einem Knopfdruck die größte Nerverei abstellen – welche wäre das? Und jetzt darfst du noch zweimal drücken – für die zweit- und drittgrößte Nerverei. Schreib Dir die ersten Gedanken auf, ohne zu zögern.  
Jetzt hast Du schon mal eine klare Ordnung geschaffen: Ich gratuliere Dir, denn
damit hast Du Mut bewiesen. Du gehst die Dinge wirklich an. Dazu gehört was,
weißt Du? Hier kneifen viele und Du hast den Mut, das klar zu benennen. Das ist
ein deutlicher Schritt in Richtung Erfolg.
Jetzt hast Du schon mal eine klare Ordnung geschaffen: Ich gratuliere Dir, denn
damit hast Du Mut bewiesen. Du gehst die Dinge wirklich an. Dazu gehört was,
weißt Du? Hier kneifen viele und Du hast den Mut, das klar zu benennen. Das ist
ein deutlicher Schritt in Richtung Erfolg.

Mach es wie die Profis: Mach Dir einen guten Plan. Vielleicht fängst Du mal mit dem Einfacheren an. Erfolge sind planbar! Glaubst Du, dass es den anderen viel leichter fällt, sie alles „aus dem Ärmel schütteln“? Sei ermutigt! Die besten Verhandler, richtig erfahrene Profis aus Wirtschaft und Politik beziehen ihre Erfolge aus einer sehr präzisen und aufwändigen Vorbereitung. Folgende Anhaltspunkte können Dir helfen, das beste Vorgehen für Dich zu finden: Glaubst Du, dass es den anderen viel leichter fällt, sie alles „aus dem Ärmel schütteln“? Sei ermutigt! Die besten Verhandler, erfahrene Profis aus Wirtschaft und Politik beziehen ihre Erfolge aus einer sehr präzisen und aufwändigen Vorbereitung. Folgende Anhaltspunkte können Dir helfen, das beste Vorgehen für Dich zu finden: 

Sieh Dir den ganzen Ablauf noch mal in Ruhe an. Suche Dir messbare Fakten. Also z.B. eine zu kurze Zeitspanne zur Erstellung einer Leistung. So kannst Du darstellen, dass Du unter benachteiligten Bedingungen arbeiten musstest. So kannst Du auch eventuelle Fehler erklären, die Dir passiert sind, obwohl Du Dich sehr bemüht hast. Hast Du einen Gegenbeweis, wo Dir etwas besonders gut gelungen ist? Vielleicht einfach auch, weil die Grundlage stimmte? Notier es Dir! Und notiere Dir auch, welche Bedingungen zu dieser Zeit anders waren. Es klingt vielleicht etwas komisch, wie genau ich das beschreibe. Erfahrungsgemäß fällt vielen Leuten unter Druck ihre eigene Leistung nicht mehr ein.  Angst verengt die Perspektive. Durch diese Notizen stärkst Du Deine Position und das Reden fällt Dir später leichter.

Überlege Dir genau, was Du willst. Sei realistisch

Was muss für Dich bei dem Gespräch mindestens rauskommen? Was darf in keinem Fall passieren? Über alles dazwischen kannst Du verhandeln. Überlege Dir auch Alternativen zu Deinem Wunsch-Ergebnis: Kommt nicht zustande, was Du willst, dann kannst Du eine Alternative vorschlagen. Die Bedingung hierbei ist, dass Dein Ziel und auch Deine Selbsteinschätzung realistisch sind.  Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, sprich das einfach mal mit jemandem durch.

Fühlst Du Dich schon sicher? Wenn Du noch mehr Sicherheit möchtest, empfehle ich Dir, dieses Gespräch mal durch zu simulieren. Oft wird dann noch an der einen oder anderen Stelle klar, wo man etwas verbessern kann. (So kann z.B. ein vorwurfsvoller Ton eine Gesprächsgrundlage zerstören. Meistens wissen andere Menschen nicht mal, wie sie uns verletzen. Schaffst Du es, das Gespräch ohn inneren Groll zu führen?)

Bitte die andere Person um ein Gespräch – möglichst nicht zwischen „Tür und Angel“. Sonder in Ruhe. Geh mit innerer Sicherheit vor und freue Dich auf Deine sichtbare Weiter-Entwicklung. Schließlich hast Du Dich gut vorbereitet. Jetzt erlebst Du Dich in einer neuen Rolle. Führe das Gespräch mit Deinem neuen Selbstbewusstsein.

Belohne Dich mit etwas, was Dir gut tut.
Vielleicht kaufst Du Dir etwas Schönes, 
was Dich an Deinen „Einsatz“ in Deiner neuen Wirklichkeit erinnert. Oder Du gönnst Dir einfach eine Auszeit.  Egal. Wichtig ist, dass Du für Deine Mühen eine Wohltat erhältst. 

Schreibe ein Erfolgstagebuch

Warum das so wichtig ist? Das kann ich Dir genau sagen: Unser Alltag hält einige Herausforderungen (oder Probleme) für uns bereit. Die meisten Menschen haben gar keine Zeit, so intensiv nachzudenken und ihre Erfolge ständig vor Augen zu haben. Probleme fühlen sich schnell an wie persönliche Infragestellungen – oder regelrechte Angriffe. Wir halten wir uns dann leicht selbst für schlechter als wir sind. Das Erfolgstagebuch hilft Dir dabei, Dich selbst als fähig und gut zu sehen.  Schreib mindestens ein Mal in der Woche etwas darein – vielleicht sogar jeden Abend.  

Halte Deine „kleinen Erfolge“ fest. Die Dinge, die niemand sieht können Dein nächstes Level bedeuten. Behandel Dich selbst auch gut: Selbst, wenn noch nicht alles so geklappt hat wie Du Dir das vorgestellt hast, probiere es einfach mit etwas Vorbereitung wieder. Genauso machen es Sportler und andere sehr Erfolgreiche.

Arbeite mit „Meilensteinen“.

Du hast die herausfordernden Gespräche geführt? Sprich über Deine Entwicklung mit anderen. Mach anderen Mut. Vielleicht kennst du ja eine Plattform wie diese hier oder Du machst sogar einen Podcast draus.  Wer bist Du jetzt, nachdem Du so gehandelt hast? Wer bist Du in Deinem Inneren?  Lass uns mal an Deiner Reise teil haben! Wir können von Dir lernen!

Patrizia Becker von Erfolgmitstil Link: http://www.erfolgmitstil.de/ berät
in Sachen Persönlichkeitsentwicklung. Sie weiß: „Was Sie bewirken hängt davon
ab, wie Sie wirken. Ich will, dass Sie sich mit sich selbst wohl fühlen.“

Die ausgebildete Trainerin und Coach berät Unternehmen, Führungskräfte und
Selbständige.

Bild: istock by getty-Images (c) Uber-pictures

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