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It’s a first! Warum jetzt alle über die US-Comedyserie Modern Family reden

Die US-Comedyserie Modern Family ist für ihre Vorliebe zu gesellschaftskritischen Themen sowie den Bruch mit Stereotypen bekannt. Wie gut ihr Händchen dafür ist, stellen sie in der neuen Episode der aktuellen Staffel einmal mehr unter Beweis.

 

Gesellschaftskritische Themen, trotzdem verdammt lustig

Schon lange ist sie eine unserer Lieblingsserien: Modern Family. Urkomisch, voller Ironie und Sarkasmus und dann ist da noch das mit der vierten Wand – denn immer wieder wird man als Zuschauer direkt von den Schauspielern angesprochen. Aber grandios ist nicht nur die Machart der Serie – für die schon mit über 20 Emmys ausgezeichnet worden ist – sondern auch, dass sich hier Gesellschaftskritik so herrlich mit einem bissigen Witz verbindet. Immer wieder bricht Modern Family mit Vorurteilen und nimmt sich auf sehr humorvolle Art Themen wie Homosexualität oder Rassismus an, ohne auf dem schmalen Grat zwischen gelungen und geschmacklos auszurutschen. Und genau das macht sie auch so sehenswert.

Nun haben die Serienmacher etwas getan was so in der Serienwelt noch nie jemand vor ihnen gemacht hat. Denn in der neuen Folge „A Stereotypical Day” (Staffel 8, Folge 2) hat der 8-jährige Jackson Millarker mitgespielt. Was daran besonders ist? Jackson ist ein Transgender-Kind und somit das erste Transgender-Kind, das je im TV als Schauspieler aufgetreten ist – und statt wie so oft mit dem Schlaghammer vorzugehen, haben sie dieses Thema wundervoll subtil eingebunden. Sehr gut! Wir finden: Das wurde aber auch langsam Zeit!

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