Foto: Photo von Yvette de Wit auf Unsplash

„Avicii: True Story“ – Dokumentation

Ein Kommentar zu der Dokumentation auf BBC von 2017 über den weltbekannten Musiker, DJ und Musikproduzenten Tim Bergling alias Avicii

 

Im Jahr 2017 wurde der von BBC Worldwide produzierte Dokumentationsfilm „Avicii: True Story“ in Litauen, den Niederlanden, Schweden, Finnland und Frankreich aufgeführt und erschien am 31. März 2018 bei Netflix.

Die Dokumentation baut auf Filmmaterial von 2013-2016 auf , in dem Avicii’s Erlebnisse seit seinem Debut True (2013) dokumentiert wurden.

Die Dokumentationtraces the global superstar’s phenomenal story, from his early days posting tracks online through to his global chart-topping success.“ 

In diesem Abriss des Lebens eines sehr kreativen, sensiblen, introvertierten Genies kann nur ansatzweise mitverfolgt werden, wie stark eine Karriere in derart jungen Jahren die Psyche involvieren mag. Es wird sehr eindrucksvoll, offen und ehrlich darüber dokumentiert, wie ein solches Leben, was Avicii führte, ablaufen und sehr belastend sein kann. 

„Holding nothing back, Stories shows Avicii’s career in varying lights, from playing in front of 80,000 fans in his hometown in Stockholm, to having an illness that necessitated the cancellation of a year’s worth of tour dates.“

Als am 20.April diesen Jahres Tim Berglings Tod bekannt wurde, war ich schockiert, traurig und fassungslos. Denn obwohl ich mich selbst nicht als allergrößten Avicii-Fan bezeichnen würde, gehörte seine Musik derart in mein Leben, dass ich sie fast als Selbstverständlichkeit betrachtete.

Salim Mukaddam, Director of Music, BBC Worldwide sprach davon, dass Avicii die Grenzen zwischen Contemporary Dance Music mit seinen Alben neu definiert hat:

„His hits have gone gold and platinum in 25 countries, but little is known about the man behind the music.“

Mit der Dokumentation nimmt Tim Bergling den Zuschauer auf eine kurze Reise mit. Sie ist berührend, authentisch und sehr intensiv. Ich empfehle jedem, sich diese Dokumentation anzusehen, da Worte diese Intensität in keinster Weise erfassen können.

Es ist erschütternd, dass Tim Bergling nicht mehr lebt. Wir sollten so viel mehr auf uns selbst und das Gegenüber achten. Denn am Ende des Tages wissen wir kaum etwas von dem, was hinter der „Maske“ des Erfolgs wirklich alles arbeitet.

Avicii hat mit seiner Musik derart viele Menschen auf der ganzen Welt bewegt und damit etwas geschaffen, was bleibt.

Und genau diese tiefe Dankbarkeit stellt sich ein, nachdem ich die kurze Reise mitgehen durfte. In eine Welt, die weitaus härter, rabiater und anspruchsvoller ist, als es von außen erscheint.

Zum Abschluss möchte ich nur noch sagen: „Lieber Tim, es ist unglaublich schade, dass es dich nicht mehr gibt. Und ich danke Dir sehr für deine Musik und die Möglichkeit, durch so etwas wie der Dokumentation für 1 Stunde und 37 Minuten dich einen Moment begleiten zu dürfen. Ich hoffe es geht dir gut, wo du nun bist.“

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